Arcade Pi Teil 2

Im ersten Teil habe ich angefangen, die Entwicklung des Gehäuses des Arcade Pis  zu beschreiben.

Der Arcade Pi ist nun fertig aufgebaut und funktioniert auch.

Ist das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen?

Ein klares NEIN, da es noch viele kleine und große Sachen gibt, die mich stören. Sobald es dann die Zeit und Motivation zulässt, werde ich die Kinderkrankheiten auch noch beseitigen. Bis dahin beschreibe ich erst einmal, was ich gemacht habe.

Als erstes habe ich mir überlegt, was und wo alles in den Arcade Pi rein muss. Das Gehäuseoberteil sah dann so aus.

Mit am meisten Probleme hat das Steuerkreuz gemacht (hier auf der rechten Seite zu sehen). Es hat immer wieder gehakt. Ein paar Stuerkreuz Varianten habe ich ausgedruckt.

Ganz rechts ist das Modell, was auch aktuell in ähnlicher Form verwendet wird.

Unter dem Steuerkreuz befinden sich 4 kleine Taster (orange), die auf eine kleine Lochrasterplatine aufgelötet sind. Je nachdem in welche Richtung man das Steuerkreuz drückt, werden ein bis zwei der kleinen Taster betätigt. Damit das ganze auch ein bisschen stabilisiert ist, ist in der Mitte noch eine Feder angebracht (nicht im Bild zu sehen), die das Kreuz immer wieder in die Mittelposition zurück drückt.

So sieht das ganze eingebaut aus.

Die blauen Buttons waren da schon wesentlich einfacher. Von der Platinenrückseite aus betrachtet, sieht das aber auch nicht viel anders aus, als beim Steuerkreuz.

 

Dann bin ich noch auf die gloreiche Idee gekommen, dass der Arcade Pi einen eingebauten Lautsprecher braucht.

Das hätte ich mir auch sparen können. Da ich das ganze an den Klinkenausgang des Raspberry Pis angeschlossen habe, ist die Qualität der Soundausgabe nicht besonders gut. Ausserdem ist der Lautsprecher zu hoch, so dass dieser gegen den Akku stößt, wenn man das Gehäuse sauber zusammen schauben will.

Den normalen Kopfhörerausgang gibt es auch noch.

 

Insgesamt war es doch recht viel Verkabelung. Jeder Taster hat seine eigene Leitung. Das macht auf Seite des Stuerkreuzes schon 4 für das Steuerkreuz plus 2 für die gelben Taster plus 1 mal Masse. 7 Kabel also. Für die 4 blaue Knöpfe sind es insgesamt 5 Käbelchen. Innen sieht es entsprechend voll aus.

Der Akku, das rosa Teil, gehört oben in die Ausbuchtung. Aufgeklappt sind nur die Kabel zu kurz, so dass der Akku für’s Foto anders platziert werden musste.

Die SD Karte kann man wechseln.

Auf der abgewandten Seite ist noch einer der beiden USB Port zugänglich und ebenso die LAN Buchse.

 

Was für Teile habe ich in meinem Arcade Pi eingebaut.

 

Was würde ich anders machen?

  • Kleinerer Monitor, verbraucht weniger Strom.
  • eingebauter Lautsprecher nur, wenn ich das Audiosignal aus einer besseren Quelle bekomme. Vielleicht aus dem HDMI?
  • anderer Akku. Ein flacher Akku
    z.B. https://www.olimex.com/Products/Power/BATTERY-LIPO3000mAh/
    Ist auch nicht viel teurer und man kann den besser verstauen. Zudem würde ich nun immer einen Akku mit Lötfane oder JST Stecker kaufen. Das spart den Akkuhalter, der auch noch mal ganz schön dick aufträgt
  • LiPo Ladegerät und auch der Spannungsbooster müssen besser auf die Leistung des gesamten Gerätes abgestimmt sein.
    Zur Zeit sind diese Komponenten bei dem derzeitigen Stromverbrauch etwas unterdimensioniert und erhitzen schnell.

Super wäre es, wenn ich einen bezahlbaren kleinen (3 Zoll bis 3.5 Zoll Diagonale) HDMI Monitor finden würde.

http://hdmipi.com/

Der wäre zu groß und verbraucht zu viel Strom. Und kostet auch um die 100 Eruo.

Arcade PI – ein DIY Raspberry Projekt

Einen GameBoy Klon habe ih letzten Monat schon gebaut. Möglich war dies durch Adafruits Tutorial.

Als ich den GameBoy Klon einem Bekannten zeigte, meinte dieser, dass er die Buttons und das Steuerkreuz lieber links und rechts vom Bildschirm haben wolle. Vielleicht so, wie bei einem Sega Game Gear.

Angefangen habe ich mit dem Bildschirm. Die Displays, die auf den Raspberry PI auf dessen GPIOs aufgesteckt werden, sind relativ teuer. Mein TFT Display für den GameBoy Klon hat um die 40 Euro gekostet. Alternativen mussten her. Ein Display über die GPIOs anzusteuern bedeutet extra Aufwand. Viel einfacher wäre es, wenn man ein Display über HDMI oder dem Vidoeanschluss anschliessen könnte. Kleine HDMI Monitore sind zu teuer. Auserkoren habe ich mir dafür einen 4.3 Zoll 16:9 TFT. Normlerweise werden diese Monitore als Rückfahrkamera für Autos angeboten. Kostenpunkt so zwischen 10 bis 25 Euro. Ich habe mir insgesamt 4 verschiedene dieser Monitore unterschiedlicher Preisklasse bestellt. Zwischen dem 10 Euro und dem 25 Euro Modell konnte ich keine Unterschiede feststellen. Ausser das bei dem 10 Euro Modell keine Anleitung bei lag. Auf die vier kleinen Seiten kann man aber auch verzichten.

Das Display ist nun ausgewählt. Das Gehäuse drum herum kann erstellt werden.

Hier meine ersten Versuche für eine Frontblende

Rechts sollen die Buttons hin und lins das Steuerkreuz. Bei der ertsen Version hat sich die Position als nicht bequem erwiesen.

Bei der zweiten Version war die Position der Elemente schon besser. Nur die Anordnung der Buttons zueinander musste noch angepasst werden.

Das ist nun das aktuelle Gehäuseoberteil.

Jetzt muss ich mal über den Rest nachdenken. Bald geht es weiter!