Pebble Time Steel

Heute ist ein kleines Paket aus Irland gekommen.

In Irland befindet sich das Europäische Verteilzentrum für die Pebble Time. Meine normale Pebble Time habe ich schon vor einigen Wochen bekommen. Heute kam dann noch die Pebble Time Steel. Bei der Kickstarteraktion habe ich gleich beide Versionen geordert. Was ist nun der Unterschied zwischen beiden Versionen? Im gegesatz zur normalen Pebble Time, ist die Pebble Time Steel in einer etwas ansprechenderen Verpackung gekommen.

Pebble Time Steel
Pebble Time Steel  Ich gehe davon aus, dass auch die normale Pebble Time nun in einer Verkaufsverpackung angeboten wird. Zu dem frühen Zeipunkt als ich sie bekam, waren solche unwichtigen Sachen noch nicht fertig. Die Steel ist etwas größer und schwerer. Der Rahmen um das Anzeigedsiplay herum ist nun größer mit Glas abgedeckt. Pebble Time Steel Die vier Knöpfe haben einen angenehmeren Druckpunkt. Bei meiner weißen Pebble  Time muss man schon etwas fester drücken, damit der Taster sich bewegt. Nicht weil es klemmt, eher weil die Feder hinter dem Taster stärker ist. Bei der Steel lässt sich der Taster leichter drücken und der Tastpunkt ist spührbar. Die Software ist die selbe. Auch die Elektronik im Innern. Einzig der Akku ist etwas größer in der Steel Version. Die Pebble Time läuft bis zu 7 Tage ohne (Nach-) Ladung. Bei der Pebble Time Steel sollen es bis zu 10 Tage sein. Von der Laufzeit hat mich die Pebble Time nicht enttäuscht. Ich lade die Uhr nur einmal in der Woche auf. Das Mehrgewicht macht sich an meinem Handgelenk nicht bemerkbar. Dafür punkte die Steel noch ein bisschen mehr als die Normalversion. Bei einem Preis von ca 300 Euro für die Steel, muss die Uhr auch gefallen. 😉

DEFCON 1 – Bitte nicht stören

DEFCON oder auch Verteidigunsbereitschaftszustand spielt nicht nur beim Militär eine Rolle.

Auf der Arbeit ist es völlig normal, dass man immer mal wieder mit seinen Kollegen kommunizieren „muss“. Klar gibt es Firmen, in denen jeder isoliert für sich arbeitet. Dort ist die Kommunikation untereinander auf das nötigste beschränkt. „Nicht optionale gesellschaftliche Konventionen“, wie es Sheldon in The Big Bang Theory nennt.

Der normale Alltag besteht aber eher darin, dass man sich selber immer mal wieder an Kollegen wendet, um Informationen (Feedback, Lösungen, etc.) zu erhalten oder eben Kollegen kommen zu einem selber und haben Fragen.

Soweit kein Problem. Selbst „Tratschen“ fördert die Produktivität. Dabei geht es nicht darum, dass man Gerüchte in die Welt setzt, sondern dass man einfach mal seinen Platz verlässt und sozial mit anderen interagiert. Laut Bildschirmarbeitsverordnung ist eine regelmäßige Abwechslung bei Bildschirmarbeiten sogar vorgesehen. Diese Abwechslung macht den Kopf wieder frei und entspannt. Die Arbeit fällt dann wieder etwas leichter.

Wenn dann aber mal Stress aufkommt oder man sich auf eine komplizierte Aufgabe konzentrieren möchte, sind Störungen eher unwillkommen. Gerade bei komplizierten Aufgaben kostet jede Störung viel Zeit. Nur woher sollen die Kollegen wissen, dass man selber gerade nicht gestört werden möchte? Man kann ein Fähnchen an den Monitor klemmen. Das wäre eine simple und effektive Möglichkeit. Man muss die Fähnchen nur einmal den Kollegen mitteilen.

Mir gefallen technische Spielerein. In Anlehung an das DEFCON der USA habe ich eine 5 farbige Ampel gebaut. Dazu dann noch 3 Taster. Ein Taster, um die Gefahrenstufe zu erhöhen, der zweite, um die Gefahrenstufe zu senken und der dritte Taster schaltet die Ampel in den stromsparmodus (Akkubetrieb oder USB möglich) oder weckt die Ampel eben aus diesem.

DEFCON Ampel
DEFCON Ampel

Das Gehäuse ist nur ein erster Test. Es hat sich gleich herausgestellt, dass die Tasten am besten von oben drückbar sein sollte. So von der Seite gedrückt fällt der 20 cm hohe Turm zu leicht um.

Das Ganze wird über einen kleinen Arduino Mini Pro gesteuert. Hier ist der Sketch:

In dem Sketch sind ein paar Sachen vom SleepMode bewusst auskommentiert. Der auskommentierte Teil gehört zum ATtiny. Dieser funktioniert prinzipiell auch beim normalen Arduino, muss aber ein klein wenig angepasst werden. Die Anpassungen habe ich mir (erst einmal) erspart und die einfache Methode genutzt.

Als nächstes wird der Code ein wenig aufgeräumt. Dann kommt das Feature hinzu, dass sich die Ampel, stündlich seit der letzten Benutzung eine Gefahrenstufe herunter geht. So sieht man dann auch selber, wann eine Stunde um ist und man sich selber mal eine kleine Abwechslung gönnen muss.

E-Ink e-Book Reader

E-Book Reader mit E-Ink Display sind schon eine tolle Erfindung. Nicht nur die Pebble hat so (eine Art) ein Display, um Strom zu sparen und bei Sonnenlicht alles deutlich anzuzeigen, auch andere größere Geräte, wie zum Beispiel E-Book Reader.

Vor einiger Zeit hatte ich schon mal mein alten Kindle Keyboard mit meinem „neuen“ Kindel Paperwhite verglichen. Beide haben ein E-Ink Display. Nur das Paperwhite hat noch eine Beleuchtung, was das Lesen im Dunkeln und in der Dämmerung einfacher bzw. erst möglich macht.

Nun hatte ich auch einmal die Möglichkeit mein Kindle Paperwhite 2013 mit einem Sony E-Book Reader und einem Kindle Voyage 2015 zu vergleichen.

Sony E-Book Reader und Kindle Paperwhilte 2013
Ein vergrößerter Ausschnitt des Sony E-Book Readers
Ein vergrößerter Ausschnitt des Kindle Paperwhite 2013

Die Auflösung des Kindle Paperwhite ist ein wenig höher, so dass das Schriftbild noch etwas schärfer erscheint. Hinzu kommt noch die Beleuchtung, die beim Sony Gerät fehlt.

Das Kindle Voyage 2015 ist ein wenig kleiner und leichter als mein Kindle Paperwhite 2013. Auch das Display wurde nochmal ein wenig verbessert.

Kindle Voyage und Kindle Paperwhite

Beide Displays sind auf der gleichen Helligkeitsstufe eingestellt. Man merkt, dass das Voyage eine hellere Beleuchtung hat, die den Kontrast weiter anhebt.

Kindle Voyage 2015
Kindle Voyage 2015
Kindle Paperwhite 2013

Wenn die „A“s und „O“s der beiden oberen Bilder vergleicht, sieht man, dass der Voyage noch eine etwas höhere Auflösung hat.

Im Großen und Ganzen geht die Entwicklung voran. Wenn auch nur in kleinen Stücken. So lohnt es sich nicht, seinen Kindle von 2013 gegen ein Modell aus 2015 zu tauschen. Der Größen- und Gewichtsunterschied ist einfach zu gering. Die Displayqualität ist zwar sichtbar, aber nicht wirklich viel besser.

Pebble Time – ein kurzer Rückblick

Über Kickstarter hatte ich „damals“ die Kampagne von dem Pebbles Machern für ihre neue Uhr unterstützt. Trotz der riesigen Nachfrage von 78.471 Unterstützer, die über 20 Millionen US$ zusammengebracht haben, haben die Macher die Uhr rechtszeitig ausliefern können.

Nun bin ich seit einem guten Monat Besitzer einer weißen Pebble Time. Wirklich gut behandelt habe ich die Uhr nicht. Sei es bei der Gartenarbeit mit viel Erde oder beim Hecke schneiden oder beim Tapeten abkratzen, nahm ich die Uhr nicht ab. Dennoch sind keine nennenswerten Beschädigungen oder Kratzer zu sehen. Das Display ist noch völlig Kratzer frei. Nur das Armband als auch das Uhrengehäuse wird gerade an den Vertiefungen etwas schmutzig. Da muss ich mal mit einer Bürste etwas schrubben. Wasserdicht ist die Uhr auch. Zum Schwimmen im (Süßwasser-)See hatte ich sie auch schon dabei.

Der Akku hält 7 Tage durch. Wobei das sicherlich stark von der Nutzung abhängt. Wenn nun ständig der Vibrationsmotor läuft, oder die Displaybeleuchtung ständig an ist, wird die Laufzeit um ein paar Tage verkürzt.

Das Display ist gut in der Sonne ablesbar. Sobald es dunkel wird, braucht man die Hintergrundbeleuchtung. Diese kann sich automatisch einschalten, wenn man die Uhr stark bewegt, oder auf Tastendruck. Ich schalte die Beleuchtung per Tastendruck ein. Das spart ein wenig Strom, da die Uhr sonst auch unbeabsichtigt beleuchtet werden kann. Die Größe des Displays hat sich von der alten Pebble zur Pebble Time nicht verändert. Es sind Farben hinzugekommen. Das wertet die Anwendungen um einiges auf. Es ist nicht mehr so eintönig, langweilig.

Was angezeigt werden soll, kann man mit Apps und Watchfaces bestimmen. Ich habe noch das Lignite Projekt auf Kickstarter unterstützt. Hier werden einige Watchfaces, das ist die Uhren-Hauptansicht, angeboten. Mittlerweile nutze ich aber keine dieser Watchfaces mehr. Bei mir läuft nun YWeather. Es werden Wochentag, Uhrzeit, Datum, Bewölkungsgrad, Temperatur, Wettervorschau und Standort angezeigt. Das Wetter kommt von Yahoo Weather (daher auch der Name). In den Basisfunktionen ist das, der, die? Watchface kostenlos. Möchte man mehr Einstellungen vornehmen, muss man ein paar Dollar zahlen. Völlig gerechtfertigt, finde ich.

Die von mir auf der Pebble Time installierten Apps sind nicht der Rede wert (z.B. Preise der umliegenden Tankstellen). Es gibt für fast jeden Berich etwas. Spiele, Gesundheit, Termine, … Da kann man sich im Pebble Store einfach mal umschauen. Besonders nützlich finde ich, dass die Pebble Time kurz virbiert, wenn ich einen Termin habe. Aber das ist alles eine Einstellungssache und geschmacksabhängig.

Demnächst sollte die Pebble Time Steel noch eintreffen. Das Gehäuse als auch das Armband sind dann aus Metall. Vom Tragekomfort der normalen Pebble Time bin ich angenehm überrascht. Das Armband ist angenehm elastisch und weich und schmiegt sich gut an mein Handgelenk. Ich bin gespannt, wie es mit der Pebble Time Steel wird. Zum Metallarmband wird auch noch ein Lederarmband geliefert. Wenn die Pebble Time Steel ähnlich angenehm zu tragen ist, kann ich die „alte“ Pebble Time weitergeben 🙂

Ach ja, noch eines. Ich schrieb oft „Uhr“, statt „Smart Watch“. Die Pebble Time ist eigentlich auch nur eine Uhr, die per BlueTooth mit einem „Smart“Phone verbunden ist. Ein paar Apps laufen zwar auch nativ auf der Pebble Time, aber das macht sie noch nicht wirklich smart. Die Verbindung von Armbanduhr und „Handy“ macht die Sache erst nützlich. So kann ich auch eingehende Nachrichten am Handgelenk lesen und einige sogar von dirt aus beantworten. Das erspart einen, das Smart Phone aus der Tasche zu holen.