Red Dead Redemption 2

Ein Spieletitel? Ja! Ich spiele zwar nur gelegentlich ein Spiel, aber ab und an kaufe ich mir mal ein neues. Gerade Red Dead Redemption 2 hat es mir angetan. Die Lets Plays, die ich bereits als Konsolenversion verfolgt hatte, haben mir schon beim Zugucken Spaß gemacht. Um so erfreuter war ich, als ich las, dass RDR2 auch als PC Version zu kaufen gibt. Ich bin sogar soweit gegangen, dass ich mir das Speil ein paar Tage vor Release vorbestellt hatte. Ab der Bestllung, auch vor Release konnte das Spiel bereits runtergeladen, aber nicht gespielt werden. Bei der schmalen Internetverbindung dauert es auch ein paar Tage, bis ich die über 100 GB an Daten runtergeladen hatte.

Endlich war es dann soweit. Das Spiel wurde für den PC released und ich musste nur noch ein Tag auf den Abschluss des Downloads warten. Aber was war ich enttäuscht nachdem ich auf “Launch Game” bei RDR2 klickte und sich der Rockstart Games Launcher ohne Meldung beendete.

Na gut, es gibt auf der Rockstart Seite ein paar Tips was man bei unerwartetem Verhalten des Spiels machen kann. Also die Systemanforderungen waren erfüllt. Gut, das hatte ich auch vor dem Kauf schon geprüft. Aha, meine Grafiktreiber müssen aktualisiert werden. Ok, der Download der Nvidia-Treiber dauert dann noch mal eine Gassirunde mit den Hunden lang. Nach der Installation der neuen Treiber stürzte der Launcher immer noch ab. Immerhin gab es nun eine Fehlermeldung “Der Rockstar Games Launcher wurde unerwartet beendet. Bitte besuche https://support.rockstargames.com/de für weitere Informationen.”

Super. Diese Fehlermeldung steht auf der Supportseite gar nicht beschrieben. Aber es gab noch weitere Tipps, die man bei Problemen ausführen sollte. Spiel als Administrator ausführen, das Rockstar Profil einmal löschen, den Virenscanner deaktivieren.

All das hat nicht geholfen. Der Launcher hat sich immer wieder beendet. Das Spiel konnte einfach nicht gestartet werden. Ich hatte dann an den Support geschrieben, die dann eine Menge an Logdateien haben wollten. Zum Glück musste ich auch viel Arbeiten, sodass ich eh keine Zeit zum Spielen hatte. Aber dann rückte das Wochenende näher und Freitag hatte ich Urlaub. Donnerstagabend habe ich mir dann die Logdateien selber durchgeguckt und ein paar fehlgeschlagene Verbindungen dort entdeckt. Als erstes habe ich mein PiHole verdächtigt. Das also erst mal temporär abgeschaltet, aber es gab immer noch dieselbe Fehlermeldung. Das war es also nicht. Da waren aber noch ein paar fehlgeschlagene Windows Update Versuche. Andererseits hatte ich die empfohlene Version Windows 10 v1803 bereits. Das kann es dann ja nicht sein.

Sei’s drum. Einmal Rechner neu gestartet und dann die Windows Update Suche laufen lassen. Es waren dann auch Updates verfügbar. Nachdem diese Updates dann durchgelaufen sind und der notwendige System Neustart auch durchgeführt wurde, habe ich noch einmal die Update Suche laufen lassen und es war wieder ein Update verfügbar. Auch das wurde erfolgreich installiert und es wurde wieder ein Systemneustart empfohlen.

Nach diesem Neustart hatte ich dann, eher gelangweilt, den Launcher noch einmal gestartet und das Spiel gestartet. Siehe da, der Ladebildschirm erscheint! Das Spiel ist dann sogar nicht abgestützt und ich konnte die erste Mission spielen. Sehr gut (für mich).

Das hier waren die drei Windows Updates, die bei mir noch fehlten. Wobei das letzte vermutlich das Wichtigere war.
KB4524098 Kumulatives Update für .NET Framework 4.8 für Windows 10 Version 1803
KB4519572 Cumulative Update for .NET Framework 4.8 for Windows 10 Version 1803
KB4519978 (BS-Build 17134.1099)
Ich kann es aber nicht zu 100% bestätigen. Teilweise bekommt der Rockstar Games Launcher mehrmals am Tag ein Update. Es sind also immer noch nicht alle Probleme für jeden behoben.

Busy Lamp – Raumschiffe

Es wird Zeit, alte Designs zu überarbeiten. So wächst ein kleiner Speeder zu einem weltraumtauglichen XFighter heran. Das Design der Busy Lamp mag nicht jeden gefallen. Letztendlich ist es für mich eine Übung die Druckbarkeit zu vereinfachen oder den Zusammenbau zu erleichtern.

Alt

Ab und an arbeite ich an alten Designs und verändere sie ein wenig. So ist aus einem kleinen runden UFO ein klein bisschen größeres UFO geworden.

Die alte UFO
Das alte UFO
neuere Version des UFOs
Das neue Ufo

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Gleiter entworfen, der einem Landgleiter aus Star Wars nachempfunden ist. Nur rudimentär natürlich. Es ist einfach nur ein freier Nachbau der Idee des Gleiters.

Der alte Gleiter
Der alte Gleiter

Neu

Neue Farben, etwas andere Form. Aber im Prinzip immer noch das gleiche Modell. Jedenfalls wenn man von oben auf beide Modelle guckt. Im Detail sehen beide Versionen schon ganz anders aus.

Die neue Speeder Busy Lamp
Der neue Speeder

Die neue als auch die alte Version benötigt Supports beim Druck. Das ist nicht ideal, da erstens mehr Material verbraucht wird und zweitens die Überhangflächen hier an den Flügeln nicht sehr gut aussehen. So habe ich mir dann Gedanken gemacht, wie man das lösen kann. Dabei ist eine Version ohne Support herausgekommen.

Die neue XFighter Busy Lamp - Regenbogenfarben
Der neue XFighter leuchtet in Regenbogenfarben
Frontansicht des  XFighters
Frontansicht

Alles ist ohne Support gedruckt. Die Flügel sind einfache flache Formen, die sich in den Rumpf stecken lassen. Im Innern sind die Flügel hohl, damit ich dort die Kabel für die LEDs verlegen konnte. Dann noch ein bisschen Kleber hier und da und schon hält alles fest zusammen.

Abschluss

Ich finde den neuen XFigher als Busy Lamp sehr schlicht, aber die Farben der Lampe sind sehr gut zu erkennen. Dies kommt auf den Bilder nicht so gut zur Geltung.

Wenn ich hier wieder eine neue Version machen sollte, wird der Rumpf etwas anders aussehen. Vielleicht etwas runder. Auch die Flügel hätten dann eine andere Form.

Alles neu macht der August

Wehwehchen

Mein Delta 3D Drucker hatte in letzter Zeit immer wieder Aussetzer. Das Problem war, dass nach einer unbestimmten Zeit plötzlich die Schrittmotoren kurz stromlos wurden und dann weitergedruckt wurde. Der Druck musste dann immer abgebrochen werden. Der Zeitpunkt war auch immer unterschiedlich. Mal trat es nach einer Stunde auf und ein anderes Mal lief ein 10 Stunden Druck einfach ohne Fehler durch.

alter Extruder

Hinzu kam auch, dass der Extruder nicht mehr gut war. Mechanisch hat da mittlerweile einfach zu viel geklemmt. Ich hatte das aus Aluminium gefräste Teil komplett auseinandergenommen, gereinigt und gefettet und trotzdem klemmten die beweglichen Teile an zu vielen Stellen. Meiner Meinung nach war das ein Grund für das immer mal wieder Verstopfen des Hotends und der damit einhergehenden Unterversorgung des Druckt mit Filament.

Neu

Delta Befestigung

Mein Drucker hat eine ringförmige Aufnahme für das Hotend. Praktisch kann man da alles befestigen, was man möchte. Ein Laser oder ein ganz leichter Fräskopf beispielsweise.

Ich möchte aber nun ein e3d v6 Hotend mit Groove-mount befestigen.

Vorher hatte ich das mit einem gedruckten Adapter gemacht. Das hat einigermaßen gut funktioniert.

Alter Groove-Mount

Es war nur immer ein Krampf, die Kühlung für das Hotend als auch die Kühlung für den Druck zu befestigen. Ich habe da viel rumprobiert

Lüftungsversuch
Lüftungsversuch

Zufrieden war ich mit keiner Lösung bisher. Alles hat mir zu sehr rumgewackelt. Damit es stabiler wird, musste ich den Groove-Mount mit den Lüfterhalterungen verbinden.

Iterationen meiner Prototypen

Ganz links ist der alte Groove-Mount zu sehen. Daneben ist der zweite Prototyp (vom ersten Prototypen habe ich kein Bild) der neuen Generation zu sehen. Dieser ist hier noch aus PLA gedruckt und besteht aus mehreren Teilen, die mit Schrauben zusammengeschraubt wurden. Das dritte Teil von links ist der erste Prototyp, dessen Hauptkörper aus nur noch einem Teil besteht. Ab da habe ich nur noch Kleinigkeiten geändert.

Gegen Hitze

Ich habe mich dafür entscheiden, eine Aluminiumplatte als Hitzeschild unten anzubringen. Mir ist aufgefallen, dass der Kühlkörper des Hotends sehr warm werden kann. Auch mit dem Lüfter. Der Kühlkörper wird nicht gerade heiß, aber eben doch spürbar warm. Je kühler der Kühlkörper ist, desto besser ist es für das Filament, welches dann erst in der Hot Zone geschmolzen wird. Durch die Aluminiumplatte bleibt der Kühlkörper viel kühler. Das Hotend strahlt so viel Hitze nach oben ab, die nun von dem Aluminium abgeleitet wird. Deshalb steht das Aluminium als zusätzliches Kühlelement weit über.

Halterung mit Hitzeschild

Das Ergebnis

Fertiges Hotend-Gehäuse

Im Inneren des grünen Blocks steckt das Hotend. Statt eines Radiallüfters für den Druck nutze ich nun einen Axiallüfter. Der Axiallüfter erzeugt viel mehr Druck und kann den Druck schnell kühlen. Für den Kühlkörper des Hotends reicht der Radiallüfter aus.

Ich habe keine Muttern für die Schrauben benutzt. Statt dessen habe ich Gewinde in die passenden Löcher geschnitten.

Gewindeschneider

Das hat sehr gut geklappt. Das ABS ist noch fest genug, um Schrauben halten zu können. So spart man sich auch das Gefummel mit den Muttern. An ein paar Stellen habe ich zusätzlich noch Kleber eingesetzt, um die Steifigkeit zu erhöhen.

Der Extruder

der alte Extruder
BondTech Extruder QR

Der alte als auch der neue Extruder haben eine Übersetzung. Der neue BondTech Extruder QR hat eine Übersetzung von 5:1. Für einen Bowdensystem ganz gut, da dort ein bisschen mehr Kraft benötigt wird.

Die Elektronik

Das Hirn ist ein Arduino Due mit RADDS (v1.6). Als Schrittmotortreiber nutze ich RAPS 128. Wenn ich die vollen 128 Mikroschritten des RAPS nutze, muss der DUE 1280 Schritte für eine komplette Umdrehung berechnen. Das ist für den DUE, auch wenn dieser leistungsstärker als der Arduino Mega ist, zu viel. Gerade wenn viele kleine Vektoren in kurzer Zeit, wie bei Kreisen, verarbeitet werden sollen, fängt der DUE das Stottern an. Ich musste auf 64 Mikroschritte gehen. Da ich 0.9° Schrittmotoren habe, statt der Standard 1.8°, ist das vollkommen in Ordnung. Das Lauteste am ganzen System sind eh die Lüfter.

Die Reise der Roboter

Letztens habe ich ein paar kleine Roboter für jemanden gedruckt.

Ein paar gedruckte Roboter

Diese sind nun bei ihm angekommen. Mit den Robotern bestreitet er ein Projekt mit dem Namen “Die Reise der Roboter”. Die kleinen Roboter bereisen die Welt mit ihm und er macht Fotos von ihnen.

Ich wünsche allen eine gute Reise 🙂

Die Zeitdruck-Masche – Vermeintliche Käufer Können Betrüger Sein

Bei Ebay Kleinanzeigen verkaufe ich meinen alten Laptop. Fast 8 Jahre alt aber immer noch um Welten besser als das was man heute für 400 Euro bekommt.

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https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/asus-g74sx-intel-core-i7-2670-8gb-ram-2-festplatten-ssd-hdd/1165728260-278-23202

Einen Tag nach Erstellung der Anzeige bekam ich an einem Samstag Morgen (20.07.) eine Nachricht von Jovic Jukica. Er bräuchte den Laptop ganz dringend bis Montag! Ich muss den Laptop jetzt ganz schnell verschicken und er überweist das Geld. Wenn ich ihn ganz schnell meine Kontodaten schicke, ist das Geld auch heute noch auf meinem Konto.

Das hier war sein “Beweis”, dass er überwiesen hätte.

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Screenshot “Beweis” für eine Überweisung

Natürlich ist das Fake. Weder die angegebenen Kontodaten gehören zu ihm, noch habe ich ihm meine Daten gegeben. Ausserdem hat der Scammer auch noch dreister weise 8 Euro zu wenig als Betrag eingetragen (328 € für den Laptop + 10 € Versand). Also selbst beim Betrügen wird noch betrogen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-3.png

Als Empfangsadresse hat er mir folgendes genannt
Herr Jovic Jukica
836872150
Packstation 126
28870 Ottersberg

Das ist gar nicht so weit weg von mir. Also habe ihm vorgeschlagen, dass wir uns doch direkt treffen können. … Keine Antwort.

Hätte ich nun im guten Glauben den Laptop abgeschickt, hätte Laptop und Geld verloren.

Es gibt leider genügend Menschen, die auf eine solche Masche hereinfallen. Also aufpassen, es sind nicht nur die Verkäufer, die betrügen können. Ein vermeintlicher Käufer kann genauso gut betrügen.

Mir persönlich ist es auch am liebsten, wenn ich meine Sachen nicht verschicken muss und sie direkt übergeben kann. Auch wenn ich selber Sachen suche, gucke ich zuerst in meiner direkten Umgebung nach.

Recruiter Diarrhö

Die Ansprache

Es ist nicht ungewöhnlich, dass man mal von einem Recruiter auf einem der anti/sozialen Netzwerke angeschrieben wird. Ich freute mich noch bei der ersten Handvoll von Anfragen. Mein Selbstwertgefühl wurde da noch gehoben. Aber mit der Zeit hat sich das Gefühl geändert.

Hier eine aktuelle Anfrage, die ich hier gekürzt wiedergeben möchte. Lieber Recruiter, wenn du dich hier wiedererkennst, bist du nicht alleine. Sei mir nicht böse.

Hallo Marcus,
du sprichst fließend Java? Testing ist genau dein Ding! Dann bin ich bei dir ja richtig.

Konkret, ich suche nach einem Software Test Ingenieur (w/m/d). Klasse Arbeitgeber, mehrfach ausgezeichnet als Bester Arbeitgeber. Sehr gutes Gehaltspaket mit vielen Sozialleistungen und Teamevents. Neues IT-Zentrum, mit Büros aus Glas und modernste Einrichtung.

Gearbeitet wird agil unter Scrum. Dich erwartet eine umfängliche Continuous Integration & Continuous Delivery Umgebung, in der du eigenverantwortlich arbeiten kannst. Durch die Technologie, die das Unternehmen nutzt, bist du immer auf dem aktuellsten Stand.

Tonart

Mir ist es gleich, ob ich gesiezt oder gedutz werde. Beides kommt etwa gleich oft vor. Auch darf der Tonfall generell etwas flapsiger sein, wenn es zum potentiellen neuen Arbeitgeber passt. Letztendlich interessieren mich nur ein paar Fakten, die ich mir beim Querlesen aus der Nachricht scanne.

Buzzword Bingo

Die Jahre vergingen bei mir, die Anfragen wurden jedoch immer langweiliger.
Buzzword Durchfall. Eine Krankheit, die viele Recruiter befällt.

Java, C#, Python, top modernes Büro, state of the art Arbeitsumgebung, neuste Technologien, Scrum, agile Methoden, beste Sozialleistungen, viele Zusatzleistungen, Teamevents, eigenverantwortliches Arbeiten, flache Hierarchien und noch relativ neu mit dabei CI und CD
Fast ausgestorben sind hingegen: familienfreundlich/Work life balance, geregelte Arbeitszeit, klare Strukturen

Die Buzzwords müssen irgendwie untergebracht werden. Egal ob es passt oder nicht.

Ist das Kunst, oder kann das weg?

Normalerweise antworte ich auf jede Nachricht, sofern sie nicht komplett daneben ist. Manchmal kommt es vor, dass Recruiter mit ihren Kunden durcheinander kommen und man eine Nachricht bekommt, die ganz offensichtlich nicht für mich bestimmt war. Ja, Recruiter sein kann sehr stressig sein. Aber als Recruiter macht man einfach keine gute Arbeit, wenn man nur einen Buzzword Generator anschmeißt und dann alle Leute anschreibt, die eine grob gefilterte Suche ausspuckt.

Meine Antwort

Hallo,
Glasbüros, am besten noch mit einer großzügigen Außenglaswand, auch wenn der Ausblick toll ist, sind ein Ausschlusskriterium für mich. Bei starker Sonneneinstrahlung kommt da keine Klimaanlage gegen an. Sofern es aus Umweltgründen überhaupt eine Klimaanlage gibt.

Ob jetzt Scrum, Kanban oder auch das gute alte Wasserfallmodell spielt hier keine so große Rolle, solange die Firma nicht versucht, mit der fancy agilen Methode gewisse Defizite im Management zu verdecken.

CI&CD sind der feuchte Traum eines jeden Managers. Jederzeit kann dem Kunden etwas präsentieren werden. Mit Scrum am Ende des Sprints sowieso.

“Eigenverantwortlich” heißt bei vielen Firmen leider, dass niemand die Verantwortung tragen möchte und man selber ohne Entscheidungsbefugnis Entscheidungen treffen soll.

“Viele Sozialleitungen” lässt mich aufhorchen. JobRad, JobFit, Nahverkehrsticket, Essen und Trinken und der Firma, Firmenwagen macht ja jeder. Wer hier mit “Vielen Sozialleistungen” auffallen möchte, muss sich schon was einfallen lassen. Vielleicht ist hier auch gemeint, dass die Firma viele soziale Leistungen erbringt und so den Hilfsbedürftigen unter die Arme greift (natürlich nicht nur aus steuerlichen Gründen).

Mfg, Marcus

Abschluss

So lange Antworten von mir sind eher die Ausnahme. Ja, meine Antwort ist auch polemisch. Jedoch, wenn dieser Text einem Recruiter hilft, seinen oder ihren Text zu überdenken, hat sich der Artikel schon gelohnt.

Auf eine gute und ehrliche Kommunikation!

Lagerung von Filamenten für den 3D Drucker

Es kommt immer wieder die Frage auf, wie man sein Filament für den 3D Drucker lagern soll. Drei einfache Punkte geben die Antwort.

  1. Trocken
  2. Schattig
  3. Kühl

Trocken lagern. Zu diesem Thema hatte ich schon mal etwas geschrieben. Da hatte ich die Multifunktionsboxen zur Filamentlagerung vorgeschlagen, die ich auch immer noch nutze. Das Prinzip ist recht simpel. Eine luftdichte Box, in die das zu lagernde Filament hineinpasst und dazu dann noch etwas Silikat zum Trocknen (oder gleich einen ganzen Eimer voll Chalciumchlorid).

Man kann das Ganze aber auch technischer angehen. Ein Dörrautomat. Damit kann man statt Filament dann auch Obst trocknen 😉

Oder man besorgt sich eine Trockenbox speziell für Filament. Ich finde diese aber recht teuer. Man kann dann zwar das Filament auch während des Druckens in der Box lassen, für diese Komfort zahlt man dann auch gut 60 Euro. Letztendlich funktioniert die Box wie oben beschrieben mit Trocknugsmitteln. Es gibt auch Boxen, die wie der Dörrautomat den Innenraum beheizen, diese kosten dann aber auch gleich 100 Euro. Diese Box bei Amazon wäre so ein Kandidat. Immerhin besitzt die Box noch einen Feuchtigkeitsanzeiger und eine Wage. Die Lagerung mit Wärme ist natürlich nur anzuwenden, wenn man kurz danach mit diesem Filament drucken möchte. Ansonsten ist der Energieaufwand zu hoch. Ausserdem sind dauerhaft zu hohe Temperaturen nicht gut für das Filament.

Filamente sind unterschiedlich anfällig für Luftfeuchtigkeit. Normales PLA kann eigentlich ohne besonderen Schutz gelagert werden. PLA mit Holzstückchen drinnen oder Nylon sind da schon anfälliger. Beim Drucken können kleine Bläschen entstehen, wenn das Filament zu feucht ist.

Schattig lagern: Besonders unter UV Strahlung (Sonnenlicht) werden einige Filamente nach einiger Zeit sehr spröde. Vorsichtshalber sollte man die Filamente also unter dem Tisch oder wenigstens nicht direkt vor dem Fenster lagern (auch wenn Glas viel UV filtert).

Kühl lagern: einige Filamente degenerieren schneller, wenn sie zu warm gelagert werden. Es muss nicht der Kühlschrank zum lagern sein, aber es sollte auch nicht der nicht isolierte Dachboden sein, der sich im Sommer auf über 40 °C aufheizt.

Vor allem die letzten beiden Punkte spielen eine eher geringe Rolle, wenn man sein Filament nicht lange lagert. Ein paar Monate sind völlig unkritisch. Ich habe bei mir Filament, mit dem ich nur sehr selten drucke und dass nun schon ein paar Jahre hier lagert. Dank meiner Maßnahmen zeigt es kaum Alterungserscheinungen. Filament, was ich ungeschützt liegen lassen habe, ist zerbröselt. Ok, es war LayBrick, was eh schon zum Zerbröseln neigt, aber mit mehr Schutz hätte es länger gehalten.

Viel Spaß beim Drucken!