Mein 3D Druck misslingt immer

Da bastelt man mitunter stunden- oder tagelang an einer druckbaren 3D Datei herum und dann will entweder das Slicen gar nicht gelingen, (GCode kann nicht erstellt werden) oder der Ausdruck sieht seltsam verdreht aus.

Nicht immer sind dann der Drucker oder der Slicer selber schuld. Auch wenn die 3D Datei noch fehlerfrei aussieht, kann sie bereits fehlerhaft sein. Entweder ist das Modell nicht „wasserdicht„, oder es gab beim Exportieren der STL Datei Probleme.

Um solche Fehler aufzudecken und sogar zu beheben, gibt es Software. Kostenlos als auch kostenpflichtig. netFabb (kommerziell) beispielsweise kann Löcher und einige andere Fehler im Modell erkennen und dies dann beheben und korrekt in STL exportieren. Dabei kann netFabb mehrere Formate importieren. Man ist also nicht mehr so sehr auf ein CAD Programm angewiesen, das stl exportiert (und dann evtl auch noch falsch). Eine kurze Reparaturanleitung wurde auch im netFabb-Blog geschrieben.

Inspiriert durch: http://fabmaker.com/2013/06/netfabb-eine-reparatursoftware-fur-makers/

Modische Frisuren – oder der Wandel der 3D Druckertechnologie im Vergleich zur Haarmode

Naja, lassen wir mal die beeindruckende Haarpracht der TV Moderatorin aus folgendem Video außer Acht!

3D Drucktechnologie im Wandel der Zeit. Hat sich wirklich etwas verändert oder wurde nur das Marketing der Zeit angepasst? Einiges ist sicherlich nur Marketing-Blabla, aber gerade in den letzten Jahren hat sich einiges getan.

Dieses Video über 3D Systems ist mittlerweile über 24 Jahre alt. Die Frisuren haben sich gewandelt, aber die Technologie auch? 3D Sytems hat 1986 die Stereolithorafie für sich patentiert. Beziehungsweise zuerst hat Charles ‚Chuck‘ Hull das Verfahren patentiert und dann 3D Systems gegründet. Stereolithografie wird in heutigen 3D Druckern auch noch eingesetzt. Von daher ist es nichts Neues. Die Drucker sind seit dem schneller und genauer geworden. Dies liegt zu einem an der besseren Mechanik und zum Teil auch an dem verbesserten Druckmaterial. Das Kunstharz härtet schneller und mit entsprechenden Lasern auch scharfkantiger (=präziser) aus.

Hinzugekommen sind weitere Kunstharze in verschiedenen Farben und Zusammensetzungen. Es gibt Drucker, die können mehrere Druckmaterialien in einem Auftrag drucken. Dies geschieht in dem 2 (oder mehr) Komponenten in unterschiedlichen Verhältnissen zusammen gemischt werden. So erhält man gummiartige oder hoch feste Stoffe. Das Druckergebnis unterscheidet sich dann nur noch wenig vom fertigen Produkt.

Große Neuerungen hat es eigentlich nicht auf dem Markt gegeben. Aber gerade in den letzten Jahren sind viele kleine Verbesserungen vorgenommen worden. Detailverbesserungen statt Innovation. Das Neueste sind hier die Stereolithografiedrucker, die mit DLP Projektoren arbeiten. Hier wird statt mit einem Laser ein DLP Projektor zum Aushärten des Druckmaterials genutzt.

Es bleibt abzuwarten, was uns hier die Zukunft noch bringen mag.

3D Druck wird die Wirtschaft radikal ändern

Spielzeuge, wie kleine Bagger und Roboter. Geschirr, Tassen, Teller. Das Alles und noch mehr (würde ich machen, wenn ich der König von …)  lässt sich auch heute schon mit Hilfe eines 3D Druckers schnell und in allen (un)möglichen Formen herstellen.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage in der IT und Kommunikations-Branche ergibt auch, dass 81% der Teilnehmer davon ausgehen, dass der 3D Druck die Branchen stark umwälzt.

Quelle: focus.de

12. Fachtagung Rapid Prototyping in Hamburg

Am 19. April startet in Hamburg die 12. Fachtagung Rapid Prototyping. „Beiträge aus der Praxis beleuchten die Anwendungen der generativen Fertigung von der Entwicklung bis zur Serienfertigung.“ Auch wenn die Fachtagung, die in der Aula des Instituts für Produktionstechnik stattfindet, kostenlos ist, wird um Anmeldung gebeten.

Abgerundet wird die Fachtagung wieder durch eine Ausstellung von RP-Anlagen, in der insbesondere preisgünstige Geräte für den Einstieg in die Technologie oder auch für eine private Anwendung präsentiert werden. Darüber hinaus wird ein Spektrum von Dienstleistungen für die Produktentwicklung vom Design über die Simulation und RP-Modellierung bis zur Serienfertigung an praktischen Bauteilen vorgestellt.

Auf ein gutes Gelingen und vielleicht trifft man sich dort!

SPON testet den Replicator 2 an

Der Spiegel Online Redakteuer Matthies Kremp hat einen Replicator 2 von Makerbot bei sich stehen und   ist begeistert davon, was man alles ausdrucken kann. Er lässt sich sogar zu einem Vergleich mit den Replicatoren der Enterprise bei Star Trek hinreißen. Natürlich sind die heutigen 3D Drucker noch lange nicht so weit, den im Video erwähnten „heißen Earl Gray“ herzustellen, aber man arbeitet schon heute daran, mit Enzymen biologische und lebende einfache Objekte herzustellen.

Am Ende bleibt die Frage offen: „Lohnt sich ein 3D Drucker für den privaten Gebrauch?“

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