Digitaler Hausbau

Mit simplen 2D Vorlagen ist es für geübte Anwender machbar, ein entsprechendes 3D Modell mit Hilfe von CAD zu erstellen.

Hier habe ich begonnen ein Haus nachzubauen. Zur Verfügung standen eine Front und eine Seitenansicht.

Digitales Eigenheim

 

Das hier ist das vorläufige Renderergebnis. Natürlich ist das Modell noch nicht fertig. Am Dach fehlen noch einige Dinge, ebenso andere Kleinigkeiten. Für das Auge können auch noch Texturen oder Oberflächeneigenschaften hinzugefügt werden.

Digitaler Hausbau

Das fertige Endergebnis ließe sich jedenfalls auf einem 3D Drucker ausdrucken und schon hat man sein eigenes kleines Häuschen gebaut. Statt eines Häuschens kann es selbstverständlich auch die eigene Traumvilla sein.

Investieren in 3D Druck spezialisierte Firmen

Will man in eine brandneue Technologie wie dem 3D Druck investieren?

Moment mal… die Technologie für den 3D Druck ist nicht neu. Schon seit den 80er Jahren gibt es diese Technologie. Anfangs waren die Kosten für einen 3D Drucker noch immens hoch und die Handhabung als auch die Qualität des Ergebnisses waren nicht besonders gut. Mit den Jahren verfeinerte sich die Technik und die Handhabung wurde einfacher.

3DPO fragt nun: „In 3D Druck spezialisierte Unternehmen investieren?

Es besteht, auch nach dem Hype im letzten Jahr, immer noch ein sehr großes Potential. Neue Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel die Medizin, werden erschlossen.

Die Anschaffungskosten für professionelle 3D Drucker sind relativ hoch. Aber 3dpo schreibt vom „Rasierer/Klingen Modell„. Das heißt die Drucker werden günstiger, dafür aber die Verbrauchsmaterialien teurer.

Gerade in der professionellen Prototypenerstellung gibt es nichts Besseres als einen 3D Drucker. Im Gegensatz zur manuellen Fertigung ist ein 3D Drucker schneller, preiswerter und genauer.

Marktführer für 3D Drucker sind Stratasys und 3D Systems Corp. Welche Aktien wollen Sie kaufen?

3D Druck wird die Wirtschaft radikal ändern

Spielzeuge, wie kleine Bagger und Roboter. Geschirr, Tassen, Teller. Das Alles und noch mehr (würde ich machen, wenn ich der König von …)  lässt sich auch heute schon mit Hilfe eines 3D Druckers schnell und in allen (un)möglichen Formen herstellen.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage in der IT und Kommunikations-Branche ergibt auch, dass 81% der Teilnehmer davon ausgehen, dass der 3D Druck die Branchen stark umwälzt.

Quelle: focus.de

12. Fachtagung Rapid Prototyping in Hamburg

Am 19. April startet in Hamburg die 12. Fachtagung Rapid Prototyping. „Beiträge aus der Praxis beleuchten die Anwendungen der generativen Fertigung von der Entwicklung bis zur Serienfertigung.“ Auch wenn die Fachtagung, die in der Aula des Instituts für Produktionstechnik stattfindet, kostenlos ist, wird um Anmeldung gebeten.

Abgerundet wird die Fachtagung wieder durch eine Ausstellung von RP-Anlagen, in der insbesondere preisgünstige Geräte für den Einstieg in die Technologie oder auch für eine private Anwendung präsentiert werden. Darüber hinaus wird ein Spektrum von Dienstleistungen für die Produktentwicklung vom Design über die Simulation und RP-Modellierung bis zur Serienfertigung an praktischen Bauteilen vorgestellt.

Auf ein gutes Gelingen und vielleicht trifft man sich dort!

SPON testet den Replicator 2 an

Der Spiegel Online Redakteuer Matthies Kremp hat einen Replicator 2 von Makerbot bei sich stehen und   ist begeistert davon, was man alles ausdrucken kann. Er lässt sich sogar zu einem Vergleich mit den Replicatoren der Enterprise bei Star Trek hinreißen. Natürlich sind die heutigen 3D Drucker noch lange nicht so weit, den im Video erwähnten „heißen Earl Gray“ herzustellen, aber man arbeitet schon heute daran, mit Enzymen biologische und lebende einfache Objekte herzustellen.

Am Ende bleibt die Frage offen: „Lohnt sich ein 3D Drucker für den privaten Gebrauch?“

Zum SPON Artikel

Kindle Keyboard vs Kindle Paperwhite

Beide Kindle nebeneinander. Links das neue Kindle Paperwhite. Rechts das Kindle Keyboard.
Kindle

Offensichtliche Unterschiede:
# die Größe, das Paperwhite ist weniger breit und weniger hoch
# die Steuerung:
Das Kindle Paperwhite wird per Touchsteuerung direkt auf dem Bildschirm gesteuert. Die Touchsteuerung reagiert dabei erfreulich schnell. Ich hatte da eine viel größere Verzögerung erwartet. Die Bahnautomaten reagieren langsamer. Aber an denen sollte sich eh kein Gerät messen. Wie gesagt, die Steuerung reagiert erfreulich schnell. Man kann recht flüssig tippen.

Große Änderung gegenüber dem normalen Kindle Touch:
Das Display kann beleuchtet werden.
Kindle Paperwhite Helligkeitseinstellung

Hier nun der Vergleich des Kindle Keyboard und dem Kindle Paperwhite mit ca 50% Displayhelligkeit
Kindle

Die Auflösung des Paperwhite ist vergrößert worden. Hier mal ein kleiner Vergleich des Schriftbildes.

Kindle Keyboard / Kindle Paperwhite 0% Helligkeit / Kindle Paperwhite 50% Helligkeit
Kindle Keyboard Schriftbild
Kindle Paperwhite Schriftbild
Kindle Paperwhite Schriftbild

Die erhöhte Auflösung macht sich marginal bemerkbar, ist aber kein Grund zum Umsteigen, falls man schon einen Kindle hat. Der Hintergrund ist ohne die Beleuchtung auch nur unwesentlich heller. Aber der Hintergrund ist ruhiger. Erst mit der Beleuchtung wird der Kontrast gesteigert und der Hintergrund aufgehellt. Mit dem Paperwhite ist es nun auch möglich, andere Schriftarten auszuwählen. Schönere, als die Schriftart beim Kindle Keyboard.

In den amerikanischen Amazon Rezensionen wurde sich über die ungleichmäßige Beleuchtung beschwert oder über Farbschlieren bei eingeschalteter Beleuchtung.

Meine Beobachtung
Im unteren Teil ist die Beleuchtung ungleichmäßig. Es sind Schatten zu sehen. Dies stört aber nicht, da dort unten normalerweise kein Buchtext steht.
Ich habe den Eindruck, dass quer über den Bildschirm ein leichter grüner Schimmer bei eingeschalteter Beleuchtung läuft. Dennoch ist alles insgesamt gleichmäßiger und schöner erleuchtet, als mit einer externen Lichtquelle.
Amazon zeigt auch Bilder des Paperwhite in unterschiedlichen Lichtsituationen.