Kein 3D und keine Technik: die Bahncard

Ich muss heute mal über etwas Nichttechnisches schreiben. Meine neue Bahncard 25 ist heute angekommen. Soweit gut. Dass diese Bahncard nun seit fast 2 Jahren grün statt Bahn-rot angemalt ist, ist zumindest den Bahncardbesitzern bekannt. Grün = Öko. Man fährt mit 100% Ökostrom. Alle anderen „Normalzahler“ nicht?

Jedenfalls wird die Bahn damit, dass ich „automatisch mit 100% Ökotrom“ „in allen Fernverkehrszügen in Deutschland fahre“.

Meine weiteren Vorteile wären: …

und da geht es los. Die Haupteigenschaft, wegen der ich die Bahncard vor Jahren bestellt hatte, ist nun zu einem der „weiteren Vorteile“ gedradiert worden. Ich darf nun glücklich sein, zu 100% mit Okostrom fahren zu dürfen und das ohne Mehrkosten. Die jährlichen Fahrpreiserhöhungen macht ein Bahncardbesitzer natürlich ebenso mit, wie jeder andere Fahrgast auch.

Wie wäre es, wenn die Haupteigenschaft der Bahncard auch wieder als Haupteigenschaft beworben wird? 25%, 50% oder 100% Fahpreisermäßigung sind doch gut und auch greifbar für den Fahrgast. Statt dessen wird mit Ökostrom geworben, den man automatisch in Anspruch nimmt… Ist doch eh alles der gleiche Strom.

Irgendwie fühe ich mich so, als subventioniere ich nun den Oköstrom der Bahn.

Mehrfarbiger Druck mit einer Druckdüse

Mir ist heute ein zweifarbiger Druck mit meinem 3D Drucker gelungen.

Das weiße Material ist weißes ABS und das blaue Material ist PLA.

Da ich immer noch nur eine Druckdüse habe, musste ich ein kleines bisschen tricksen. Im richtigen Moment habe ich auf Pause gedrückt. Der Drucker fährt dann automatisch in eine Parkposition. Dort habe ich dann das ABS entfernt und das blaue PLA eingelegt. Dann muss das neue Filament noch so weit vorgeschoeben werden, dass es aus der Düse fließt. Danach habe ich den Druck fortgesetzt.

Das Ergebnis ist ganz gut geworden.

Das Objekt ist übrigens ein kleiner Chip, den man in die Einkaufswaagen schieben kann.
BFWN steht für Bürgerfraktion Wurster Nordseeküste.

Hier noch der gcode der Einkaufswagenmarke.

Trolle und Fässer

Die Fässer sind selber kreiert und lassen sich oben und unten öffnen. Die gedruckten Fässer aus weißem Smart ABS sehen sehr gut aus und fühlen sich auch ganz samtig an.


Das Faß gibt es bei Shapedo.com

 

Die Trollteile habe ich von Thingiverse runtergeladen und ausgedruckt.
Ein paar niedliche Trollfüße

Ein hässlicher Trollkopf

Ein paar Trollextremitäten

Neues Hotend für den DeltaTower

 

Da ist letztens ein netter Päckchen aus den UK angekommen. Gleich mal vorsichtig das kleine Päckchen öffnen.

Zwei grüne Beutel, zwei PTFE Schläuche, ein Aufkleber und eine kleine Packung saure Gummibärchen waren enthalten. Was das wohl ist?

Meine beiden neuen Hotends für meinen 3D Drucker sind angekommen. In den kleinen grünen Päckchen ist jeweils das Material für einen E3D v6 Hotend.

Schnell mal einen zusammengeschraubt. Das ging recht schnell. Sind auch nur ein paar wenige Teile.

Heatbreaker, Düse und Temperatursensor waren die ersten Dinge, die ich zusammengeschraubt habe.

Im Gegensatz zum E3D v5 (und vorige Versionen) wird der Temperaturfühler nun durch eine Schraube samt Unterlegscheibe an Ort und Stelle gehalten. Zuvor musste man selbst für Halt sorgen (mit Kleber). Nun bestand nur noch das Problem, dass mein altes Hotnend in die Halterung geschraubt wurde. Das neue Hotend muss aber  gesteckt werden. Also muss noch eine neue Halterung konstruiert werden.

Nachdem die dann ausgedruckt war, konnte ich eines der beiden neuen Hotends montieren.

Die neu konstruierte Halterung ist noch nicht das NonPlusultra, aber es geht voran.

Das neue Hotend ist auf jedenfall um einiges kleiner als die vorige Version. Es ist nun auch ein 30 mm Lüfter statt eines 40 mm Lüfters verbaut. Das trägt zusätzlich zu dem verkleinerten Eindruck bei. Bisher druckt das neue Hotend roblemlos muter vor sich hin. Irgendwann will ich noch einen zweites Extrudergehäuse ausdrucken und die dann noch fehlenden Extruderteile kaufen. Dann kommt auch endlich das zweite Hotend zum Einsatz.

Groove Mount Daten auf ShapeDo.com

Feuerwaffen, News Nummer 6

Feuerwaffen, die Sechste oder so ähnlich.

Feuerwaffen wohin man auch schaut. So jedenfalls sieht es aus, wenn man in die Fachmedien über 3D druck schaut. Immer wieder tauchen neue Modelle von Waffen aus dem 3D Drucker auf.

Es wurde wieder eine neue aus 3D gedruckten Teilen bestehende Waffe gezeigt.

Diese Feuerwaffe ist zwar nicht komplett aus dem 3D Drucker, aber das obere Verschlussgehäuse wurde in zwei Teilen aus einem einfachen FDM 3D Drucker gefertigt.

Was daran nun so besonder ist, weiß ich auch nicht, aber die Medien meinen, dass dies wichtig wäre.

Letztendlich ist es so, wie im Video geschrieben, dass Waffen gedruckt werden können. Eine Miniarmbrust oder gar einen kleinen Speer mit Holzspitze kann ich mir aber auch ohne zusätzliche Technik herstellen. Wobei eine kleine Pistole mit der richtigen Munition gefährlicher ist (kleiner und höhere Durchschlagskraft).

Vielleicht hat sogar dein Nachbar schon einen solchen kleinen „Helfer“ und wartet auf seine Gelegenheit.

Multifunktionsboxen zur Filamentlagerung

Kunststofffilament nimmt über die Zeit etwas Feuchtigkeit aus der Luft auf. Wenn das Filament in der heißen Düse erhitzt wird, verdampft diese Feuchtigkeit aus dem Filament und man kann ein leises Zischen oder Knacken hören. Das ist noch nicht weiter schlimm. Beim Verdampfen entstehen im geschmolzenen Filament Bläschen. Das Druckbild wird also rauer als mit trockenem Filament.

Eine Lösung ist, die Filamentrollen in einer trockenen Umgebung zu lagern. Dazu habe ich mir zwei unterschiedlich große Boxen, die Luftdicht abschließen, angeschafft. In die große Box passen 6 Filamentrollen mit 20 cm Durchmesser und 6 cm Höhe und zusätzlich noch ein bisschen Kleinkram (Filament ohne Rolle).

21 Liter große Box

In die 9 Liter Box sollten eigentlich 3 Filamentrollen passen. Momentan sind nur 2 Rollen drin, da auf Grund des am Boden liegenden Gitters in der Box, die Höhe für 3 Rollen nicht gegeben ist.

9 Liter große Box

In der gro0en 21 Liter Box mit 6 Filamentrollen und ein paar Meter lockerem Filament sind gerade 12.8 % relative Luftfeuchtigkeit bei 21.8°C. Als ich Box geschlossen hatte, herrschte eine relative Luftfeuchtigkeit von üer 60% bei ähnlicher Temperatur.

12% relative Luftfeuchtigkeit bei 21°C

Als Luftentfeuchter nutze ich Calciumchlorid-Dihydrat. Das ist ein grobekörniges weißes Salz. Lässt man es an der offenen Luft liegen, bildet sich an der Stelle ein tropen Wasser (Salzlösung). Sieht schon seltsam aus, wenn da „aus dem Nichts“ ein Tropen Wasser entsteht, der auch nicht verdunstet.

Das Chalciumchlorid habe ich in einen kleinen Stoffbeutel gefüllt und in die Box gelegt.

Calzuimchlorid-Dihydrat

Nun habe ich noch eine kleine runde Box gefunden, die eine Filamentrolle aufnehmen kann. Das hat den Vorteil gegenüber den größeren Boxen, dass der Luftentfeuchter weniger Luft entfeuchten muss, wenn eine Rolle entnommen wird. Die Box kann Filamentrollen bis 20 cm Duchmesser und bis zu einer Höhe von 9 cm aufnehmen. Ideal für mich. Mit 10 € nicht die günstigste Lösung, aber sehr stabil, haltbar und für meine Bedürfnisse praktisch.

3.4 Liter große runde Box

Insgesamt habe ich nun 5 dieser kleinen runden Boxen im Einsatz. Oft benutztes Filament wird so nun einzeln gelagert und wenig genutztes Filament kommt in die größeren Boxen.

 

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9 Liter Box: http://www.amazon.de/gp/product/B000FDVE3E/
Runde 3.4 Liter Box: http://www.amazon.de/gp/product/B0031HOIHK/
Calciumchlorid: http://www.amazon.de/dp/B00B8EDKI6/