Pebble Time – ein kurzer Rückblick

Über Kickstarter hatte ich „damals“ die Kampagne von dem Pebbles Machern für ihre neue Uhr unterstützt. Trotz der riesigen Nachfrage von 78.471 Unterstützer, die über 20 Millionen US$ zusammengebracht haben, haben die Macher die Uhr rechtszeitig ausliefern können.

Nun bin ich seit einem guten Monat Besitzer einer weißen Pebble Time. Wirklich gut behandelt habe ich die Uhr nicht. Sei es bei der Gartenarbeit mit viel Erde oder beim Hecke schneiden oder beim Tapeten abkratzen, nahm ich die Uhr nicht ab. Dennoch sind keine nennenswerten Beschädigungen oder Kratzer zu sehen. Das Display ist noch völlig Kratzer frei. Nur das Armband als auch das Uhrengehäuse wird gerade an den Vertiefungen etwas schmutzig. Da muss ich mal mit einer Bürste etwas schrubben. Wasserdicht ist die Uhr auch. Zum Schwimmen im (Süßwasser-)See hatte ich sie auch schon dabei.

Der Akku hält 7 Tage durch. Wobei das sicherlich stark von der Nutzung abhängt. Wenn nun ständig der Vibrationsmotor läuft, oder die Displaybeleuchtung ständig an ist, wird die Laufzeit um ein paar Tage verkürzt.

Das Display ist gut in der Sonne ablesbar. Sobald es dunkel wird, braucht man die Hintergrundbeleuchtung. Diese kann sich automatisch einschalten, wenn man die Uhr stark bewegt, oder auf Tastendruck. Ich schalte die Beleuchtung per Tastendruck ein. Das spart ein wenig Strom, da die Uhr sonst auch unbeabsichtigt beleuchtet werden kann. Die Größe des Displays hat sich von der alten Pebble zur Pebble Time nicht verändert. Es sind Farben hinzugekommen. Das wertet die Anwendungen um einiges auf. Es ist nicht mehr so eintönig, langweilig.

Was angezeigt werden soll, kann man mit Apps und Watchfaces bestimmen. Ich habe noch das Lignite Projekt auf Kickstarter unterstützt. Hier werden einige Watchfaces, das ist die Uhren-Hauptansicht, angeboten. Mittlerweile nutze ich aber keine dieser Watchfaces mehr. Bei mir läuft nun YWeather. Es werden Wochentag, Uhrzeit, Datum, Bewölkungsgrad, Temperatur, Wettervorschau und Standort angezeigt. Das Wetter kommt von Yahoo Weather (daher auch der Name). In den Basisfunktionen ist das, der, die? Watchface kostenlos. Möchte man mehr Einstellungen vornehmen, muss man ein paar Dollar zahlen. Völlig gerechtfertigt, finde ich.

Die von mir auf der Pebble Time installierten Apps sind nicht der Rede wert (z.B. Preise der umliegenden Tankstellen). Es gibt für fast jeden Berich etwas. Spiele, Gesundheit, Termine, … Da kann man sich im Pebble Store einfach mal umschauen. Besonders nützlich finde ich, dass die Pebble Time kurz virbiert, wenn ich einen Termin habe. Aber das ist alles eine Einstellungssache und geschmacksabhängig.

Demnächst sollte die Pebble Time Steel noch eintreffen. Das Gehäuse als auch das Armband sind dann aus Metall. Vom Tragekomfort der normalen Pebble Time bin ich angenehm überrascht. Das Armband ist angenehm elastisch und weich und schmiegt sich gut an mein Handgelenk. Ich bin gespannt, wie es mit der Pebble Time Steel wird. Zum Metallarmband wird auch noch ein Lederarmband geliefert. Wenn die Pebble Time Steel ähnlich angenehm zu tragen ist, kann ich die „alte“ Pebble Time weitergeben 🙂

Ach ja, noch eines. Ich schrieb oft „Uhr“, statt „Smart Watch“. Die Pebble Time ist eigentlich auch nur eine Uhr, die per BlueTooth mit einem „Smart“Phone verbunden ist. Ein paar Apps laufen zwar auch nativ auf der Pebble Time, aber das macht sie noch nicht wirklich smart. Die Verbindung von Armbanduhr und „Handy“ macht die Sache erst nützlich. So kann ich auch eingehende Nachrichten am Handgelenk lesen und einige sogar von dirt aus beantworten. Das erspart einen, das Smart Phone aus der Tasche zu holen.

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