Ein Vergleich von 3D Druckern – Traue nur deiner eigenen Statistik

Hier und da findet man Vergleichstabellen zum Thema 3D Drucker.

Nur wie weit kann man diesen Vergleichen trauen?

Prinzipiell sind solche Vergleiche ähnlich wie Statistiken. Man kann nur seiner eigenen Statistik trauen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass die Statistik, bzw der Vergleich, falsch ist. Es liegt einfach nur daran, wie man die einzelnen Punkte wertet.

Wenn man möchte, dass ein bestimmter 3D Drucker die Vergleichstabelle anführt, bewertet man die Features besonder hoch, die dieser 3D Drucker gut beherrscht.

Hat ein 3D Drucker ein proprietäres Nachfüllsystem,  kann dies als tolles einzigartiges Feature verkauft werden. Denn immerhin kann der Drucker ermitteln, wie viel Filament noch zur Verfügung steht. Bei schnöden Filamentrollen muss man schon selber ein Auge auf den Rest der Rolle werfen.
Auch das Nachladen des Druckmaterials ist bei proprietären Systemen einfacher als bei normalen Filamentrollen. Noch ein Pluspunkt.

vergleichstabelle-3d-drucker

Werden die beiden genannten Punkte sehr hoch bewertet, ist der Drucker schon mal oben mit dabei.

Ich will damit nur sagen, dass man Vergleichstabellen nicht einfach blind trauen soll. Man muss selber schauen, ob die aufgelisteten Features so gemeint sind, wie man sie selber versteht und ob die Bewertung den eigenen Bedürfnissen entspricht.

Als Beispiel könnt ihr euch die Tabelle der folgenden Seite anschauen: http://3d-printers.toptenreviews.com/index.html

Die dort gezeigte Tabelle spiegelt nicht meine persönliche Reihenfolge wieder.

Es muss halt jeder selber wissen, Tabellen gewertet werden!

Auf die Sache mit der Tabelle hat mich 3dprintingindustries.com gebracht.

PS: Wer mitbekommen hat, dass ich in meinem Einleitungstext bereits eine Wertung vor(weg)genommen habe, darf sich einen Punkt aufschreiben 😉

Neuer 3D Drucker – Delta Tower

Makerbot kann momentan keine Replicator 2x ausliefern. Welche Gründe das hat, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es am neuen Produktionswerk in Brookly oder an ihrem Deal mit Amazon, so dass Amazon nun bevorzugt beliefert wird?

Da man mir bei Hafner’s Büro (ja ich weiss, das Apostroph ist im DE Raum eigentlich falsch) leider nicht sagen konnte, wann der Replicator 2X bei mir ankommen kann, musste ich meinen Auftrag dort widerrufen. Vermutlich bekommen sie auch keine Infos aus den USA.

Nun denn. 10 Wochen Wartezeit, statt der vorausgesagten 6 bis 8, sind mir einfach zu viel.

Ich habe mich in der Zwischenzeit weiter umgeguckt und den Delta Tower gefunden. Besser gesagt, ich habe zuerst den Florian Horsch „gefunden“.

3DreamFactory, Delta Tower

3DreamFactory vertreibt den Delta Tower. Dort habe ich nun auch einen Delta Tower für mich geordert.

Ich bin gespannt, wie es nun läuft!

Makerbot gehört nun Stratasys

Seit gestern gehört Makerbot offiziell zu Stratasys.

http://new.livestream.com/accounts/1487850/events/2191165

Eigentlich ist das nichts Schlimmes. Ein Geschäftsmann hat sein Unternehmen aufgebaut und am Ende gewinnbringend verkauft. So funktioniert unsere großteils freie Marktwirtschaft. Und das ist auch gut so!

Es gibt hier auch die andere Seite, die moralische. Makerbot hat seinen Replicator vom RepRap Projekt abgeleitet und seit dem Replicator 2 zu Closed Source gemacht. Auch alle entstehende Software war nicht mehr als Quellcode erhältlich.

Was wird nun auf Thingiverse? Makerbot hat diese Plattform erschaffen, damit sich Maker austauschen können. Diese Plattform wird es auch weiterhin geben. Einige der Nutzer sind jedoch besorgt um die Rechte ihrer eingestellten Kunstwerke. Sie sind nicht besorgt, dass sie irgend jemand kopieren könne. Nein, denn die Designs waren eh kostenlos herunterladbar und konnten von anderen weiterentwickelt werden. Die Sorge ist eher, dass Stratasys nun versucht Geld mit der Plattform zu machen (was wirtschaftlich durchaus nicht verwerflich wäre). Es gibt sogar bereits Mitglieder von Thingiverse, die alle ihre angebotenen Downloads entfernt haben.

Sehr schade, da gute Sachen dabei waren. Das ist nun die Chance für Youmagine. Dort können ebenfalls Künstler und Macher ihre Werke der Welt zur Verfügung stellen. Betrieben wird diese Community von Ultimaker, die den Open Source Gedanken immer noch leben.

Mein 3D Druck misslingt immer

Da bastelt man mitunter stunden- oder tagelang an einer druckbaren 3D Datei herum und dann will entweder das Slicen gar nicht gelingen, (GCode kann nicht erstellt werden) oder der Ausdruck sieht seltsam verdreht aus.

Nicht immer sind dann der Drucker oder der Slicer selber schuld. Auch wenn die 3D Datei noch fehlerfrei aussieht, kann sie bereits fehlerhaft sein. Entweder ist das Modell nicht „wasserdicht„, oder es gab beim Exportieren der STL Datei Probleme.

Um solche Fehler aufzudecken und sogar zu beheben, gibt es Software. Kostenlos als auch kostenpflichtig. netFabb (kommerziell) beispielsweise kann Löcher und einige andere Fehler im Modell erkennen und dies dann beheben und korrekt in STL exportieren. Dabei kann netFabb mehrere Formate importieren. Man ist also nicht mehr so sehr auf ein CAD Programm angewiesen, das stl exportiert (und dann evtl auch noch falsch). Eine kurze Reparaturanleitung wurde auch im netFabb-Blog geschrieben.

Inspiriert durch: http://fabmaker.com/2013/06/netfabb-eine-reparatursoftware-fur-makers/

Maker Faire Hannover

Am 03. August 2013 von 10 bis 19 Uhr findet die Maker Faire in Hannover statt.

Die Maker Faire Hannover ist keine Technikkonferenz, sondern ein buntes Festival mit Erlebnis und Familencharakter, auf der das Basteln, Bauen, Erfinden, Experimentieren, Lernen, Recyceln, Selbstmachen und Spaß haben im Mittelpunkt steht.

Bis zum 15. Juni, also nur noch wenige Tage, können sich auch Maker anmelden und ihre Sachen, Erfindungen und Ideen vorstellen.

Ein Maker ist dabei kreativer Erfinder, der aus ungewöhnlichen Dingen und Situationen neues, andere oder besseres ersinnen kann.

Das Thema 3D Druck wird ebenfalls gezeigt. Zum Beispiel sind dreamfactory mit ihrem Delta Tower anwesend.

Die Gewinner wurden benachrichtigt

Alle Gewinner meiner Aktion „Ein kostenloses Modell“ wurden benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt geht es los… Was soll gedruckt werden?

Vielleicht einen Yoda Stifthalter?

Quelle: Thingiverse, Dizingof
Quelle: Thingiverse, Dizingof

 

Ein transformierender Roboter?

Quelle: thingiverse, msruggles

 

Ein Schaufelbagger für die Kleinen?

Eine Murmelachterbahn?

Oder doch lieber die ersten Teile für ein Table-Top Spiel?

Als Dateiformat sind mir .stl Daten am liebsten. Die kann ich direkt weiterverarbeiten. Aber auch andere Dateiformate sind möglich. Ich probiere dann einfach aus, ob sie sinnvoll zu konvertieren sind.

Ein kleiner Wermutstropfen:  da mein Drucker, ein Replicator 2X,  (immer) noch nicht da ist, verzögert sich die Auslieferung der Modelle vermutlich noch ein wenig.  Statt Anfang Juli wird es dann eher Ende Juli bis Anfang August. Ich hoffe, jeder kann so lange warten. 😉

PS: Falls keine konkreten (Druck-)Daten vorhanden sind, schreibt mich ruhig an und erzählt mir von eurer Idee. Wir schauen dann gemeinsam, ob wir das umsetzen können!

Ich druck mir mal ne Pizza aus

Heißt es statt „Ich schieb mir mal ne Pizza in den Ofen“ bald „Ich druck mir mal ne Pizza aus“?

Möglich wäre es, mit entsprechenden Druckmaterialien ein essbares Etwas in Form einer Pizza auszudrucken. Die verschiedenen Inhaltsstoffe werden in Patronen gelagert und durch Düsen schichtweise ausgedruckt. Letztendlich entsteht dann eine Pizza.

Das ganze funktioniert dann ähnlich wie der Schokodrucker, nur eben mit mehr Düsen und mehreren „Druckmaterialien“.

 

Oder wie wäre es mit Knusperflaks aus Mehlwürmern? Eigentlich ganz lecker 🙂

Bildquelle: gz.com
Bildquelle: gz.com

Quelle: http://qz.com/86685/the-audacious-plan-to-end-hunger-with-3-d-printed-food/