Der Arbeitsplatz am 3D Drucker

Ich hatte schon mal meinen Arbeitsplatz am 3D Drucker etwas ausgeräumt.

Unaufgeräumter Arbeitsplatz
Unaufgeräumter Arbeitsplatz
Arbeitsplatz am 3D Drucker
schon mal etwas aufgeräumter

Die Halter für die beiden Lüfter, die auf die Mototrtreiber pusten, sind mir recht gut gelungen. Da habe ich nun noch ein paar mehr von ausgedruckt un den gesamten unteren Rand mit abgedeckt.

Lüfterhalterungen
Lüfterhalterungen

Die Halterungen habe ich aus ABS gedruckt. Noch während des Druckens sind Spannungsrisse im Modell entstanden. Der Funktion schadet es aber nicht wirklich und ans Brett geklemmt sieht man die Risse auch nicht mehr. Ich brauche einen konstant temperierten Druckraum.

Die Elektronik wird nun zum Großteil verdeckt
Die Elektronik wird nun zum Großteil verdeckt

Es sieht nun schon mal viel sauberer aus. Die Schalter für die Mikroschritte (rechts) haben ebenfalls ihren Platz an einem der Lüfterhalterelemente gefunden.

Ordnung ist das halbe Leben und 2/3 davon verschläft man

Basteln macht Spaß. Egal für welches Alter. Leider versursacht basteln auch oft Unordnung. Auch bei meinem 3D Drucker hat sich ein Aufräumstau gebildet. Hier und da wurde mal was geändert. Die Leitungen wurden lieber zu lang als zu kurz gelassen und schon sieht das Ganze recht unübersichtlich aus. Immerhin hatte ich vor kurzem noch das Gehäuse für das Display ausgedruckt. Die stl Datei könnt hier bei dr-henschke.de finden.

Unaufgeräumter Drucker
Unaufgeräumter Drucker

Da der Hauptteil der Technik die nächsten paar Wochen nicht mehr geändert werden soll, habe ich mich nun endlich mal an das Aufräumen gewagt. Vor allem sollte die Technik und der Kabelsalat nicht mehr so frei auf dem Tisch rumfliegen.

Am einfachsten erschien es mir, ein Brett in die untere Sektion einzupassen. Also da hunter dem Heizbett, wo die Aluminiumprofile den 120° Winkel aufspannen. Ich wollte es mal gaz professionell machen und habe mir zuerst eine Schablone aus Pappe (alter Versandkarton) angefertigt.
die erste Schablone hat schon fast gut gepasst

Die erste Schablone war schon mal ganz gut. Die Winkel haben gestimmt. Naja, ist auch nicht so schwer bei einem Gleichschenkeligen Dreieck, dessen größter Winkel 120° ist 😀

die zweite Schablone sollte noch besser passen

Das Ganze muss nun nur noch vorsichtig mit einem scharfen Messer und einem Lineal als Schneidkante ausgeschnitten werden.

vorsichtig die Form mit einem schwarfen Messer und einem Linial als Schneidkante ausschneiden

Die zweite Schablone hat dann genau gepasst. Diese Schablone habe ich dann auf eine 12 mm dicke Spanholzplatte übertragen und mit einer Stichsäge ausgesägt. Ich muss mal das Sägeblatt auswechseln… Dann nur noch die Kanten etwas rund und die Flächen glatt schmirgeln. Das war’s schon. Lackieren oder sonstwie behandeln habe ich mir gespart.

So sieht es beim 3D Drucker jetzt aus.

Aufgeräumter 3D Drucker
Aufgeräumter 3D Drucker

Ganz links im Bild ist der Notaus zu sehen. Im selben Gehäuse ist auch ein FI Schalter untergebracht. Etwas weiter rechts ist das gelbe Gehäuse mit dem Display zu sehen. Das graue Teil darunter ist einfach nur eine ausgedruckte Wand aus ABS. Mittig im Bild sind zwei Lüfter zu sehen, die ebenfalls mit einer gedruckten ABS Halterung am Brett befestigt sind. Die beiden 12 V Lüfter sind in Reihe an 24 V angeschossen und kühlen die RAPS128 Treiber und auch die darüber liegende Stahlplatte. Diese wird bei langen Drucken mit hoher Heizbetttemperatur (>100°C) auch warm. Warmes Metall dehnt sich aus. Das kann dann zur Folge haben, dass sich die Platte seitlich nicht mehr weiter ausdehnen kann und dann (für gewöhnlich) nach oben wegwölbt. Das sind dann zwar nur 1 bis 2 mm. Aber den laufenden Druck kann man dann trotzdem vergessen. Ganz rechts sind dann die Schalter für die Mikroschritte zu sehen.

Ein paar Leitungen sind immer noch zu lang. Dennoch bin ich schon mal zufrieden.