Der neue Computer

Der Alte

Nachdem mein Laptop nun über 7 Jahre seinen Dienst getan hat, wollte ich mir neue Hardware anschaffen. Es ist ein ASUS Asus G74SX. Ein solides 17 Zoll Notebook, dass auch geeignet ist für Gaming. 

Mit den Jahren sind meine Ansprüche gestiegen. Auch wenn ich kaum was gespielt habe, so benötigen neue Software wie Lightroom oder Photoshop immer mehr Resourcen.

Der Neue

Wann ist der beste Zeitpunkt sich einen neuen PC zu kaufen? Niemals! Sobald man den PC gekauft hat, ist der auch schon veraltet, oder die gerade gekaufte Hardware gibt es kurz nach dem Kauf günstiger. Letztendlich muss man wissen, was man will. Man muss sich auch ein klares Budget setzen. Anfangs lag mein Budget bei 2000 €. Das Geld dafür habe ich mir ein Jahr lang beiseite gelegt.

Was soll es werden?

Nur was kauft man sich dafür? Ein fertiges Komplettsystem? Oder Einzelkomponenten, die man zusammenbauen muss? Ich habe mich für die Einzelkomponenten entschieden. 

Die Komponenten

Jetzt ist die Frage Intel oder AMD? Diese Entscheidung habe ich tatsächlich erst ganz am Ende getroffen. Zuerst hatte ich mir das Gehäuse gekauft. Warehouse Deals bei Amazon. Das Gehäuse selber sieht tadellos aus. Nur die Frontklappe schleift beim zuklappen am Gehäuse. Nicht schlimm, da ich hinter der Klappe eh keine Laufwerke geplant habe. Das spart ein paar Euro.

Danach habe ich das Netzteil gekauft. Da gibt es sehr viele verschiedene. Ein paar Favoriten hatte ich mir ausgeguckt und dann in den Kleinanzeigen geschaut, ob es das gut und gebraucht zu kaufen gibt. Da bin ich tatsächlich fündig geworden. Gehäuse und Netzteil hatte ich also schon mal.

Nun kam die Black Friday Woche und ich wollte mir nun die Grafikkarte zulegen. Erste war es eine RTX 2070. Da ich aber nicht vor habe, viel zu spielen und es auch bisher kaum Software gibt, die das nvidia RTX Feature unterstützen, bin ich zu einer GTX 1070 gewechselt. Die Leistung ist recht ähnlich; die GTX 1070 kostet 300 Euro weniger.  Während dieser Woche war der Speicher dann kurzzeitig auch einigermaßen erträglich im Preis. 32 GB RAM (2 x 16) sind bei mir eingetroffen. Zusätzlich ist noch eine 1 TB SSD bestellt worden, welche dann auf dem Versandweg leider verloren gegangen ist. Ein Ersatz wurde nachgeschickt, der dann auch ankam.

Jetzt war es an der Zeit, mich zwischen Intel und AMD zu entscheiden. Lange Zeit hatte ich ein i7 8700K mit passenden Mainboard im Warenkorb. Die Preise sind allerdings zu hoch. Also ist es letztendlich ein Ryzen 2700X mit dem Asus Prime X470-PRO AM4 Mainboard geworden.

Zu guter Letzt sind dann noch eine 4000GB Seagate SkyHawk und 500GB Samsung 970 Evo M.2 dazugekommen.

Monitor, Tastatur und Maus mussten nicht neu gekauft werden.

Die Liste

Hier die gesamte Liste (mit Amazon Partner Links)
Crucial MX500 1TB
be quiet! DARK BASE 900
8GB Asus GeForce GTX 1070 Dual
32GB (2x 16384MB) G.Skill RipJaws V 
AMD Ryzen 7 2700X 
4000GB Seagate SkyHawk 
500GB Samsung 970 Evo M.2 
Dark Power Pro 750 Watt
Asus Prime X470-PRO Mainboard AM4 

Amazon ist meistens nicht der günstigste Anbieter. Aber für gewöhnlich der Anbieter mit den meisten Informationen (Produktinformation als auch Kundenbewertungen).

Insgesamt habe ich 1700 € bezahlt. Wenn ich noch ein bisschen spare, kann ich mir noch einen WQHD Monitor kaufen. Dann bin ich für die nächsten Jahre erst mal wieder versorgt.

Und immer ist es falsch

Ich hätte auch auf den Ryzen 3000 warten können. Oder auf nach Weihnachten; da ist ja immer alles günstiger. Ich hätte aber auch meinen Laptop weiter nutzen können.

Hätte, könnte, wollte… Man sollte sich nach dem Kauf nicht so sehr damit beschäftigen, welche Schnäppchen man verpasst hat, oder welche Hardware nun besser ist. Was man hat, das hat man. 

Ich bin zufrieden 🙂 

Wasser auf der Fahrbahn

Nur mal so:

Verkehrdurchsage unterbricht ein Lied im Radio. Sprecher: „Achtung liebe Autofahrer, auf der A1 zwischen X und Y befindet sich Wasser auf der Fahrbahn! Fahren Sie vorsichtig!“

Ich, der gerade auf der A1 zwischen X und Y fährt: „Stimmt, da ist Wasser auf der Straße. Es regnet hat ein bisschen. Aber normalerweise gibt es dafür keine Sondermeldung.“

Halloween Photo Shooting

Zu Halloween habe ich mir einen netten kleinen Kürbismann ausgedruckt. Natürlich mit Licht im Kopf (helles Köpfchen, haha).

Printed Pumpkin Man. Painted with acrylic paint.

Nach dem Drucken habe ich das Modell dann nur grob mti Acrylfarben angemalt. Das macht das Gesamtbild etwas schmuddeliger, was hier ganz gut passt. Im Kopf sind RGB LEDs eingebaut, die dann rötlich, ähnlich wie eine Kerze, flackern.

Zusätzlich habe ich noch mal zwei meiner letzten Modelle abfotografiert. Diesmal mit anderen Licht.

Baby Groot at a tree stump

Dieser kleine Groot stammt von Thingiverse. Hier habe ich nach dem Drucken lediglich ein paar Fäden entfernt und dann mit Acrylfarbe angemalt.

 

Large Busy Lamp

Dieses Modell ist ein Mix aus dem Twisted Tower und dem Forbidden Watchtower.

Close up of the model

Und hier die kleine Version.

Twisted Tower by kijai

Neue Busy Lamp – Single Twin Tower

Letztes Wochenende habe ich eine weitere etwas speziellere Busy Lamp fertig gestellt. Prinzipiell ist die neue Busy Lamp wie die letzte Busy Lamp geworden. Also ein Felsen mit einem Turm drauf. Diesmal habe ich den Felsen nicht aus Gips nachgebaut sondern, wie den Turm, auch ausgedruckt.

Auf geht es. Der Turm und Felsen habe ich als separate Teile gedruckt. Das Ergebnis sah dann in etwa so aus (hatte keine Bilder gemacht)

 

Als erstes habe ich die Modelle aus gelben PLA mit schwarzem Lack besprüht. Ich wollte mal testen, wie so ein Modell dann aussieht. Schwarz seidenglänzend sah ganz gut aus. Aber natürlich ganz langweilig und die gedruckten Schichten waren weiterhin deutlich sichtbar.

Nachdem der Lack getrocknet war, bin ich noch einmal großzügig mit grauer Acrylfarbe drüber gepinselt. Die Schichten waren nach diesem Anstrich schon nicht mehr so sehr sichtbar. wieder warten, bis alles trocken war und dann kam die nächste Schicht.

Diese neue Schicht besteht aus einem Kalk-Wasser-Brei, die ich mit einem kleinen Borstenpinsel aufgetragen habe. Durch die dickflüssige Konsistenz sind alle Schichten, die so ein gedrucktes Modell zeigt, verschwunden. Auch die gesamte Textur ändert sich. Je nach Pinselstrich kann man so direkt Riefen in den Felsen „zeichnen“.

Nun war das Modell mit schöner Textur, aber nur einer Farbe, versehen. Die nächsten Schritte bestanden dann daraus, verschiedene Farben aufzutragen. Schwarz, Grün, Rot, Orange hatte ich genutzt.

Nach den Farben hatte ich wieder eine Karnaubawachs Emulsion aufgetragen. Diese Wachsschicht verhindert, dass der dünne Kalkputz vom Modell abplatzt oder sich durch Benutzung abreibt. Zudem kommen die Farben dann viel kräftiger hervor.

Zur Dekoration habe ich dann ein paar kleine schwarze Steinchen gesucht und mit einer Zange zersplittert. Die Splitter dienen als Trümmer für den zerstörten Turm. Natürlich darf wieder ein bisschen Moos zur Abrundung nicht fehlen.

Felsenfeste Busy Lamp

Die Busy Lamp

Eine Busy Lamp kann in verschiedensten Formen auftreten. Normalerweise wird eine schlichte Form gewählt. Zum einen ist eine einfache Form günstiger und auch viel einfacher herzustellen und zum anderen ist eine schlichte Form weniger ablenkend.

So eine kleine simple Busy Lamp kann man einfach oben auf seinen Monitor stellen. Einige Monitore haben einen magnetischen Rahmen unter ihrem Plastikgehäuse, so dass die Busy Lamp mit Magneten sicher auf dem Monitor hält. Wenn diese magnetische Möglichkeit nicht besteht, kann man ein doppelseitiges Klebeband nutzen.

 

Das Vorhaben

Aber manchmal soll es dann doch etwas individueller sein.

 

Oder sogar noch etwas mehr individuell? Kann man individuell überhaupt steigern? Egal. Eine Busy Lamp kann auch ein handwerkliches Kunstwerk werden.

Vor kurzem habe ich mal an eine ganz spezielle Busy Lamp gewagt. Es sollte diesmal nicht einfach nur gedruckt sein, auch wenn das schon sehr beeindruckende Ergebnisse liefert. Seit längerer Zeit wollte ich auch mal etwas aus Gips modellieren. Und nun hatte ich endlich mal Zeit dafür.

Kern des Modells ist ein Styroporblock, der ganz grob auf die gewünschte Form geschnitten wird. Danach wird das Styropor in Gips eingehüllt und weiter geformt. Nachdem dann dieser erst mal recht unansehnliche Klumpen Gips dann über Nacht ausgehärtet ist, kommt eine weitere Schicht Gips, die das Modell etwas weiter ausdefiniert. Nachdem dann diese Schicht auch getrocknet ist, kommt auch schon der erste Grundanstrich.

Was hatte ich überhaupt vor?

Es sollte ein Turm werden, der auf einem Felsen steht. Im folgenden Bild ist der bereits modellierte Felsen mit Grundanstrich zu sehen.

Das sieht erst mal noch sehr ernüchternd aus. Als Farbe habe ich übrigens Lehmfarbe genutzt.

Auch die folgenden Anstriche, die mehr auf die Details gehen und den Felsen bunter machen, sehen erste Mal noch gewöhnungsbedürftig aus.

Hier wurde der dunkle Felsen mit helleren Highlights bestrichen.

Nun noch Gelb und Grün als Akzentfarben drauf.

Der Weg wird noch ein wenig orange eingefärbt und soll so ein bisschen Sand auf dem Weg simulieren.

Eigentlich ist der Farbanstrich nun fertig. Irgendwie doof. Außerdem reiben die Lehmfarben leicht ab. Das soll natürlich nicht sein.

Was nun tun?

Ich habe den angemalten Felsen mit Carnaubawachs-Emulsion eingestrichen. Es war ein Experiment. Das Ergebnis war mir unbekannt.

Der Felsen ist nun mit Carnaubawachs-Emulsion eingestrichen

Insgesamt sind die Farben kräftiger geworden und die Oberfläche hat sich verfestigt, so dass man ohne Abrieb den Felsen anfassen kann. Leider ist das Schwarz sehr dominant geworden. Für den Felsen an sich ist die dunkle Farbe ok. Das Grün und das Orange gehen aber total unter.

Was ist die Lösung?

Die Lösung war mir erst auch einmal nicht klar. Nachdem nun das Wachs auf dem Felsen ist, kann man nicht einfach so wieder drüber streichen. Oder doch? Ich habe es ausprobiert und tatsächlich hält die Lehmfarbe nicht ganz so gut auf dem Wachs. Trotzdem habe ich dann recht großzügig auf dem Wachs eine weitere Schicht grüne und orangene Farbe aufgetragen, wo die Farben kräftiger werden sollten.

Nachdem die Farbe trocken war, gab es noch eine Wachsschicht. Die Carnaubawachs-Emulsion hat die Lehmfarbe wieder angelöst und verwischt. Heraus kam dann ziemlich genau das, was ich mir erhofft hatte. Kräftige Highlights auf dem dunklen Felsen.

Das Endresultat nach dem Anstrich über dem Wachs

Zusätzlich habe ich noch ein wenig Moos auf dem Modell befestigt und feine Holzspäne über den Weg gestreut.

 

Das Ergebnis

So sieht das ganze Modell aus. Unten ist ein gefrästes Brett, auf dem der Felsen befestigt wurde. Oben kommt der gedruckte Turm drauf, der auch noch einen Lehmfarbenanstrich bekommen hat.

 

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Modell.

Happy Birthday – Try The Cake

Es muss ja nicht immer etwas Technisches sein. Statt eines UFOs oder eines Gebäudes darf, darf es auch gerne mal etwas Schmackhaftes sein. Diesmal gibt es die Busy Lamp in Form einer Torte mit Kerzen.

 

Busy Lamp in Form einer Torte. Die eingebauten LEDs leuchten grün.

Jeweils eine LED befindet sich unter einer Kerze und lässt diese erstrahlen. Im Foto ist das nicht gut erkennbar. Der Kranz in der Mitte der Torte wird mit 20 dahinter liegenden LEDs erleuchtet. Für alle LEDs kann man die Farbe und Helligkeit individuell festlegen.

Busy Lamp in Form einer Torte. Die eingebauten LEDs leuchten in verschiedenen Farben.

Für Gewöhlich leuchten alle LEDs in der gleichen Farbe. Also Blau, Grün, Gelb oder Rot. In einem Spezialmodus flackern die Kerzen in verschiedenen Orangetönen und die LEDs unten leuchten Weiß und eine Gruppe von 4 LEDs laufen als Blinklicht um die Torte herum.

Die Aliens kommen – Busy Lamp für Große Kinder

Neben dem Weser Stadion wollte ich auch noch mal was Anderes machen. Als erster Schuss ist ein ganz einfaches UFO rausgekommen.

Busy Lamp - erster Prototyp für ein Ufo

Das ließ sich auch ganz gut ausdrucken und die Lämpchen im Ufo haben schön geleuchtet.

 

Busy Lamp - ausgedruckter funktionierender Prototyp

Ein bisschen größer darf es aber gerne sein. Auch ein bisschen mehr „fancy“.

Busy Lamp - Ufo, zweiter Versuch

Mit der Version bin ich schon sehr zufrieden. Die Einzelteile lassen sich ohne Kleber zusammenstecken und auch das Licht ist sehr gut von allen Seiten zu sehen. Das ist wichtig, denn immerhin ist es eine Busy Lamp, auch wenn das Ufo erst einmal nicht danach aussieht.

Busy Lamp und das Weser Stadion

Busy Lamp individuell gestaltet

Mindestens einer meiner Kollegen ist Fan des SV Werder Bremens. Wer in Bremen wohnt und arbeitet, darf das natürlich auch sein 😉 Ab und an baue ich mal individuelle Busy Lamps. Beispielsweise in Form eines Torbogens. Für den Werder Fan ist es nun eine kleine Busy Lamp in Form des Weser Stadions geworden.

Das Weserstadion in gedruckter Form

Besonders kniffelig sind die Flutlichtmasten, die das Weser Stadion so erkennbar machen. Nicht nur, dass sich dünne Strukturen schlecht drucken lassen (brechen leicht), auch die geplanten LEDs mussten irgendwie zu den Masten passen. Im Verhältnis zum Stadion sind die Masten somit etwas größer geworden als zuerst geplant.

Jetzt müssen die Kabel unter dem Dach noch ordentlich verlegt werden, dann liegt das Dach auch ordnungsgemäß auf dem Gebäude. Wenn dann die LEDs auch noch mit einem kleinen Klebepunkt am Mast befestigt sind, ist die Busy Lamp fertig.

Die Welt in Scheiben

Mal was von der Arbeit. Ich arbeite für Materialise. Vereinfacht gesagt, ist das eine Firma, die sich mit 3D Druck beschäftigt. Unter anderem entwickeln wir auch speziell auf Kunden zugeschnittene Slicer/Hatcher. Nach Abschluss eines Projektes, hat der Kunde jedem beteiligten Mitglied des Entwicklungsteams eine kleine aus Metall gedruckte Trophäe zukommen lassen.

Diese kleine Welt liegt auf hohl gedruckten Röhrchen. Über ein Drehlager ist die Welt mit dem Ständer verbunden und lässt sich so fast ohne Spiel drehen. Es ist beeindruckend wie filigran und präzise sich so ein Teil herstellen lässt.