Es gibt nicht nur die Großen

Neben den großen Firmen Stratasys und 3D Systems gibt es natürlich auch noch viele kleine, die mit Innovationen oder günstigen Preisen aufwarten.

Interessant finde ich die SLS 3D Drucker, da diese eine sehr hohe Detailwiedergabe ermöglichen.

Druckergebnis des OWL Nano. Eine Doppelhelix
OWL Nano Beispielausgabe

Hierbei gibt es 2 Grundprinzipien.

1. die Schichten werden mit einem Laser ausgehärtet
2. die Schichten werden mit einem DLP Projektor ausgehärtet

Wobei ersteres genauere Ergebnisse liefern sollte.

Ich möchte hier ein paar Beispiele für SLA 3D Drucker nennen, die (noch) nicht zu den großen Firmen gehören.

http://formlabs.com/

http://www.peachyprinter.com/

http://b9creator.com/

http://www.miicraft.com/

http://oldworldlabs.com/product/owl-nano/

Leider habe ich noch nie einen solchen 3D Drucker in betrieb live gesehen.

Neue 3D Drucker

Stratasys und 3D Systems haben einige kleinere und einige größere, siehe Makerbot, Unternehmen aufgekauft.

Für 2014 geben beide Unternehmen neue 3D Drucker für den Consumer und Prosumer Markt bekannt.

3D Systems erweitert seine Cube Reihe um 3 neue Modelle. Den Cube 3, CubePro und CubeJet. Die ersten beiden Drucker sind “normale” FDM Drucker. Der CubeJet hingegen ist ein “Pulverschichtdrucker”, wie die Z-Printer von 3D Systems. Farbdruck ist hier auch möglich und das für um die 5000 US$. Einen Keramikdrucker CeraJet , sowie die Lebensmitteldrucker ChefJet  und ChefJet Pro sollen auch im Laufe des Jahres kommen.

Cube 3
Cube 3

Stratasys setzt im Consumerbereich voll auf die hinzugekaufte Marke Makerbot. Es werden nun weitere 3 Makerbot im neuen Design und unterschiedlichen Abmessungen angeboten. MakerBot Replicator Desktop, quasi ein Makerbot Raplicator 3. MakerBot Replicator Mini, eine kleine Version des Makerbots. MakerBot Replicator Z18, eine große Version des Makerbots. Nicht besonders aufregend. Aber das hat die Marke Makerbot zur Zeit nicht nötig. Immerhin sehen deren Gehäuse ganz nett aus.

Makerbot Serie
Makerbot Serie

Beide Anbieter scheinen mir auch bei den Consumer Geräten in Richtung Cardridges gehen zu wollen. D.h. man kann nicht mehr einfach so irgendwo Filamentrollen kaufen, sondern muss die vom Hersteller nehmen. Das könnte zu einer noch stärkeren Verteuerung des Druckmaterials führen als bisher.

 

Quelle: 3dprintingblog.wordpress.com

Rote Hand, ganz matt

Hier eine weiters Modell, welches ich lackiert habe.

Erst einmal das Modell so wie es direkt aus dem Drucker kam.

Zwischen Fingern, also da, wo der Druckkopf gesprungen ist, sind Fäden gezogen worden. Das ist aber ziemlich normal. Die Fäden lassen sich für gewöhnlich zum großen Teil ohne Werkzeug entfernen. Der Rest wird dann mit einem scharfen Skalpell entfernt.

iPhone Hand

 

Ein bisschen habe ich noch mit Sandpapier und Skalpell nachgeholfen.

Rote Hand

Auch wenn die Hand schon sehr gut aus dem Drucker kam, finde ich, das sie mit mattierter Oberfläche nun noch besser aussieht.

Blauer Totenkopf – Ein Modell lackieren

Vor ein paar Tagen habe ich einen blauen stilisierten Totenkopf  für Blue Skull Media ausgedruckt. Der blaue Totenkopf ist das Logo der Firma.

Gewünscht waren schwarze Augen und eine schwarze Nase. Also erst mal das Modell sorgfältig abkleben.

Blauer Totenkopf

Nun noch die Sprühdose mit schwarzem Lack kräftig schütteln und mutig los sprühen. Ich hätte auch einen schwarzen (Lack-) Stift nutzen können. Aber das sähe nicht so schön aus.

Blauer Totenkopf

Trotz des Abklebens ist der Lack unter das Klebeband gelaufen. Die Oberfläche ist geriffelt, so dass Abkleben nur bedingt helfen kann. Nächstes Mal muss ich da was Anderes einfallen lassen.

Blauer Totenkopf

Ein bisschen Schrubben hat den überschüssigen Lack entfernen können. Leider ist die Oberfläche durch die Aktion zerkratzt worden. Das sieht nicht schön aus.

Blue Skull

Mit Klarlack sieht alles schon viel besser aus. Die Kratzer sind nicht mehr sichtbar und die Oberfläche sieht insgesamt schöner aus.

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Links ist das unbearbeitete Modell zu sehen. Die Oberfläche glänzt mehr. Das bearbeitete Modell hat eine seidenmatte Oberfläche.

 

Drucken bei Nacht

Alles ist viel besser mit Bluetooth (Zitat). Und fast alles ist besser mit LED Beleuchtung.

Es ist praktisch, dass man größere Drucke gerne auch über Nacht laufen lassen kann.

Nur leider ist es immer so dunkel, wenn man dann mal nachgucken will. Morgens ist es mittlerweile auch noch sehr dunkel.

Natürlich kann man das normale Licht anschalten. Aber das ist mir morgens zu hell 😉

Außerdem sieht die LED Beleuchtung direkt am Drucker viel cooler aus.

Begegnung der Dritten Art
Begegnung der Dritten Art
Zu sehen ist der Druckkopf des Delta Towers mit ein paar angebauten Extras. Die LED sind momentan provisorisch an den Kopf festgeknotet (sie sind wirklich mit einem einfachen Knoten befestigt).

Gedruckt wird gerade ein kleiner gelber Minion.

Real Live Tetris

Tetris auf dem Gameboy kennen noch viele. Das Spiel mit dem simplen Prinzip. Unterschiedlich geformte von oben herabfallende Klötze so sortieren, dass sie möglichst ohne Lücken unten gestapelt werden.

Tetris

Für den kleinen Tetris-Hunger zwischendurch kann man sich die kleinen Klötzchen auch ausdrucken und dann beginnen zu stapeln.

Anzahl, Größe und Form der Klötzchen lassen sich beim 3D Druck natürlich individuell verändern.

Mit einer passenden Aufbewahrungsbox lässt sich dann auch alles sicher transportieren.
Tetris

Lava Vase aus dem 3D Drucker

Dieses Woche habe ich einige kleine Dinge gedruckt. Aber auch ein etwas größeres Objekt.

Die Lava Vase von Dizingof. Das Druckergebnis war wirklich beeindruckend.

Lava Vase

Rotes PLA. Über 18 cm hoch. Gesamtdruckdauer ca. 32 Stunden. Es hätte schneller gehen können. Aber ich hatte Zeit und wollte den Drucker auch mal einen Dauertest unterziehen.

Lady Liberty – Die Freiheitsstatue aus dem 3D Drucker

Vor einiger Zeit hatte ich eine schwarze Freiheitsstatue ausgedruckt. Leider ist der Druck etwas zu heiß gewesen und ich hatte mich dazu entschlossen, die Statue noch einmal auszudrucken.

Das Ergebnis ist schon einmal viel schöner geworden!

Lady Liberty
Lady Liberty direkt nach dem Druck.

 

Die Statue habe ich im Rahmen meiner “ein kostenloser Druckauftrag” verschickt.

Die fragilen Zacken der Krone haben den Transport unbeschadet überstanden.

Lady Liberty
Die Freiheitsstatue ist angekommen

 

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Die Freiheitsstatue in “freier Wildbahn” 😉

Erwartungen der Käufer von 3D Druckern

Je höher die Erwartungen sind, desto leichter ist es, enttäuscht zu werden. Die 3D Drucker für den Verbrauchermarkt werden zuweilen auf den ersten Blick mit hohen Versprechen beworben.

Nur gibt es immer wieder Dinge, die man als Verbraucher anfangs gar nicht bedenkt.

Auch 3dprintingindustry.com hat nun einen Artikel darüber geschrieben.

Jon Honeyball von pcpro.co.uk hat auch noch erwähnt, dass die Software zum Vorbereiten des Modells für den Drucker (Slicer) sehr lange für ihre Arbeit braucht.

Hierzu muss ich sagen, dass er teilweise recht hat. Die Rechenzeit hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Größe des Modells
  • Einstellungen in der Software
    – Schichthöhe
    – Stützmaterial
    – Spezielle Einstellungen wie “Beim Bewegen während des Nichtdruckens darf die Düse das Modell nicht Überfahren”
    – …
  • Leistung des Computers
  • Verwendete Software

Er erwähnt auch noch den Unterschied der Benutzer der verschiedenen Drucker. So sind Ultimaker-Benutzer weniger enttäuscht als Makerbot-Benutzer (Honeyball hat einen Makerbot Replicator 2 gekauft). Dies liegt nicht am Drucker selber, sondern einfach nur an den Erwartungen.

Denn technisch sind die Drucker alle sehr ähnlich.

 

Quelle: http://3dprintingindustry.com/2013/08/21/false-claims-overblown-expectations-and-disappointed-users-the-growing-hurdles-of-consumer-level-3d-printing/