Als Lego versuchte, die Penisse aus dem Netz zu verbannen

Diese „Dong Protection“-Software (etwa „Schwengelschutz“-Software), wie Fox es nennt, stellte sich aber relativ schnell als Ding der Unmöglichkeit heraus,  da die Nutzer Gebäude aus mehreren Teilen bauten, die nur aus einem bestimmten Blickwinkel wie Penisse aussahen – ein Albtraum für jeden Algorithmus. Am Ende musste Lego ein Team beschäftigen, das jedes Gebäude vorab auf seine Kindertauglichkeit prüfen musste.

 

Findige Nutzer werden dann halt mehrere Gebäude erstellen, die aus einem bestimmten Blickwinkel eine unerwünschte Form ergeben. Ähnliches gab es auch schon bei Google Maps, wo einzelne Änderungen auf der Karte für sich noch einigermaßen harmlos erschienen, aber im Zusammenspiel dann den auf einen angebissenen Apfel pinkelnden Androiden ergab.

Ich habe mal für ein Onlinespiel gearbeitet und kann nur sagen, dass die Spieler sehr erfinderisch sind. Und ganz besonders erfinderisch, wenn es darum geht, eine Ausrede zu finden, warum das, was sie gerade getan haben, nicht gegen die Spielregeln verstößt. Deutsche Kunden kommen dann oftmals mit ihren „Grundrechten“. Wobei ich hier oftmals davon ausgehen musste, dass diese Kunden unser Grundgesetzt nicht mal kennen (außer auszugsweise die ersten 5 Artikel und dann auch maximal nur den ersten [Ab-]Satz…).

Das mittlerweile eingestellte Online-Spiel Lego Universe stellte den Spielzeughersteller Lego vor das Problem, Kinder vor anrüchigen Bauwerken schützen zu müssen.

Quelle: Als Lego versuchte, die Penisse aus dem Netz zu verbannen – futurezone.at

Den Kommentar von allamerican zu dem oben genannten Artikel finde ich gut:

Du darfst bei solchen Dingen nicht von dir ausgehen. Für unsereins sind derartige Penisnachbauten wie auch -zeichnungen z.B. an Wänden nur ein Zeichen für eine verzerrte Wahrnehmung der (eigenen) Sexualität, für Amis hingegen können bereits Brustwarzen Augenkrebs oder diverse Psychosen auslösen. Die sind nicht so weit weg von der schwangeren Hand, wie sie vielleicht glauben möchten.

US Americaner sind in dieser Hinsicht wirklich noch sehr rückständig, auch wenn sie an anderen Stellen fortschrittlich(er) sind.

$100 Peachy 3D printers available for pre-order, will begin shipping in July

Wer hätte das gedacht? Der 100 US$ Drucker ist tatsächlich fertig uns soll nun an die Kickstarter-Backer ausgeliefert werden.

This week, Peachy Printer has announced that the final iteration of their innovative Peachy Printer is now available and will begin shipping to their earliest backers – much to the delight of many who have been wondering where their units were long after backing the campaign.

Quelle: $100 Peachy 3D printers available for pre-order, will begin shipping in July

ArcadePi nächster Teil

Vor langer Zeit  hatte ich mal damit angefangen, eine tragbare Spieleconsole mit einem RaspberryPi zu bauen. So eine Art PiGRRL – Raspberry Pi Gameboy. Mein zweiter Versuch war dann schon etwas aufwändiger. Das ganze Gehäuse habe ich selber entworfen und mehrere Versionen auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

Das Display ist ein 4,3 Zoll großer TFT Monitor, den man für Rückfahrtkameras nutzt. Im Gegensatz zu den Displays, die speziell für den RaspberryPi verkauft werden, ist so ein Monitor bei Amazon schon für um die 20 Euro zu haben.

Nachdem dann der ganze ArcadePi zusammengebaut war und funktionierte, schlief das Projekt wieder ein. Einige Dinge haben mit nicht gefallen und bei dem jetzigen Neuanfang habe ich die Chance, diese Dinge zu ändern.

Bei dem neuen ArcadePi wollte ich zuerst eines dieser RaspberryPi Displays nutzen, die man über die GPIO Pins anschließt. Dies Vorteile als auch neben dem Preis einige andere Nachteile:.

Vorteile

  • Digitale Übertagung
    • Die Daten werden nicht Analog, sondern mit digitalen Signalen auf das Display geschoben
    • Dadurch bleibt die Grafik frischer und wirkt nicht so verwaschen.
  • Es ist (gefühlt) stromsparender
    • Einen genauen Beleg habe ich nicht. Es liegt sicherlich daran, dass ich einen 4,3 Zoll Monitor genutzt habe, der offensichtlicher Weise mehr verbraucht als ein 3,5 Zoll Monitor.

Nachteile

  1. Das Display muss erst konfiguriert werden, damit es überhaupt etwas anzeigt.
    • Wenn es dann erst mal läuft, ist das auch nicht weiter schlimm
  2. Das Display ist langsam
    • FPS
    • Video Lag

Am störensten ist das Video Lag. Dieser liegt bei 20 bis 30 ms. Klingt erst mal nicht viel. Aber wenn man dann mal Super Mario Brothers spielt, ist das schon sehr deutlich zu spüren. Durch diesen Lag springt man immer zu spät und stirbt ständig. Ich bin zwar kein guter Mario Spieler, aber zumindest im ersten Level verliere ich kein Leben, wenn ich über einen VGA oder HDMI Monitor spiele. Bei 30 Milli-Sekunden Lag ist das schon frustrierend. Man könnte sich an den Lag anpassen, aber will man das wirklich?

Ich habe hier noch einen weiteren kleinen TFT Monitor im 3,5 Zoll rumliegen (auch ca 20 Euro bei Amazon). Diesen will ich diesmal verwenden. Der 4,3 Zoll Monitor verbraucht mir zu viel Strom und 3,5 Zoll sind ausreichend groß.

Bald soll es weitergehen.

Ein GPIO Display am Raspberry konfigurieren und andere Sachen

Hier in Kurz einmal meinen Weg, wie ich die Software (Retropie) auf dem RaspberryPi mit dem Raspberry Display eingerichtet habe.

Retropie hier runterladen und auf eine SD Karte „brennen“ (z.B. mit Win32 Disk Imager)
http://blog.petrockblock.com/retropie/retropie-downloads/

Eine Manuelle Installation ist auch möglich
http://blog.petrockblock.com/2012/07/22/retropie-setup-an-initialization-script-for-retroarch-on-the-raspberry-pi/

Nach dem ersten Einloggen über SSH dann erst mal

ausführen und das Dateisystem auf die gesamte Speicherkarte ausweiten (Punkt 1). Dies ist besonders dann notwendig, wenn man das Komplettimage runtergeladen und auf die Speicherkarte „gebrannt“ hat. Wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich die Internationalisierungsoptionen (Punkt 4) auswählen und z.B. das Tastaturlayout (change keyboard layout) einstellen.

Danach dann gleich ein

Hier wählt man im ersten Schritt “UTF-8” aus. Im zweiten Schritt “Guess optimal character set”; im dritten “Terminus” und im vierten und letzten Schritt “6×12 (framebuffer only).”. Diese Einstellung sorgt dafür, dass wir die Konsole im kleinen Display besser lesen können.

Jetzt updaten wir einmal das System mit folgenden Befehlen

Damit sollte Retropie auf dem neusten Stand sein.

Bisher bleibt das über die GPIO Pins angeschlossene Display noch schwarz. Das wollen wir nun ändern.

Es wird ein kleines Skript runtergeladen und dann ausgeführt. Beim Ausführen bekam ich die Meldung, dass kein „FBTFT“ gefunden wurde und ob ich das System updaten wolle. Dieses habe ich mit Ja beantwortet.

Nun muss man noch ein bisschen in der Bootconfig von RaspberryPi rumfummeln.

Folgende Zeilen sollen in der config.txt am Ende eingefügt werden.

Jetzt muss SPI noch aktiviert werden.

Hier muss die Zeile mit „blacklist spi-bcm2708“ auskommentiert werden (mit # ).

Wenn man nun die Kommandozeile auf dem Display sehen möchte, muss man in cmdline.txt noch etwas anfügen.

Einfach am Ende der langen Zeile noch dies hier anhängen:

Natürlich nicht vergessen, alle Änderungen zu speichern.

Nach einem Reboot ( sudo reboot), sollte die Kommandozeile im Display zu sehen sein. Sobald jedoch EmulationStation (die grafische Oberfläche des Emulators) startet, bleibt das kleine Display schwarz. Hier ist noch ein bisschen Arbeit nötig.

Folgende Befehle nacheinander in der Kommandozeile eingeben:

Nun ist der FrameBufferKopierer installiert. Einfach mal „fbcp&“ in die Konsole eingeben. Schon sollte auch der Emulator nun auf dem Display laufen. Leider muss man bei jedem Neustart fbcp& eingeben, was bei einem Gameboy-Clone ohne Tastatur nur schwer möglich ist.

Es wird einfach ein neues keines Skript angelegt mit

Inhalt des Skriptes ist

Nun machen wir das neue Skript nach dem Speichern noch ausführbar mit

und fügen es der Gruppe und dem Besitzer „root“ zu

Damit unser kleines Skipt bei jedem Neustart ausgeführt wird, geben wir noch dieses in die Konsole ein

Nun sollte der Emulator auch bei jedem Neustart auf dem kleinen Display zu sehen sein.

Es kann sein, dass die Schrift im Emulator schwer zu lesen ist. Ein wenig Abhilfe könnte dies hier schaffen.

In dieser Datei runterscrollen bis zur „gamelist“ Sektion. Dort den Wert von „primaryColor“ auf 000000 ändern. Und dann noch die „fontSize“ von 0.03 auf 0.05 erhöhen.

Wer jetzt noch seine Buttons konfigurieren möchte, muss sich hier ein bisschen einlesen: https://learn.adafruit.com/retro-gaming-with-raspberry-pi/buttons Vermutlich muss das Programm „retrogame“ neu kompliert werden. Das ist aber nicht weiter schlimm und steht im eben genannten Link.

Nun noch die richtigen ROMs auf die Speicherkarte kopieren und schon kann der Spaß losgehen.

Wer nun noch einen kleinen WLAN Stick am Raspberry nutzen möchte, kann dies einfach machen. In „interfaces“ müssen nur die richtigen Daten eingetragen werden.

Bei meiner Bluetooth Tastatur hapert es noch ein wenig. Bisher schaffe ich es nicht, dass die Tastatur nach einem Neustart verwendet werden kann. Bisher habe ich folgendes versucht. http://elinux.org/RPi_Bluetooth_keyboard_setup

Den letzten Befehl muss ich immer erst manuell ausführen, damit die Bluetooth Tastatur verunden wird. Eigentlich sollte der vorletzte Befehl genau dieses erübrigen.

Hier noch unsortiert die Links, die ich bei der Einrichtung studiert habe:

http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-gameboy-pi-a
http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-bitte-um-hilfe-bei-display?page=3
https://github.com/notro/fbtft/wiki/Framebuffer-use#framebuffer-mirroring
https://learn.adafruit.com/running-opengl-based-games-and-emulators-on-adafruit-pitft-displays/adding-controls
http://seite360.de/2013/10/12/retroppie-schritt-fur-schritt-zur-retrogame-emulationstation-mit-dem-raspberry-pi/
https://github.com/watterott/RPi-Display/blob/master/docu/FAQ.md
http://elinux.org/RPiconfig

Ersatzteile drucken

Mal wieder eine kleine Reparatur. Diesmal bei unserem Auto. Schon als das Auto noch neu war, ist hinten bei der Hutablage der Arretierungs-Clip für das Gelenk auf beiden Seiten gebrochen. Bei jedem Heckklappe öffnen ist die Hutablage dann aus dem Gelenk gesprungen und musste wieder hingefummelt werden.

Heckklappenablagenarretierungen

Die beiden schwarzen Teile oben sind die originalen zerbrochenen Teile. Darunter sind die weißen Prototypen zu sehen.

Eingesetztes Ersatzteil für die HEckklappenarretierungSo sieht das ersetzte Teil an der Hutablage nun aus.