Folierung und Probleme des Prius

Folierung und Probleme

Hier möchte ich kurz über die Folierung und Probleme meines Prius 4 schreiben. Mein Prius 4 ist nun vom Folierer zurück. Die Folierung sieht schon cool aus. Sofern man denn das Äußere des Prius mag 😉 Ich mag es. Leider gab es auch Probleme, aber dazu gleich mehr.

Folierung und Probleme: Geplantes Aussehen für die Folierung des Prius. Frontansicht. Folierung und Probleme: Aussehen nach der Folierung des Prius. Frontansicht.

Folierung und Probleme: Geplantes Aussehen für die Folierung des Prius. Seitenansicht. Folierung und Probleme: Aussehen nach der Folierung des Prius. Seitenansicht.

Links geplantes Aussehen und rechts tatsächliches Aussehen. Die Farbe habe ich am Computer nicht ganz so hinbekommen. Beim Folierer habe ich mir direkt die passende Farbe ausgesucht. Der schwarze Streifen an der Seite unterhalb der Fensterlinie ist weggefallen. Der Streifen wäre nicht sauber klebbar. So sieht es auch gut aus.

Folierung

Die Kombination gefällt mir sehr gut. Den Toyota Aygo und Yaris gibt es übrigens nun auch in einer Sonderedition mit sehr ähnlicher Farbkombination. Oben Schwarz und unten Gelb.

Auf Grund der Rundungen und Vertiefungen ist die Folierung nicht ganz so einfach. An den Rundungen und Vertiefungen muss man die Folie stark dehnen. Deshalb ist es wichtig, dass die Folie voll durchgefärbt ist. Ist die Folie nicht komplett durchgefärbt, also nur an der Oberfläche gefärbt, wird die Farbe beim Dehnen heller.

Probleme

Leider hat mein Folierer eine oberflächlich gefärbte Folie benutzt. An einigen kleinen Bereichen in der Frontschürze und an den Handgriffen kann man erkennen, dass dort das Geld heller wird. Das ist noch hinnehmbar. Die Rundung an der Heckschürze ist auch auffallend heller geworden. Das ist nicht akzeptabel.

Worauf muss ein Folierer achten

Der 12 V Akku ist recht schwach. Das ist im Normalbetrieb kein Problem, da der Akku den Motor nicht anlassen muss und im Betrieb wird der 12 V Akku beständig über einen DC/DC Wandler aus dem Hoch Volt Akku gespeist. Wenn nun aber die Türen oder die Heckklappe des Prius beim Folieren offen stehen, schalten sich die Steuergeräte nicht ganz ab und saugen den kleinen 12 V Akku schnell leer. Wenn der 12 V Akku nun leer ist, ist das nicht direkt ein Beinbruch. Man muss den Akku nur kurz zum Einschalten überbrücken, den Prius in Ready schalten und schon wird der 12 V Akku geladen. Den 12 V Akku soll man nicht lange zum Laden dran lassen. Das Problem hier ist die zu hohe Spannung der normalen Ladegeräte von bis zu 14,4 V.

Wenn zum Folieren die Schürzen mit den Sensoren abgeklemmt werden, wird ein Fehler in den Fehlerspeicher geschrieben. Einige Assistenzsysteme werden solange nicht mehr funktionieren, bis diese Fehler gelöscht sind. Auch wenn der 12 V Akku leer war oder abgeklemmt wurde, werden viele Fehler im Fehlerspeicher geschrieben, die gelöscht werden müssen. Idealerweise organisiert der Folierer das, oder man macht selber gleich einen Termin im Autohaus oder der Werkstatt.

Nicht die Zündung anlassen oder im Ready Mode in die Fahrstufe „Neutral“ gehen. In diesem Fall entlädt sich der HV Akku, ohne das der Motor anspringen kann, um ihn wieder aufzuladen.

Verstehen Sie Spaß? Folierung

Folierung

Ist es gemein, wenn man auf ein Diesel-Auto „100% elektrisch“ schreibt? Die Folierung sagt: „Mein Autoradio funktioniert 100% elektrisch“. Wie so jedes andere gängige Autoradio auch.

Leider hat mein Auto keinen elektrischen Antriebsmotor, auch wenn die Folierung was anderes vermuten ließe

Mit meinem Tooli habe ich mir den Text auf Klebefolie ausgelasert und dann auf Transferfolie übertragen. Ohne Transferfolie ginge es zwar auch. Das ist dann allerdings um einiges mühseliger und kann dann auch schnell schief werden, wie ich bei meinem ersten Versuch feststellen musste. Wie und wo die Texte und Grafiken zueinanderstehen sollen, kann man dann schön am Computer vorbereiten. Das Ergebnis wird dann mit der Transferfolie direkt so auf das Auto gebracht.

 

 

Hinter dem Deckel muss man immer noch Diesel einfüllen. Diese Folierung passt bei einem Elektroauto natürlich besser!

 

Wenn ich einem Elektroautofahrer nun zu nahegetreten bin, entschuldige ich mich hiermit nicht. Wer keinen Spaß versteht, muss anders klarkommen. Wenn es ginge, führe ich auch viel lieber ein Elektroauto.

Einen Spruch für das Dach meines Autos habe ich noch in Bearbeitung.

Folierung: Hand in Hand durch Happyland
Folierung: Hand in Hand durch Happyland

Das soll eine Anspielung auf die Aktion „Hand in Hand durchs Land“ sein, welche ich gut finde.

Zweierlei Verkehr

Vor drei Wochen hatte ich mir einen Spruch auf die Heckklappe geklebt.

Es ist etwas schief geworden. Aber auch nach 2000 km auf Autobahn hält die Folie immer noch. Soweit schon mal gut. Nun muss es nur noch gerade werden.

Dazu habe ich mir Transferfolie gekauft. Eine Transferfolie ist eine Folie die auf der einen Seite leicht klebrig ist. Die Klebekraft zwischen Transferfolie und der Folie selber ist etwas höher als die Klebekraft zwischen Folie und dem Träger auf dem die Folie geliefert wird. Man zieht also die Buchstaben mit der Transferfolie vom Rest heraus. Das sieht dann folgendermaßen aus…

Die Klebefolie ist hier schon auf die Transferfolie aufgebracht.

Hier sieht man noch mal den Laserplotter mit der Folie.

Jetzt muss nur noch die alte Folie vom Auto runter und die neue Folie wieder rauf. Mit einem Föhn hätte ich die alte Folie bestimmt besser abbekommen. Aber ich war zu faul einen Föhn zu holen. So musste ich mit viel Fingernagel-Arbeit die Buchstaben herunterkratzen. Bevor man nun die neue Folie wieder aufklebt, muss die Fläche gut gereinigt werden. Dazu habe ich zuerst mit normalem Reinigungsmittel den Alltagsschmutz entfernt. Danach habe ich mit Isopropanol noch Fett und Teerreste eliminiert.

Mit der Transferfolie lässt sich schon mal alles viel einfacher und gerade anbringen. Ich habe grob die Position angepeilt und dann die Folie aufgedrückt.

Viel besser als mein erster Versuch. Nun noch der Rest.

Alles noch mit einem Tuch fest andrücken und schon ist die Klebearbeit fertig.

Eigentlich wollte ich erste schreiben „Wer drängelt, ist schlecht im Bett!“. Aber ich wollte nun nicht pauschalt jeden Drängler beleidigen. Bei der jetzigen Variante kann jeder für sich entscheiden, wie es ist.

„Wer schlecht im Bett ist, drängelt im Verkehr!“ Da kommt die Doppeldeutigkeit auch besser rüber 🙂

Sprüche lasern

Heute habe ich den Tooli mal wieder in Betrieb gehabt.

Ich fahre täglich fast 200 km. Einen Großteil davon auf der Autobahn. Dabei gehen einen die Drängler und Raser extrem auf den Senkel. Wenn man selber so zwischen 100 und 120 km/h fährt, kommt man auf meinem Autobahnstück noch am besten voran. Fährt man schneller, wird man immer wieder von LKWs oder anderen langsameren Teilnehmern ausgebremst. Fährt man langsamer, hat man die LKWs im Nacken. Also fahre ich irgendwas um die 110 km/h. Dabei werde ich dann unweigerlich zum Hinderniss für die schnell fahrende Fraktion. Ich achte schon darauf, dass kein schnelles Auto hinter mir ist, wenn ich einen LWK überhole. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass man einen nervösen Verkehrsteilnehmer hinter sich hin und hertänzeln hat. Ist dann halt so…

Aber auch wenn man auf der linken Spur fährt, machen sich einige scheinbar einen Spaß daraus, so knapp wie möglich vorbei zu fahren und/oder so knapp wie möglich vor einen einzuscheren. LEUTE, wozu? Ich fahren ein altes Auto. Wenn mir da jemand den Außenspiegel abfährt, ist das zwar ärgerlich, aber dann hole ich mir vom Schrottplatz halt einen neuen. Der andere Verkehrsteilnehmer hat dann vermutich den größeren Schaden. Nur weil er, ja meistens sind es die Männer, zeigen wollte, wie toll und schnell er ist. 210 km/h schaffe ich mit meinem Auto auch. Aber für das tägliche pendeln ist mir das einfach zu stressig und auch viel zu teuer. Bei 110 km/h liegt der Verbrauch bei 4,5 Litern/100km. Bei 200 km/h sind es schon über 13 Liter/100km. Fast das Vierfache an Spritkosten. Nur damit ich am Ende 15 Minuten eher zu hause bin.

Nunja, ich habe mir nun einen kleinen Spruch mit dem Tooli aus einer weißen Folie herausgelasert und auf die Heckklappe geklebt. Das Schiefe ist so gewollt! 😉 Nächstes Mal muss ich es mit einer Transferfolie ausprobieren.

Aus weißer Klebefolie herausgelaserte Buchstaben.
Aus weißer Klebefolie herausgelaserte Buchstaben.

Sprit sparen

Ich fahre an die 1000 km pro Woche, um zur Arbeit zu kommen. Da kommt dann einiges an Spritkosten zusammen. Sparsam fahren kann hier den ein oder anderen Euro sparen.

Hier mal ein Versuch wie niedrig ich den Verbrauch meines 14 Jahre alten Diesels bekomme.

Versuch 1

3,9 Liter auf 100 km

80 Autobahn, mit eingeschaltetem Licht und Klimaanlage.
Durchschnittsverbrauch: 3,9 Liter auf 100 km.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 82 km/h.
Außentemperatur: 22 °C
Wetter: trocken, kein Wind

Versuch 2

3,6 Liter auf 100 km

Autobahn, ohne Licht und ohne Klimaanlage.
Durchschnittsverbrauch: 3,6 Liter auf 100 km.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 83 km/h.
Außentemperatur: 22 °C
Wetter: trocken, kaum Wind

Versuch 3

5,4 Liter auf 100 km

Autobahn, ohne Licht und ohne Klimaanlage.
Durchschnittsverbrauch: 5,4 Liter auf 100 km.
Durchschnittsgeschwindigkeit: 100 km/h.
Außentemperatur: 21 °C
Wetter: einige Regenschauer, viel Seitenwind

 

Ausgeschaltetes Licht und ausgeschaltete Klimaanlage sparen ein kleines bischen. Allerdings möchte ich gerade ein der warmen Jahreszeit auf die Klimaanlage nicht verzichten. In Versuch 3 bin ich nicht besonders gleichmäßig gefahren. Beim Überholen habe ich stark beschleunigt (über 140 km/h), um die linke Spur auf der Autobahn frei zu machen und auf der rechten Spur bin ich auch manchmal nur 100 km/h gefahren. Ein gleichmäßigeres Fahren sollte den Verbauch senken. In den Versuchen 1 und 2 bin ich sehr gleichmäßig gefahren. Überholmanöver gab es hier nur wenige.

Von der Arbeit nach Hause

Mein Heimweg in Zeitraffer. Mit kleinem Abstecher zum Schlachthof, um etwas für die Hunde einzukaufen. 🙂

Das Video ist in ca 9,6 facher Geschwindigkeit abgespielt. Ab Minute 7 Sekunde 15 läuft das Video in normaler Geschwindigkeit.

Elektrische Autos – EV – Elektric Vehicle

Eines vorweg: ich mag Autofahren nicht. Ich fahre lieber eine Stunde mit dem Fahrrad zu meinem Ziel als eine Stunde mit dem Auto zu fahren. Da mein Arbeitsplatz allerdings 100km von meinem Wohnort entfernt ist, kann ich diese Strecke nicht mit einem Fahrrad bewältigen. Bisher fahre ich diese Strecke mit einem kleinen Dieselauto mit großem Motor. Prinzipiell kann man damit Spaß haben. Kleines wendiges Fahrzeug mit viel Power. Aber wann kann man schon wirklich Spaß im Straßenverkehr haben?

Nur schnell Fahren (auf der Autobahn) ist nicht wirklich spaßig, sondern eher einfach nur anstrengend und zudem auch noch sehr Treibstoff verschwendend. 70km/h Verbrauch = 4 l/100km. Bei 200 km/h sind es schon über 13 l/100km. Ständig muss man bremsen und auf plötzlich nach links ausscherende Verkehrsteilnehmer achten. Dann lieber nur 110 km/h. Man ist ein bisschen schneller als die LKWs und kann viel entspannter fahren.

 

Die letzten Tage über konnte ich den Nissan Leaf mit dem 30 kWh Akku Probefahren.

Die üblichen Bedenken:

  1. Die Reichweite ist viel zu gering.
  2. Es gibt keine Auflademöglichkeiten unterwegs
  3.  Zu teuer.
  4. Der Akku geht schnell kaputt

 

Zu 1. Wann fährt man schon mal Strecken größer 50 km? Die Reichweite des Nissan Leaf liegt bei ca. 200 km wenn man 100 km/h schnell fährt. Und wenn man weiter möchte? Siehe 2.
Zu 2. Es gibt viel mehr Lademöglichkeiten, als man denkt. Man achtet erst drauf, wenn man sie braucht. Die Ladepunkte sind nicht ausgeschildert wie Tankstellen. Also muss man sich im Voraus Gedanken gemacht haben. Bei den täglichen Strecken ist das eine einmalige Sache. In Bremen und auf dem Weg dorthin habe ich mir einige Ladepunkte angeschaut. Wenn es drauf ankommt, komme ich zur Arbeit und auch wieder nach Hause ohne aufzuladen. Es gibt Ladepunkte, die laden den Nissan Leaf in 30 Minuten auf 80% auf. In 45 Minuten ist der Akku dann schon wieder zu über 95% gefüllt.

Zu 3. Ja, Elektroautos sind teurer als Autos mit Verbrennungsmotor. Meine Wahl läge bei ca. 32.000 Euro. Mit Verbrennungsmotor statt Elektroantrieb würde der Nissan vielleicht nur 18.000 Euro kosten.
Zu 4. In den Elektroautos sind keine Nickel Kadmium Akkus mehr verbaut. Es werden sehr haltbare Lithium Akkus verwendet, die dann auch länger halten, als der Akku im Smartphone. Nissan gibt eine Garantie von 160.000 km auf den Akku (bei 30 kWh). D.h. bis 160.000 km darf der Akku nur 3 von 12 „Zustandsbalken“ verlieren. Der Akku würde dann ca. 7,5 kWh von 30 kWh verlieren. Das reicht dann immer noch für mich, um nach Bremen zu kommen. In den Foren wird allerdings berichtet, dass deren Akku auch nach mehreren 10 Tausend Kilometern noch keinen Balken verloren hat. 160.000 hat aber noch keiner erreicht, den ich kenne. Eine Taxiflotte in Hamburg soll mit dem Nissan bisher noch ohne Probleme fahren.

Negatives zum Leaf

Die Form ist halt typisch Nissan. Gerade die Scheinwerfer muss man mögen, oder eben auch nicht. Bis auf in der teuersten „Tekna“ Ausstattung hat der Leaf keine LED Frontscheinwerfer. Dies lässt sich auch nicht als Zusatzoption hinzubuchen.
Das Hinterteil des Leaf ist ebenso gewöhnungsbedürftig wie die Vorderseite. Die Rückseite verschmutzt auch sehr schnell. Die Wirbel (beim Fahren) führen wohl dazu, dass sich an gewissen Stellen auf der Rückseite das Wasser sammelt und somit auch der Schmutz dort haften bleibt.

Was mich aber am meisten stört ist, dass der AC Lader des Leaf nur maximal mit 6,6 kW laden kann. Die 6,6 kW sind schon eine Update Option. Der Standardlader kann nur mit 3,3 kW laden. Es gibt mehrere 11 kW und 22 kW AC (Wechselstrom) Ladepunkte. An diesen kann der Leaf aber eben nur mit maximal 6,6kW laden. Das hat zur Folge, dass man länger braucht, um den Akku wieder zu füllen.

 

Positives zum Leaf

Der Leaf hat ordentlich Leistung. Der Elektromotor hat eine Leistung von 80 kW bei über 250 NM. Die Leistung steht schon bei 0 Umdrehungen an. Man ist so gut wie immer der Gewinner beim Ampelstart. Dabei ist das Auto immer sehr leise. Einzig das Abrollgeräusch der Reifen oder der Wind an der Karosserie sind zu hören. Beim Rückwärtsfahren sowie beim Vorwärtsfahren bis 30km/h gibt der Leaf ein akustisches Signal von sich, welches sich aber auch abschalten lässt.
Der Leaf bietet dem Fahrer und dem Beifahrer eine menge Platz. Auch die Passagiere im Fond können noch gut sitzen. Die Passagiere im Fond sollten aber besser nicht viel größer als 185 sein.
Über den CHAdeMo Stecker kann der LEAF mit über 50 KW geladen werden. CHAdeMO ist ein DC (Gleichstrom) Lader, wobei hier die gesamte Ladetechnik in der Ladesäule steckt. Die DC Ladesäulen sind somit größer und auch teurer als die „normalen“ AC Ladesäulen.

Nissan Service:
1.  Im ersten Jahr wird man unbegrenzt oft abgeschleppt, wenn man wegen leerem Akku liegen bleibt.
2. Kostenloses Aufladen beim Nissan Händler (besser vorher beim auserkorenen Händler anrufen)
3. Mobi Card. Hier wäre noch zu klären, wieviel diese kostet. Hier kann man für bis zu 2 Wochen im Jahr ein Auto mit Verbrennungsmotor mieten.

Folgendes kann man je nach Geschmack noch zum Positiven hinzuzählen:

Mit dem Leaf kann man wieder langsam fahren. Es rüttelt nichts, es brummt nichts. Man gleitet langsam sanft dahin. Der Verbrauch ist beim langsamen fahren umso niedriger. Man bekommt auch mehr von der Umwelt mit. Das Auto ist definitiv nichts für Schnellfahrer. Die Maximalgeschwindigkeit liegt zwar bei 160km/h, aber der Akku hält dann nur sehr kurz durch. Umweltfreundliche 100km/h sollten hier eher das Ziel sein. Auf der Landstraße auch gerne nur 70 bis 90 km/h.

 

Gemischt

Der Leaf hat einen CHAdeMO Ladestecker. Die Europäische Union hat sich aber für einen anderen Standard entschieden. Dem Combined Charging System. Mit dem multifunktionalen Ladegerät MDC22 von Designwerk lässt sich dann wieder alles an alles anschließen. Nur das Teil kostet mal eben 18.000 Euro. So viel wie ein Kleinwagen. Günstigere Lösungen, auch aus China, sind allerdings in Entwicklung.

Mit dem Not-Ladeadapter, den man in eine normale SchuKo-Steckdose stecken kann, lädt der Leaf mit ca. 2,3 kW. Auf diese Weise wird das Hausnetz nicht überlastet.

 

Meine Erlebnisse zur Testfahrt habe ich in einzelnen Videos aufgenommen.

Fazit

Ich habe noch kein Elektroauto bestellt. Die Technik ist jedoch sehr interessant. Die Reichweite ist für mich ausreichend und auch die Lademöglichkeiten sind vorhanden. Ich werde noch den einen oder anderen Monat mit meiner Entscheidung warten. Eigentlich tut mir das Warten weh. Denn mein alter Verbrenner ist gerade in der Werkstatt. Die Kosten werden bei ca. 800 Euro liegen.

Eine weitere Erhöhung der Akkukapazität ist für dieses Jahr zumindest beim Leaf nicht zu erwarten. 2017 soll der Leaf dann laut Gerüchten mit einem 48 kWh bis 60 kWh Akku ausgestattet sein. Das wäre dann wirklich interessant. Das „zu kleine Reichweite“-Argument zieht dann für 99% der Fälle nicht mehr. Vielleicht kommt bis dahin ein anderer Hersteller mit einer guten Alternative.

Andere Enthusiasten bauen ihre Elektrofahrzeuge selber um. Entweder wird ein stärkerer Lader verbaut, um Ladezeiten zu verkürzen oder es werden Zusatzakkus eingebaut, um die Reichweite zu erhöhen.

Die Technik an sich ist schon sehr weit, nur die Industrie hängt da noch ein gutes Stück hinterher, diese auch anzubieten.

Ersatzteile drucken

Mal wieder eine kleine Reparatur. Diesmal bei unserem Auto. Schon als das Auto noch neu war, ist hinten bei der Hutablage der Arretierungs-Clip für das Gelenk auf beiden Seiten gebrochen. Bei jedem Heckklappe öffnen ist die Hutablage dann aus dem Gelenk gesprungen und musste wieder hingefummelt werden.

Heckklappenablagenarretierungen

Die beiden schwarzen Teile oben sind die originalen zerbrochenen Teile. Darunter sind die weißen Prototypen zu sehen.

Eingesetztes Ersatzteil für die HEckklappenarretierungSo sieht das ersetzte Teil an der Hutablage nun aus.