Arbeiten mit Knetmasse

Man muss nicht immer einen 3D Drucker haben, wenn man etwas herstellen will. Holz beispielsweise auch auch sehr beliebt.

Wie wäre es mit Knete?

sugru

Aus 3D Druckern kann man Formen für Knetmasse herstellen.
Auf instructables.com gibt es eine Anleitung, wie man aus einer Knetmasse eine Schutzhülle für ein Handy, hier iPhone, herstellt. Die “Knetmasse” ist hier sugru. Diese Masse ist im frischen Zustand formbar wie Knete und härte mit der Zeit zu einem festen Gummi aus. Als Form dient ein Kunststoffmodell aus einem 3D Drucker. Die Form lässt sich bei Thingiverse herunterladen und den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Fairer weise muss man noch erwähne, dass es ähnliche weiter Produkte gibt. Zum Beispiel die klassische Backofenknete, mit der man auch gut aus dem Drucker stammenden Modellen abformen kann.

Kostenloses eBook “Low-cost 3D Printing”

Vor ein paar Tagen ist ein neues kostenloses eBook zum Thema 3D Druck veröffentlicht worden.

Es wird ein Überblick über die jetzigen Möglichkeiten und Aussichten mit den günstigen Consumer-3D Druckern (bis 2000 Euro) gegeben. In einigen Teilen wird ein Vergleich mit den den Industriedruckern gezogen, um zu zeigen, wohin es gehen kann. Auch wird angeprangert, dass die Berichterstattung der Medien übertrieben ist. Von den Medien wird angepriesen, dass die heutigen Drucker um die 2000 Euro schon Turnschuhe und andere super tolle Sachen herstellen können. Beide Aussagen, 2000 Euro und Turnschuh, stimmten zwar, allerdings nicht beides zusammen. Die günstigen Drucker können keinen funktionsfähigen Turnschuh drucken und die Drucker, die einen (fast) funktionsfähigen Turnschuh (jedenfalls die gummiartige Sohle) drucken könnten, haben beim Preis noch ein Paar Nullen mehr.

Holt euch das eBook und lest selber.

 

 

3d print ebook cover
Quelle: http://sdu.ictp.it/3D/book.html

 

Low-cost, three-dimensional (3D) desktop printing, although still in its infancy, is rapidly maturing, with seemingly unlimited potential. The hope is that this cutting-edge 3D technology will open new dimensions to science and education, and will make a marked impact in developing countries. This book gives a reasonable, first overview of current research on 3D printing. It aims to inspire curiosity and understanding in young scholars and new generations of scientists to motivate them to start building up their own 3D printing experiences and to explore the huge potential this technology provides –with the final goal of putting learning literally in their hands.

 Gebt bei Thingiverse euer Feedback zu dem Buch ab!

Quelle: fabmaker.com

“Einen IKEA machen”

Ich habe überlegt, ob ich das hier posten soll. Es gehört nicht zum Thema 3D Druck. Das Thema Werbung in Kulturen passt im weitesten Sinne zu jedem Unternehmen. Und in der folgenden News geht es sogar darum, dass ein neuer Ausdruck geprägt werden soll.

Einen IKEA machen

Was soll das sein?

IKEA macht auch Werbung in Saudi-Arabien. Dort ist es verboten, nackte Haut von Frauen darzustellen. Im IKEA Standard-Katalog kommen Frauen vor. Diese Frauen zeigen nackte Haut. Gesicht, Hals, Hände, Füße. Um Werbung in Saudi-Arabien machen zu können, muss IKEA entweder jedes Stückchen Haut bei den Frauen verdecken, oder eben die Frauen aus ihrer Werbung entfernen.

IKEA hat die Frauen aus ihren Katalog weg retuschieren lassen. Nun soll der Ausdruck “Einen IKEA machen” dafür etabliert werden, wenn Frauen aus etwas ausgeschlossen wird.
Quelle: blog.r23.de

Meine Meinung

IKEA handelt nur wirtschaftlich. “Personen” in der Werbung sind nur Objekte. Objekte der Werbung. Der Ausdruck “Einen Saudi-Araber machen” macht doch viel mehr Sinn. Nur weil sich ein nordeuropäisches Unternehmen traut, in arabischen Ländern Werbung zu machen und dann auch noch Werbung, die den dortigen Sitten und Gesetzen entspricht, ist kein Grund sich über ein einzelnes Unternehmen her zu machen.

Roboter aus dem Drucker

Du hast noch keine Idee, was du aus einem 3D Drucker drucken möchtest?

Du interessierst dich ein wenig für Roboter? Das Aufbauen ist zu anstrengend?

Da gibt es eine einfache Möglichkeit. Du hältst Ausschau nach einem einfachen Bausatz. Damit der Bastelspaß nicht ganz verloren geht, sollte natürlich nicht alles komplett fertig sein. Ein solches Konzept gibt es auf Veterobot.com. Der Großteil des Gehäuses stammt aus einem 3D Drucker.

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Schusswaffen aus dem Drucker

Ein heikles Thema. Mit einem 3D Drucker lassen sich Schusswaffen herstellen. Mit den einfacheren FDM Druckern sind funktionierende Feuerwaffen noch nicht möglich. Aber Drucker mit dem SLA Verfahren oder ähnliche können schon jetzt Schnellfeuerwaffen herstellen.

 

Quelle: http://defdist.tumblr.com/

Der texanische Verein “Defense Distributed” widmet sich dem Thema Waffen aus dem 3D Drucker.

 

 

Was kann man und was sollte man nicht machen?

In der Zukunft wird es einfacher werden, Schusswaffen auszudrucken. Erstens weil die Drucker und Materialien besser werden und zweitens weil es für den 3D Druck optimierte Schusswaffen geben wird.

Hier noch ein Artikel in Deutsch auf futurzone.at oder stadt-bremerhaven.de.

Ein kostenloses Modell

Eigene Ideen verwirklichen
Beim Verwirklichen Deiner eigenen Ideen möchte ich Dir gerne helfen (ganz Eilige scrollen bis an das Ende des Artikels)! Du wolltest schon immer etwas mehr Ordnung in Deine Gesellschaftsspielen wie Dominion bringen? Erstelle deinen Karten-Organizer und schon rutschen dir Karten in einer hitzigen Partie nicht mehr ungewollt über den Tisch. Oder soll es lieber eine selbst designete iPhone Hülle sein? Ein kleines Spielzeugauto, oder Dein Traumhaus, welches du bald bauen willst?

Ich gebe Dir die Möglichkeit, diese für den Massenmarkt neue Technologie des 3D Drucks auszuprobieren. Und das völlig kostenlos! Dazu musst Du Dich nur unten in das Formular mit deinem Namen und deiner Emailadresse eintragen.

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Maker Munich 2013

Vom 20. bis zum 21 April 2013 fand die Maker Munich in – Überraschung – München statt 😉

Die doppelte Anzahl an erwarteten Besuchern strömte während der 2 Tage in die Tonhalle, dem Veranstaltungsort. Nils Hitze, einer der Organisatoren und Mitgründer von 3dDinge, zeigte sich stolz und zufrieden mit dem Ergebnis. Immerhin war dies die erste Messe Deutschlands, die sich speziell an die Maker-Bewegung richtete.

Viele, unter anderem auch Heise und der Bayrische Rundfunk, haben bereits über die Messe berichtet. Da ich selber leider nicht dabei sein konnte, überlasse ich es anderen weiter darüber zu berichten.

Weitere Links zur Maker Munich auf 3dDinge.

Im August wird es noch eine “Maker Faire” in Hannover geben.