Personomic Fahrradgriffe

Personomic, die individuell angefertigten Fahrradgriffe.

Bei der Kickstarter Kampagne habe ich mitgemacht und gestern kamen die Griffe bei mir an.

Der Clou an der ganzen Sache ist, dass die Hände auf einem DIN A4 Blatt abfotografiert werden und dann daraus ein Modell des Handgriffs erstellt wird. Die Form für den Griff wird 3D gedruckt.

Meine Finger passen auch in die Fingermulden. Ein Plus an Komfort bringt mir das gefühlt nicht. Jedoch fühlt sich das eingesetzte Silikon geschmeidig an und gibt angenehm genug nach, ohne weich zu sein. Vorher hatte ich die Ergon Fahrradgriffe. Die sind auch gut, vor allem günstiger, jedoch fühlen sich die Personomic Griffe besser an. Bisher bin ich allerdings auch nur 70 km gefahren.

Mal schaun, wie es in der Zukunft mit den Griffen wird.

Erster Eindruck: gut

Recruiter – wieder

Recruiter auf Xing

Recruiter auf Xing (und Linkedin, …) schreiben immer mal wieder über ihre schwere Arbeit. Die Arbeit ist bestimmt nicht leicht. Jedoch machen es sich einige (die meisten?) Recruiter zu leicht.

Eine Recruiterin (selbstständig) auf Xing hat dann ebenfalls über ihre Erfahrungen geschrieben. Es kam erst einmal sympatisch rüber. Vor allem auch, weil sie ihren Mann, der von Recruitern genervt ist, als Beispiel anführt. Sie schreibt auch, dass sie nicht als “Personal Fuzzi” auf die Telefonsperrliste kommen möchte. Wer möchte schon gesperrt werden.

Gedanken zu Recruitern

Am liebsten ist mir eine Nachricht, statt eines Anrufes. Im Normalfall wird dann per Nachricht ein Telefonat vereinbart.

Recruiter enthusiastisch am Telefon: “Ich habe ihr Profil gelesen und finde es toll.
Ich (gedanklich): “Ah ja, du also auch
Recruiter: “Ich arbeite für eine tolle Firma, die das, dies und jenes macht und Marktführer mindestens in Europa ist.
Ich (gedanklich): “Das interessiert mich so gar nicht. Komm mal zum Punkt
Recruiter: “Also ihr Profil passt super zu einer unserer ausgeschriebenen Stellen.
Ich (gedanklich): “No shit Sherlock
Recruiter: “Blah blah, und im Anschluss sende ich Ihnen den Link zur Stellenanzeige.”
Ich: “Mh, ja danke. Gucke ich mir bestimmt an.”

Schlechte Erfahrungen

Dreist finde ich, wenn im Telefonat Daten abgefragt, damit man nur bei dem Headhunter ins Portfolio aufgenommen wird. Da hatte ich letztens so eine Firma. Auf der Webseite noch alles mit “Du” und “Wir” und “wir sind alle hipp”. Am Telefon dann nur noch “Sie”. Die gute Frau hat auch nur lustlos einen Fragenkatalog vorgelesen. Vermutlich war sie schon längst im Feierabend und musste mich noch abfertigen. Bei meinen “witzigen” Antworten konnte ich ihre Augen rollen hören. Ich war bestimmt total originell und meine Antworten hat sie noch nie gehört 😉 Naja, war Absicht meinerseits. Ich habe dann auch nichts mehr von denen gehört.

Was ist wichtig?

Interessant sind nur Gespräche á la “Wir haben Ihnen die Stellenanzeige ja bereits zugeschickt und möchten Sie gerne für ein Gespräch mit der Fachabteilung einladen. Interesse?”

Warum sollte ich mich noch einmal mit meinen Daten, die auf Xing öffentlich sind, bei der Firma bewerben? Der Schritt ist doch schon längst getan.

Ein Angebot, was man nur ablehnen kann

Die meisten “Angebote” lehne ich direkt ab. Warum “Angebote”. Naja, es ist ja oftmals nur ein Link zu einer öffentlichen Stellenanzeige. Also kein wirkliches Angebot. Auf einige Kontaktversuche reagiere ich auch gar nicht.

Was ich auch nicht prickelnd finde ist, wenn auf der Firmenwebseite alles Geduzt wird, auch in den Stellenanzeigen, beim Gespräch dann jedoch stocksteif Gesiezt wird. Das ist für mich ein nur schwer verzeihbarer Stilbruch. Da muss die Firma sich erst mal klar werden, wer und wie angesprochen werden soll. “Du” in der Ansprache ist völlig ok für mich.

Ach ja, hier mein Xing Profil
https://www.xing.com/profile/Marcus_Kluetmann2