Happy Birthday – Try The Cake

Es muss ja nicht immer etwas Technisches sein. Statt eines UFOs oder eines Gebäudes darf, darf es auch gerne mal etwas Schmackhaftes sein. Diesmal gibt es die Busy Lamp in Form einer Torte mit Kerzen.

 

Busy Lamp in Form einer Torte. Die eingebauten LEDs leuchten grün.

Jeweils eine LED befindet sich unter einer Kerze und lässt diese erstrahlen. Im Foto ist das nicht gut erkennbar. Der Kranz in der Mitte der Torte wird mit 20 dahinter liegenden LEDs erleuchtet. Für alle LEDs kann man die Farbe und Helligkeit individuell festlegen.

Busy Lamp in Form einer Torte. Die eingebauten LEDs leuchten in verschiedenen Farben.

Für Gewöhlich leuchten alle LEDs in der gleichen Farbe. Also Blau, Grün, Gelb oder Rot. In einem Spezialmodus flackern die Kerzen in verschiedenen Orangetönen und die LEDs unten leuchten Weiß und eine Gruppe von 4 LEDs laufen als Blinklicht um die Torte herum.

Die Aliens kommen – Busy Lamp für Große Kinder

Neben dem Weser Stadion wollte ich auch noch mal was Anderes machen. Als erster Schuss ist ein ganz einfaches UFO rausgekommen.

Busy Lamp - erster Prototyp für ein Ufo

Das ließ sich auch ganz gut ausdrucken und die Lämpchen im Ufo haben schön geleuchtet.

 

Busy Lamp - ausgedruckter funktionierender Prototyp

Ein bisschen größer darf es aber gerne sein. Auch ein bisschen mehr „fancy“.

Busy Lamp - Ufo, zweiter Versuch

Mit der Version bin ich schon sehr zufrieden. Die Einzelteile lassen sich ohne Kleber zusammenstecken und auch das Licht ist sehr gut von allen Seiten zu sehen. Das ist wichtig, denn immerhin ist es eine Busy Lamp, auch wenn das Ufo erst einmal nicht danach aussieht.

Busy Lamp und das Weser Stadion

Busy Lamp individuell gestaltet

Mindestens einer meiner Kollegen ist Fan des SV Werder Bremens. Wer in Bremen wohnt und arbeitet, darf das natürlich auch sein 😉 Ab und an baue ich mal individuelle Busy Lamps. Beispielsweise in Form eines Torbogens. Für den Werder Fan ist es nun eine kleine Busy Lamp in Form des Weser Stadions geworden.

Das Weserstadion in gedruckter Form

Besonders kniffelig sind die Flutlichtmasten, die das Weser Stadion so erkennbar machen. Nicht nur, dass sich dünne Strukturen schlecht drucken lassen (brechen leicht), auch die geplanten LEDs mussten irgendwie zu den Masten passen. Im Verhältnis zum Stadion sind die Masten somit etwas größer geworden als zuerst geplant.

Jetzt müssen die Kabel unter dem Dach noch ordentlich verlegt werden, dann liegt das Dach auch ordnungsgemäß auf dem Gebäude. Wenn dann die LEDs auch noch mit einem kleinen Klebepunkt am Mast befestigt sind, ist die Busy Lamp fertig.

Die Welt in Scheiben

Mal was von der Arbeit. Ich arbeite für Materialise. Vereinfacht gesagt, ist das eine Firma, die sich mit 3D Druck beschäftigt. Unter anderem entwickeln wir auch speziell auf Kunden zugeschnittene Slicer/Hatcher. Nach Abschluss eines Projektes, hat der Kunde jedem beteiligten Mitglied des Entwicklungsteams eine kleine aus Metall gedruckte Trophäe zukommen lassen.

Diese kleine Welt liegt auf hohl gedruckten Röhrchen. Über ein Drehlager ist die Welt mit dem Ständer verbunden und lässt sich so fast ohne Spiel drehen. Es ist beeindruckend wie filigran und präzise sich so ein Teil herstellen lässt.

Aus DEFCON wird Busy Lamp

Der Anfang der Busy Lamp

Aus dem  Hundeblinklicht ist DEFCON entstanden. Nun wird aus DEFCON die Busy Lamp. Eigentlich ist es nur eine simple Umbenennung. Der Begriff DEFCON war für die Signallampe dann doch nicht ganz korrekt.

Einige Iterationen der Busy Lamp

Das Hundeblinklicht

Ich hatte zuerst mit ein paar LEDs und einem kleinen Arduino Klon rumgespielt. Das war im Herbst 2014. Die Tage wurden kürzer und unsere Hunde waren beim Spazieren gehen nicht mehr gut zu sehen. Aus der Spielerei ist dann ein praktischer Nutzen entstanden. Mit den LEDs, die man am Hundegeschirr befestigt hat, waren die Hunde dann wieder im Dunkeln sichtbar. Ein kleiner Kniff hat geholfen, dass die LEDs nicht im langen Fell verschwunden sind, wie sonst alle Hundelichter, die wir vorher gekauft hatten. Das Gerät hat einfach ein paar länge Arme auf zwei Seiten bekommen. Auf diese Weise ragt mindestens einer der Arme aus dem Fell hervor und ist somit sichtbar. Die Versionen sind dann immer kleiner und stabiler geworden. Selbst der Lithium-Akku ist nun kleiner als die Fingerspitze des kleinen Fingers. Trotzdem kann die Lampe ca. 48 Stunden lang am Stück betrieben werden.

 

Im Frühling 2015 war dann Version 6 fertig, die immer noch in Gebrauch ist.

DEFCON

Im Spätsommer 2015 fing das DEFCON Projekt an. Daraus ist dann ein Signallicht entstanden, mit dem man anderen mitteilen konnte, ob man gerade gestört werden  darf oder nicht. Den Begriff „Busy Lamp“ kannte ich da gar nicht, bzw. ich wusste nicht, dass es sowas in der Art schon gibt. Die letzte Version der DEFCON Lampe (erstes Bild, zweite von links), hatte dann einen ATTiny 85 statt eines Arduino Klones.

Das hatte Ersten den Vorteil, dass es viel günstiger wurde und zweitens wurde es auch einfacher aufzubauen. Der ATTiny läuft direkt mit der Spannung von 3.7 V aus dem Lithiumakku. Mit dem Arduino, der mindestens 5 V benötigt, musste ich die Akku-Spannung erst von 3.7 V auf 5 V bringen.

Der Nachteil war, dass die Programmierung etwas aufwändiger wurde. Aber das hatte ich als Herausforderung gesehen und so viele Funktionen wie möglich auf den kleinen Chip mit den 8 Beinchen gepackt. Sechs Taster und fünf LEDs auf nur 8 Anschlüsse, wovon zwei schon für die Stromversorgung sind und einer für ein Resest, bleiben Effektiv nur 5 Pins zum belegen übrig.

Die Busy Lamp

Erste in diesem Herbst (2017) bin ich dazu gekommen, die Idee der DEFCON Lampe weiterzuentwickeln. Das erste Gehäuse habe ich von der letzten Version der DEFCON Lampe (erstes Bild, zweite von Links) abgeleitet. Herausgekommen ist dann ein mehrteiliges Gehäuse (erstes Bild, Mitte). Sinn und Zweck der Aufteilung war, dass bei einem Fehldruck nicht so viel weggeschmissen werden muss und dass man den oberen Teil mit den LEDs abtrennen kann und in einiger Entfernung zu den Tastern aufstellen kann. LED Teil und Taster-Teil werden durch ein paar dünne Leitungen verbunden. Sehr schnell folgte dann eine etwas fortgeschrittenere Version.

Gedruckte Teile der Busy Lamp

Das wurde dann aber dann irgendwie zu viele Einzelteile, die zwar schon zusammengepasst haben, aber dann im Zusammenbau zu viel Arbeit machten.

Zusammengebaute Busy Lamp

Also noch einmal ans Zeichenbrett und alles einfacher machen. Herausgekommen ist dann ein Gehäuse, was dann nur noch aus 4 gedruckten Teilen besteht. Hinzu kommt, dass auch nur noch zwei Taster, statt der zuvor genutzten 4 Taster benutzt werden. Das Gehäuse ist nun viel kleiner, was die Druckzeit und die Materialkosten enorm senkt.

Aktuelle Version der Busy Lamp – im DnD Modus

Das Teil mit den LEDs und das Teil mit den beiden Tastern sind über Magnete miteinander verbunden. Über das Kabel, was vorne rausguckt, gehen dann die Signale für die LEDs. Wenn man die beiden Teile trennt, kann man die LEDs an einer anderen magnetischen Fläche aufstellen. Beispielsweise sind die Monitore bei uns in der Firma am Rand magnetisch, so dass die LEDs oben am Monitor mit den Magneten halten. So sind sie dann auch für alle anderen gut sichtbar.

Das Gehirn

Als Gehirn habe ich einen Teensy LC benutzt. Man kann auch andere noch günstigere Boards nutzen. Ich fand nur gut, dass ich alle 8 LEDs, die in der Busy Lamp verbaut sind, mit einem eigenen PWM Kanal ansteuern kann. Insgesamt stehen hier 10 PWM Kanäle zur Verfügung. Mehr als genug also. Mit seinen 48 MHz Taktrate ist der kleine Teensy LC auch sehr schnell und trotzdem noch sparsam im Stromverbrauch.

In einer ganz frühen Version hatte ich noch einen Adafruit Feather M0 mit Radio Package benutzt. Da sollten die LEDs und die Taster ohne Kabel per Funk miteinander verbunden sein. Hat auch geklappt. War aber nur zu teuer, auch wenn diese Boards echt vollgepackt sind mit Features. Z.B. integriertes Lithium-Ladegerät.

Konnektivität

Ja, schönes Wort. Die Busy Lamp lässt sich auch mit dem Computer verbinden. Über ein kleines selbst geschriebenes Programm kann der Status der Busy Lamp dann über Computer verändert werden. Zusätzlich kann man meine Busy Lamp auch mit Skype verbinden. Die Busy Lamp zeigt dann den Status an, den man auch in Skype hat. In die andere Richtung geht es auch. Ändert man den Status der Lampe per Tastendruck, ändert sich auch entsprechende der Status in Skype.

Fazit

Mittlerweile haben alle Kollegen in meiner Abteilung in der Firma diese Busy Lamp. Jetzt läuft die Beta im Feld. Wir haben uns darauf geeinigt, was die Farben der Busy Lamp bedeuten sollen. Ich bin gespannt, ob es läuft wie erwartet. Halten sich die Leute an die Farben? Wird die Busy Lamp überhaupt genutzt? Treten Bugs in der Software auf? Wie lange hält die Hardware?

3ders.org – Stranger Things‘ monstrous Demogorgon came from a 3D printer, not the Upside Down | 3D Printer News & 3D Printing News

The visual effects team behind Netflix sensation Stranger Things has revealed how it used 3D printing during the development of the show’s monsters, including the nightmarish ‚Demogorgon.‘ Studio models were 3D printed on a Formlabs SLA 3D printer.

Quelle: 3ders.org – Stranger Things‘ monstrous Demogorgon came from a 3D printer, not the Upside Down | 3D Printer News & 3D Printing News

NodeMcu Lua ESP8266 ESP-12F WIFI

Arduino Clone

Bei Banggood gibt es gerade günstig einen Arduino Nano Clone mit WiFi Modul. Regulär weniger als 8 US Dollar. Vergünstigt jetzt gerade 3,99 US$ (bis 15. November 2017).

Arduino Nano Clone - Entwicklungsboard
NodeMcu Lua ESP8266 ESP-12F WIFI

Funktioniert das auch? Antwort: Ja. Die Boards, die bei mir angekommen sind, funktionieren auch. Man muss nur ein bisschen was vorbereiten, damit man mit den Boards auch arbeiten kann.

Treiber

Der günstige Preis kommt nicht daher, dass die Anbieter so menschenfreundlich sind. Es werden günstige und gut verfügbare Komponenten benutzt. Unter anderem ist für die serielle Kommunikation ein CH340 verbaut. Arduino nutzt meistens Serielle to TTL  Chips von FTDI. Vorteil, es wird besser bereits ab Window 7 unterstützt. Bei Windows 10 muss man für den CH340 keine Treiber installieren. Für ältere Windows Versionen schon. Den Treiber gibt es hier: http://en.doit.am/CH341SER.zip

Arduino IDE

Die Arduino IDE (1.8)  muss auch noch vorbereitet werden. Das ist bei allen Bords so, die nicht direkt von Arduino sind. Starte die Arduino IDE und unter Datei/Voreinstellungen gibt es ein Feld „Zusätzliche Boardverwalter-URLs:“. Dort muss folgedes eingetragen werden

http://arduino.esp8266.com/stable/package_esp8266com_index.json

Sollte bereits ein Link in dem Feld stehen, kann man weitere Links durch ein Komma getrennt anfügen. Oder man klickt auf den kleinen Button rechts von dem Feld. In dem neuen Fenster kann man einzelne Links in eine separate Zeile schreiben.

Die Voreinstellungen werden nun noch mit dem OK Button geschlossen und die Arduino IDE einmal neu gestartet.

Ganz oben in der Liste unter „Werkzeuge/Board:“ gibt es den „Boardverwalter“. Dort bitte einmal drauf klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster „Boardverwalter“. In dem Suchfeld „esp8266“ eingeben.  Es sollte dann ein Ergebnis „esp8266 by ESP8266 Community“ angezeigt werden. Dieses Paket muss einmal installiert werden.

Unter Werkzeuge/Board: gibt es nun eine Sektion mit „ESP8266 Modules“. Für mein Board musste ich hier „NodeMCU 1.0  (ESP12-E Module)“ auswählen. Jetzt nur noch den richtigen COM Port auswählen und man kann seine Programme auf das Board laden.

Folierung und Probleme des Prius

Folierung und Probleme

Hier möchte ich kurz über die Folierung und Probleme meines Prius 4 schreiben. Mein Prius 4 ist nun vom Folierer zurück. Die Folierung sieht schon cool aus. Sofern man denn das Äußere des Prius mag 😉 Ich mag es. Leider gab es auch Probleme, aber dazu gleich mehr.

Folierung und Probleme: Geplantes Aussehen für die Folierung des Prius. Frontansicht. Folierung und Probleme: Aussehen nach der Folierung des Prius. Frontansicht.

Folierung und Probleme: Geplantes Aussehen für die Folierung des Prius. Seitenansicht. Folierung und Probleme: Aussehen nach der Folierung des Prius. Seitenansicht.

Links geplantes Aussehen und rechts tatsächliches Aussehen. Die Farbe habe ich am Computer nicht ganz so hinbekommen. Beim Folierer habe ich mir direkt die passende Farbe ausgesucht. Der schwarze Streifen an der Seite unterhalb der Fensterlinie ist weggefallen. Der Streifen wäre nicht sauber klebbar. So sieht es auch gut aus.

Folierung

Die Kombination gefällt mir sehr gut. Den Toyota Aygo und Yaris gibt es übrigens nun auch in einer Sonderedition mit sehr ähnlicher Farbkombination. Oben Schwarz und unten Gelb.

Auf Grund der Rundungen und Vertiefungen ist die Folierung nicht ganz so einfach. An den Rundungen und Vertiefungen muss man die Folie stark dehnen. Deshalb ist es wichtig, dass die Folie voll durchgefärbt ist. Ist die Folie nicht komplett durchgefärbt, also nur an der Oberfläche gefärbt, wird die Farbe beim Dehnen heller.

Probleme

Leider hat mein Folierer eine oberflächlich gefärbte Folie benutzt. An einigen kleinen Bereichen in der Frontschürze und an den Handgriffen kann man erkennen, dass dort das Geld heller wird. Das ist noch hinnehmbar. Die Rundung an der Heckschürze ist auch auffallend heller geworden. Das ist nicht akzeptabel.

Worauf muss ein Folierer achten

Der 12 V Akku ist recht schwach. Das ist im Normalbetrieb kein Problem, da der Akku den Motor nicht anlassen muss und im Betrieb wird der 12 V Akku beständig über einen DC/DC Wandler aus dem Hoch Volt Akku gespeist. Wenn nun aber die Türen oder die Heckklappe des Prius beim Folieren offen stehen, schalten sich die Steuergeräte nicht ganz ab und saugen den kleinen 12 V Akku schnell leer. Wenn der 12 V Akku nun leer ist, ist das nicht direkt ein Beinbruch. Man muss den Akku nur kurz zum Einschalten überbrücken, den Prius in Ready schalten und schon wird der 12 V Akku geladen. Den 12 V Akku soll man nicht lange zum Laden dran lassen. Das Problem hier ist die zu hohe Spannung der normalen Ladegeräte von bis zu 14,4 V.

Wenn zum Folieren die Schürzen mit den Sensoren abgeklemmt werden, wird ein Fehler in den Fehlerspeicher geschrieben. Einige Assistenzsysteme werden solange nicht mehr funktionieren, bis diese Fehler gelöscht sind. Auch wenn der 12 V Akku leer war oder abgeklemmt wurde, werden viele Fehler im Fehlerspeicher geschrieben, die gelöscht werden müssen. Idealerweise organisiert der Folierer das, oder man macht selber gleich einen Termin im Autohaus oder der Werkstatt.

Nicht die Zündung anlassen oder im Ready Mode in die Fahrstufe „Neutral“ gehen. In diesem Fall entlädt sich der HV Akku, ohne das der Motor anspringen kann, um ihn wieder aufzuladen.