Tritan von Taulman3D

Heute sind mein Tritan und mein PCTPE von Taulman gekommen.

Als erstes habe ich das Tritan ausgepackt. Der Faden ist ist sehr klar. Beim Auspacken muss man unbedingt darauf achten, dass sich das Filament nicht abwickelt. Ich hatte meine Tritan-Rolle gerade in den Filamenthalter gehängt und schon hat sich die halbe Rolle von selber abgerollt. Bei einer länger gelagerten Rolle tritt der Effekt vielleicht nur abgeschwächt auf. Bei meinem Filamethalter musste ich die Rolle nun künstlich bremsen 🙂

Wie auch Tom in seinem Review sagte, waren bei mir ebenfalls vereinzelt kleine Bläschen im Filament.

Druckobjekt sollte mein Seifenhalter sein: http://community.shapedo.com/guin/small_soap_holder

Seifenhalter

Ich habe mit folgenden Parametern gedruckt:

Temmperatur Düse: 265 °C
Temeratur Heizbett: 130 °C
Druckgeschwindigkeit: 40 mm/s
Düsendurchmesser: 0,8 mm
Schichthöhe: 0,3 mm

Die empfohlene Drucktemperatur ist 275°C.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht.

Seifenhalter in Tritan gedruckt

Ich werde noch mal eine kleinere Düse verwenden.

Das Material selber ist sehr stabil und verbiegt sich weniger beim Drucken als ABS. Und es hält, im Gegensatz zu den Nylon Filamenten, gut auf meiner Aluminium-Dauerdruckplatte.

Dünnwandige Objekte

Eine Rolle grünes Filament hat sich dem Ende zugeneigt. Mit dem Rest habe ich einfach dem von letzten Mal in der Höhe hochskalierte Becher gedruckt.

Hier noch mal der normal skalierte Becher.

Becher

Und hier sieht man zwei in der Höhe vergrößerte Becher.

Hohe Becher

Wie man sieht, konnte ich mit dem Restfilament den Becher noch fast zuende drucken. Links der gelbe Becher hat seine volle Höhe erreicht. Was mich aber erstaunt hat, war, dass der grüne Becher mit 0,46 mm Wandstärke regelmäßige und symmetrische Dellen in der Wand hat. Zuerst dachte ich, dass der Slicer da einen Fehler gemacht hat, aber das Modell sieht gut aus. Zum Testen habe ich den Becher dann noch einmal so dünnwandig ausgedruckt. Das Ergebnis war reproduzierbar. Ich habe dann die Düse von 0,4 mm auf 0,8 mm geändert. Die Wandstärke ist dabei auf 0,96 mm angetiegen. Bei diesem Modell, hier gelb rechts im Bild zu sehen, weißt keine Wellen in der Wand auf.

Ich gehe davon aus, dass die Wellen duch termische Spannungen entstanden sind und von der geometrie des Objektes abhängen.

Auf jeden Fall sieht es mit den Dellen in der Wand sehr chic aus und schmeichelt der Hand beim Anfassen.

Dellen in der Wand

Ein paar Testdrucke – Becher

Ich habe meine 0.8mm Düse für den 3D Drucker wieder eingebaut. Was kann man gut mit dieser Düse machen? Naja, auf Grund der dicken Wände lassen sich damit gut einwandige Modelle drucken.

Zuerst habe ich mit etwas ganz Einfachem angefangen. Ein Sechseck, das noch oben weiter wird. Mir war das dann zu langweilig.

Einfacher Becher
Einfacher Becher

Also habe ich hier und da ein bisschen am 3D Modell herumgezerrt und heraus kam dieses tassenähnlihce Gebilde. Der Zacken hinten hat mich an einen Henkel erinnert. Nur kann man diesen hier nicht wirklich anfassen, da sich der Zapfen nach oben verjüngt und die Finger daran abrutschen.

Ewas mehr Ecken
Ewas mehr Ecken

Gleich ein neuer Versuch. Der Henkel ist nun henkeliger geworden. Jedenfalls rutscht man nun nicht mehr daran ab.

Becher mit
Becher mit „Henkel“

Alle Becher sind 5 cm hoch und haben einen Grundduchmesser von ca 8 cm. Gedruckt wurden sie in PLA in 0,2 mm Schichthöhe… So wirklich einzelne Schichten im klassischen Sinne gibt es aber nicht. Der Vorteil von einwandingen Modellen ist, dass man diese auch spiralförmig von unten nach oben hochdrucken kann. Statt also nach einer Umrundung den Druckkopf um 0,2 mm anzuheben, wird nun kontinuierlich der Kopf angehoben, während der Druckkopf seine Kreise zieht. Dies zieht einen optischen Vorteil nach sich. Es entsteht keine Naht an der Stelle, wo der Kopf angehoben wird und eine neue Schicht entsteht.

Die Wandstärke liegt bei ungefähr 0,9 mm. Das gibt ein Objekt dieser Größe genügend Stabilität. Da eine Umrundung recht schnell abgefahren ist, hat das Material, gerade bei dieser Dicke, nicht genügend Zeit, abzukühlen und fest zu werden. Hier musste ich mit zwei Lüftern für einen ausreichenden kühlenden Luftstrom sorgen.

 

Was kann diese Düse nicht? Kleine Objekte drucken. Nicht nur weil die Düse zu groß wäre, denn dies spielt bei einem Kreis oder Viereck keine große Rolle, sondern weil viel Material aus der Düse herauskommt, das erst einmal abkühlen muss. Kleine Objekte können gar nicht langsam genug gedruckt werden, damit diese Wartezeit erreicht wird. Zudem überträgt die große Fläche der Düse auch sehr viel Wärme auf die darunter liegenden bereits verfestigten Schichten, so dass diese wieder weich werden.

 

Hier die STL Datei: http://community.shapedo.com/guin/simple_cup

Der Arbeitsplatz am 3D Drucker

Ich hatte schon mal meinen Arbeitsplatz am 3D Drucker etwas ausgeräumt.

Unaufgeräumter Arbeitsplatz
Unaufgeräumter Arbeitsplatz
Arbeitsplatz am 3D Drucker
schon mal etwas aufgeräumter

Die Halter für die beiden Lüfter, die auf die Mototrtreiber pusten, sind mir recht gut gelungen. Da habe ich nun noch ein paar mehr von ausgedruckt un den gesamten unteren Rand mit abgedeckt.

Lüfterhalterungen
Lüfterhalterungen

Die Halterungen habe ich aus ABS gedruckt. Noch während des Druckens sind Spannungsrisse im Modell entstanden. Der Funktion schadet es aber nicht wirklich und ans Brett geklemmt sieht man die Risse auch nicht mehr. Ich brauche einen konstant temperierten Druckraum.

Die Elektronik wird nun zum Großteil verdeckt
Die Elektronik wird nun zum Großteil verdeckt

Es sieht nun schon mal viel sauberer aus. Die Schalter für die Mikroschritte (rechts) haben ebenfalls ihren Platz an einem der Lüfterhalterelemente gefunden.

Eulen nach Athen tragen

Eulen nach Athen tragen. Einen wirklichen Zweck hat die gedruckte Eule für mich nicht. Reiner Spaß an der Freude. Naja, ich wollte nun endlich mal das Holzfilament testen.

Ich hatte bereits mit LayWood experimentiert. Bei diesem Filament sind mir des öfteren die Düsen verstopft. Wenn ein Druck allerdings mal vollständig zuende gedruckt wurde, war das Ergebnis sehr schön. Die Farbe ist ein sattes Braun mit intensievem Holzgeruch und entsprechender Haptik.

Nun habe ich mal WoodFill von ColorFabb im 3D Drucker gehabt. Dieses Filament ist wesentlich heller. Die enthaltenen Holzstückchen scheinen viel kleiner zu sein. Das ist schon mal gut, damit die Düse nicht verstopft.

Eule mit WoodFill gedruckt

Gedruckt wurde mit einer 0,4 mm Düse um die 215 °C und 60 mm/s. Die ersten beiden Versuche (links zu sehen) habe ich ohne Kühlung gedruckt. Beide sind an den Überhängen nicht besonders schön und konnten auch nicht zuende gedruckt werden. Die zuletzt gedruckte Eule (rechts im Bild) wurde von Vorne und von Hinten mit einem Lüfter angepustet. Die Überhänge sind viel sauberer geworden.

Mit verstopften Düsen hatte ich nicht zu kämpfen.

Hier noch einmal die Rückseite der fertig gedruckten Eule.

Rückseite der Eule
Rückseite der Eule

Auf der Rückseite sind (hauptsächlich) vertikale Streifen sichtbar. Diese stammen vom Modell und sind kein ungewolltes Artefakt des Druckers.

Modell der Eule
Modell der Eule http://www.thingiverse.com/thing:18271

Die Facetten des 3D Modells sind auch im Druckergebnis zu sehen. Auch schon bei dem Baumfrosch hatte ich die gute Genauigkeit des Druckers schon festgestellt.  Auch trotz des recht groben Filamentes kann man kleine Details im Druckergebnis immer noch erkennen. Mit normalen PLA müssten die Details noch besser zu sehen sein.

Im Endergebnis habe ich also keine Euen nach Athen getragen, sondern konnte feststellen, dass WoodFill für meine Bedürfnisse geeignet ist.

Hundeblinklicht Version 6

Mit dem Programm für das Blinklicht bin ich soweit zufrieden. Das Gehäuse lässt aber weiterhin Platz für Verbesserungen. Vor allem die Größe soll reduziert werden. Dies ist mir über die verscheidenen Versionen auch schon sehr gut gelaungen. Gerade der Sprung vom Arduino Mino Pro zum ATtiny und verkleinertem Akku hat das Gehäuse sehr schrumpfen lassen.

Hundeblinklicht
Altes Gehäuse mit dem Arduino Mini und großem Akku.

Zuerst hatte ich einen Arduino Mini Pro als Hirn für das Blinklicht benutzt. Der Arduino war überdimensioniert für die einfache Blinkaufgabe und hat auch zu viel Energie verbraucht.

Hundeblinklicht
Hundeblinklicht mit ATtiny und großem Akku.

Ein kleiner ATtiny ist völlig ausreichend und lässt das Gehäuse als auch den Stromverbauch kleiner werden.

Hundeblinklicht
Dies ist die Version, die gerade im Feld getestet wird.

Durch den verkleinerten Stromverbraucht konnte auch der Akku stark verkleinert werden. Ich verwende nun einen 3,7V 110 mAH Lithium Akku. Im Blinkbetrieb hat dieser Akku ca 12 Stunden durchgehalten.

Hundeblinklicht im Größenvergleich
Hundeblinklicht im Größenvergleich

Viel kleiner bekomme ich das Gehäuse nun nicht mehr. Der hintere schmale Teil wird vom Akku ausgefüllt und vorne sitzen der ATiny mit den ganzen Kablen und auch der Taster.

Jetzt muss ich mir immer noch eine gute Möglichkeit einfallen lassen, das Gehäuse bequem am Hundegeschirr zu befestigen. Bisher klebe ich den Blinki einfach mit Tesafilm an oder klette ein Klettband herum.