Sprüche lasern

Heute habe ich den Tooli mal wieder in Betrieb gehabt.

Ich fahre täglich fast 200 km. Einen Großteil davon auf der Autobahn. Dabei gehen einen die Drängler und Raser extrem auf den Senkel. Wenn man selber so zwischen 100 und 120 km/h fährt, kommt man auf meinem Autobahnstück noch am besten voran. Fährt man schneller, wird man immer wieder von LKWs oder anderen langsameren Teilnehmern ausgebremst. Fährt man langsamer, hat man die LKWs im Nacken. Also fahre ich irgendwas um die 110 km/h. Dabei werde ich dann unweigerlich zum Hinderniss für die schnell fahrende Fraktion. Ich achte schon darauf, dass kein schnelles Auto hinter mir ist, wenn ich einen LWK überhole. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass man einen nervösen Verkehrsteilnehmer hinter sich hin und hertänzeln hat. Ist dann halt so…

Aber auch wenn man auf der linken Spur fährt, machen sich einige scheinbar einen Spaß daraus, so knapp wie möglich vorbei zu fahren und/oder so knapp wie möglich vor einen einzuscheren. LEUTE, wozu? Ich fahren ein altes Auto. Wenn mir da jemand den Außenspiegel abfährt, ist das zwar ärgerlich, aber dann hole ich mir vom Schrottplatz halt einen neuen. Der andere Verkehrsteilnehmer hat dann vermutich den größeren Schaden. Nur weil er, ja meistens sind es die Männer, zeigen wollte, wie toll und schnell er ist. 210 km/h schaffe ich mit meinem Auto auch. Aber für das tägliche pendeln ist mir das einfach zu stressig und auch viel zu teuer. Bei 110 km/h liegt der Verbrauch bei 4,5 Litern/100km. Bei 200 km/h sind es schon über 13 Liter/100km. Fast das Vierfache an Spritkosten. Nur damit ich am Ende 15 Minuten eher zu hause bin.

Nunja, ich habe mir nun einen kleinen Spruch mit dem Tooli aus einer weißen Folie herausgelasert und auf die Heckklappe geklebt. Das Schiefe ist so gewollt! 😉 Nächstes Mal muss ich es mit einer Transferfolie ausprobieren.

Aus weißer Klebefolie herausgelaserte Buchstaben.
Aus weißer Klebefolie herausgelaserte Buchstaben.

Tooli ist da

Heute ist ein mittelgroßes Paket bei mir angekommen. Ein von mir unterstütztes Kickstarterprojekt hat geliefert. Tooli. Das Paket hat eine lange Reise hinter sich. Es ist von Australien bis Deutschland gekommen. Von Brisbane – Australien bis Leipzig – Deutschland hat es nicht mal 1,5 Tage gedauert. Dann ist es erst mal 8 Tage beim Zoll hängen geblieben.

Sendungsverfolgung
Sendungsverfolgung

Erst wollte DHL wissen, ob sie die Zollabfertigung für mich machen dürfen. Die Dame am Telefon sagte mir, dass man dies bei Privatpersonen normalerweise nicht machen würde, aber hier mache man es. Der Warenwert wäre so hoch. Naja, 2100 australische Dollar. Den Auftrag habe ich dann erteilt. Eine kurze Email hat da schon gereicht. Am nächsten Tag habe ich noch mal bei DHL angerufen und gefragt, welche Kosten dann auf mich zukommen. Zoll und Gebühren? Eine weitere Dame teilte mir freudig mit, dass bei ihr überall eine Null steht. Merkwürdig, warum fragt DHL dann, ob die meine Sendung abfertigen dürfen. Scheint ja schon alles bezahlt zu sein. Nun blieb das Paket weitere zwei Tage liegen, da kam dann eine Email mit der Frage, ob mein Paket eine Privatsendung wäre. JA ist es. Weiterwarten. Zwei Tage später hat der Zoll das Paket dann scheinbar abgefertigt. Ein Freitag. In den Versand ist es dann nicht mehr gegangen. Montag ganz früh war das Paket dann in Bremen. Am Dienstag früh wurde es dann per Kurier ausgeliefert.

Rechnung grob 280 Euro. Ein kleiner Unterschied zu den angekündigten 0 Euro. Wider besseren Wissens, denn mit 300 Euro hatte ich eigentlich gerechnet, hatte ich mich nicht auf diese bar zu bezahlende Rechnung eingestellt. Das Geld konnte zum Glück gerade noch so zusammengekratzt werden.

 

geöffnetes Paket
geöffnetes Paket
Grundgerüst
Grundgerüst

 

Kleinteile 3
Kleinteile 1 mit Laserschutzbrille
Kleinteile 2
Kleinteile 2 mit dem Lasermodul
Kleinteile 1
Kleinteile 3 mit Befestigungsmaterial

Autodesk’s Project Escher on Vimeo

Ein FDM Drucker mit (wirklich) mehreren Druckköpfen. Wichtig ist die Software.

Ohne die passende Software könnte jeder Druckkopf einfach nur die anderen spiegeln. Das ist schon seit längerem möglich. Das Autodesk Projekt Escher hingegen teilt ein Objekt so auf, dass es ideal zwischen den Druckköpfen aufgeteilt ist.

Noch mehr kleine Symbole für die Wand

Ich finde, dass die meisten White Boards ein wenig mehr Pepp brauchen. So kleine oder auch große gedruckte Symbole machen da schon viel her.

 

Gedruckt mit einem Objet 500 Connex 3

Das “Geldsymbol” hatte ich mit einem Objet 500 Connex 3 gedruckt. Ist leider nicht so ganz gut geworden. Wir haben zu dem Zeitpunkt gerade mit der Software rumgespielt.

 

Achtung

 

Wenn es mal schnell gehen soll…

Die beiden roten Zeichen sind recht klein. Nur ca 15 mm breit. Dafür lassen sie sich aber sehr schnell drucken und sind trotzdem gut auf dem Whiteboard sichtbar. Zettel können sie auch noch halten. Zweck erfüllt 🙂

Das elektronische Schaf

Lange ist es her, seit ich mich um das elektronische Schaf gekümmert habe. Mit dem Unterboden war ich nicht wirklich zufrieden. Nun habe ich mich endlich mal an einen neuen Versuch gewagt.

links: neue Version, rechts: alte Version

 

Die Motoren sind nun um 5° nach unten geneigt. Das ergibt ein bisschen mehr Bodenfreiheit und die Drehungen sollten ein bisschen leichter gehen. Eine 10° Neigung müsste ich auch noch mal ausprobieren.

Um 5° geniegte Motoren auf allen Achsen

Da der Raum für den Motor zu eng war, ist beim Eindrücken des Motors das Gehäuse ein bisschen aufgeplatz (links zu sehen). Die Layerhafung ist bei diesem Versuch auch nicht so ganz gut. Gedruckt habe ich mit ABS.

Dafür war die Haftung am Druckbett zu gut.

Am Druckbett haftendes ABS

Obwohl die Maße 170 mm x 128 mm betragen hat sich keine einzige Ecke des  Modells vom Druckbett abgehoben. Leider haftete das Modell auch nach dem Abkühlen noch so stark am Druckbett, dass ich es nur mit Mühe runterbrechen konnte. Vor dem Drucken kippe ich ein wenig Aceton (Achtung gut lüften!) auf das Druckbett und schwenke ein paar mal etwas ABS darin herum. Das ABS löst sich im Aceton etwas auf und klebt dann nach dem Trocknen am Druckbett fest. Die Schicht ist dabei kaum zu sehen, aber es reicht vollkommen aus, um als Haftgrund zu dienen.

Ich werde nachher noch mal einen Druck starten. Mit veränderter Motoraufnahme (etwas weiter), dickeren Wänden (2mm auf 4 mm) und leicht erhöhter Drucktemperatur (234°C auf 237°C). Druckzeit ca. 6 Stunden.