Aus DEFCON wird Busy Lamp

Der Anfang der Busy Lamp

Aus dem  Hundeblinklicht ist DEFCON entstanden. Nun wird aus DEFCON die Busy Lamp. Eigentlich ist es nur eine simple Umbenennung. Der Begriff DEFCON war für die Signallampe dann doch nicht ganz korrekt.

Einige Iterationen der Busy Lamp

Das Hundeblinklicht

Ich hatte zuerst mit ein paar LEDs und einem kleinen Arduino Klon rumgespielt. Das war im Herbst 2014. Die Tage wurden kürzer und unsere Hunde waren beim Spazieren gehen nicht mehr gut zu sehen. Aus der Spielerei ist dann ein praktischer Nutzen entstanden. Mit den LEDs, die man am Hundegeschirr befestigt hat, waren die Hunde dann wieder im Dunkeln sichtbar. Ein kleiner Kniff hat geholfen, dass die LEDs nicht im langen Fell verschwunden sind, wie sonst alle Hundelichter, die wir vorher gekauft hatten. Das Gerät hat einfach ein paar länge Arme auf zwei Seiten bekommen. Auf diese Weise ragt mindestens einer der Arme aus dem Fell hervor und ist somit sichtbar. Die Versionen sind dann immer kleiner und stabiler geworden. Selbst der Lithium-Akku ist nun kleiner als die Fingerspitze des kleinen Fingers. Trotzdem kann die Lampe ca. 48 Stunden lang am Stück betrieben werden.

 

Im Frühling 2015 war dann Version 6 fertig, die immer noch in Gebrauch ist.

DEFCON

Im Spätsommer 2015 fing das DEFCON Projekt an. Daraus ist dann ein Signallicht entstanden, mit dem man anderen mitteilen konnte, ob man gerade gestört werden  darf oder nicht. Den Begriff „Busy Lamp“ kannte ich da gar nicht, bzw. ich wusste nicht, dass es sowas in der Art schon gibt. Die letzte Version der DEFCON Lampe (erstes Bild, zweite von links), hatte dann einen ATTiny 85 statt eines Arduino Klones.

Das hatte Ersten den Vorteil, dass es viel günstiger wurde und zweitens wurde es auch einfacher aufzubauen. Der ATTiny läuft direkt mit der Spannung von 3.7 V aus dem Lithiumakku. Mit dem Arduino, der mindestens 5 V benötigt, musste ich die Akku-Spannung erst von 3.7 V auf 5 V bringen.

Der Nachteil war, dass die Programmierung etwas aufwändiger wurde. Aber das hatte ich als Herausforderung gesehen und so viele Funktionen wie möglich auf den kleinen Chip mit den 8 Beinchen gepackt. Sechs Taster und fünf LEDs auf nur 8 Anschlüsse, wovon zwei schon für die Stromversorgung sind und einer für ein Resest, bleiben Effektiv nur 5 Pins zum belegen übrig.

Die Busy Lamp

Erste in diesem Herbst (2017) bin ich dazu gekommen, die Idee der DEFCON Lampe weiterzuentwickeln. Das erste Gehäuse habe ich von der letzten Version der DEFCON Lampe (erstes Bild, zweite von Links) abgeleitet. Herausgekommen ist dann ein mehrteiliges Gehäuse (erstes Bild, Mitte). Sinn und Zweck der Aufteilung war, dass bei einem Fehldruck nicht so viel weggeschmissen werden muss und dass man den oberen Teil mit den LEDs abtrennen kann und in einiger Entfernung zu den Tastern aufstellen kann. LED Teil und Taster-Teil werden durch ein paar dünne Leitungen verbunden. Sehr schnell folgte dann eine etwas fortgeschrittenere Version.

Gedruckte Teile der Busy Lamp

Das wurde dann aber dann irgendwie zu viele Einzelteile, die zwar schon zusammengepasst haben, aber dann im Zusammenbau zu viel Arbeit machten.

Zusammengebaute Busy Lamp

Also noch einmal ans Zeichenbrett und alles einfacher machen. Herausgekommen ist dann ein Gehäuse, was dann nur noch aus 4 gedruckten Teilen besteht. Hinzu kommt, dass auch nur noch zwei Taster, statt der zuvor genutzten 4 Taster benutzt werden. Das Gehäuse ist nun viel kleiner, was die Druckzeit und die Materialkosten enorm senkt.

Aktuelle Version der Busy Lamp – im DnD Modus

Das Teil mit den LEDs und das Teil mit den beiden Tastern sind über Magnete miteinander verbunden. Über das Kabel, was vorne rausguckt, gehen dann die Signale für die LEDs. Wenn man die beiden Teile trennt, kann man die LEDs an einer anderen magnetischen Fläche aufstellen. Beispielsweise sind die Monitore bei uns in der Firma am Rand magnetisch, so dass die LEDs oben am Monitor mit den Magneten halten. So sind sie dann auch für alle anderen gut sichtbar.

Das Gehirn

Als Gehirn habe ich einen Teensy LC benutzt. Man kann auch andere noch günstigere Boards nutzen. Ich fand nur gut, dass ich alle 8 LEDs, die in der Busy Lamp verbaut sind, mit einem eigenen PWM Kanal ansteuern kann. Insgesamt stehen hier 10 PWM Kanäle zur Verfügung. Mehr als genug also. Mit seinen 48 MHz Taktrate ist der kleine Teensy LC auch sehr schnell und trotzdem noch sparsam im Stromverbrauch.

In einer ganz frühen Version hatte ich noch einen Adafruit Feather M0 mit Radio Package benutzt. Da sollten die LEDs und die Taster ohne Kabel per Funk miteinander verbunden sein. Hat auch geklappt. War aber nur zu teuer, auch wenn diese Boards echt vollgepackt sind mit Features. Z.B. integriertes Lithium-Ladegerät.

Konnektivität

Ja, schönes Wort. Die Busy Lamp lässt sich auch mit dem Computer verbinden. Über ein kleines selbst geschriebenes Programm kann der Status der Busy Lamp dann über Computer verändert werden. Zusätzlich kann man meine Busy Lamp auch mit Skype verbinden. Die Busy Lamp zeigt dann den Status an, den man auch in Skype hat. In die andere Richtung geht es auch. Ändert man den Status der Lampe per Tastendruck, ändert sich auch entsprechende der Status in Skype.

Fazit

Mittlerweile haben alle Kollegen in meiner Abteilung in der Firma diese Busy Lamp. Jetzt läuft die Beta im Feld. Wir haben uns darauf geeinigt, was die Farben der Busy Lamp bedeuten sollen. Ich bin gespannt, ob es läuft wie erwartet. Halten sich die Leute an die Farben? Wird die Busy Lamp überhaupt genutzt? Treten Bugs in der Software auf? Wie lange hält die Hardware?

Mit dem Tooli schreiben

Ich schreibe wenig mit der Hand. Ab und an mal während eines Meetings ein paar Notizen. Oder ein paar kleine Skizzen wenn ich etwas plane. Wenn ich dann doch mal längere Texte mit der Hand schreibe, tut doch schon recht bald die Hand weh. Sie verkrampft regelrecht. Alles eine Sache der Übung, aber ich brauche es zu wenig. Dennoch sieht ein Text in Handschrift recht hübsch aus.

Beim Tooli kann man einen Stift in den Werkzeugkopf einspannen und dann damit Striche zeichnen. Wenn diese Striche geschickt angeordnet werden, ergibt sich ein lesbarer Text.

Hier ein Versucht mit einem Druckbleistift. Hier muss man immer wieder mal die Mine nachjustieren, was das Schriftbild etwas ungleichmäßig wirken lässt. Wäre aber im echten Handbetriebt auch nicht anders.

 

Hier noch mal der gleich Text mit einem roten Kugelschreiber.

Mit Tooli geschrieben

Überraschung im Paket

Heute wollte ich meinen Tooli anfangen zusammen zu bauen. Gerade als ich die Rahmenteile aus dem Karton gezogen habe, huschte etwas in mein Blickfeld. Neugierig guckte ich nach, was das denn sei. Unangenehmer weise musste ich feststellen, dass es eine Spinne ist. Immerhin tot, wie ich schnell feststellte. Das beruhigte mich schon mal.

„Kleine“ Spinne

 

Keine Ahnung, was für eine Spinne das ist. Es könnte eine kleine Riesenkrabbenspinne sein. Vielleicht auch eine Wolfspinne? In beiden Fällen nicht gefährlich, aber bei meiner Spinnenabneigung spielt das keine Rolle :-/

Google Pixel C

Da mein Kindle Fire HDX hinüber ist, habe ich mir ein neues Table gegönnt. Erst sollte es das Samsung Galaxy Tab S2 sein, aber dann ist mir das Pixel C von Google untergekommen. Das Pixel fing als (günstiges) Laptop an. Erfolgreich war Google ja nun nicht gerade damit. Das Pixel C hingegen sieht vielversprechend aus. Ein Kollege hatte sich das Tablet bereits vor einiger Zeit bestellt, so dass ich es mir vorher auch mal angucken konnte.

Nun sind heute ein paar Pakete angekommen.

Enthalten war ein Pixel C, eine Tastatur und ein USB A auf USB C Kabel.

 

Die Tastatur wird mit Magneten an dem Pixel befestigt. Die Verbindung ist erstaunlich stabil. Auch lässt sich die Tastatur als Bildschirmschutz nutzen. Wenn die Tastatur so auf dem Bildschirm liegt und schützt, wird diese auch induktiv aufgeladen.

 

 

Die Tastatur ist schon ganz praktisch. Die Bildschirmtastatur ist halt nicht so bequem, wie eine richtige Tastatur.

Crowdfunding – meine unterstützten Projekte

Crowdfunding kann was feines sein. Hauptsächlich habe ich auf drei Plattformen Projekte unterstützt. Die bekannteste Plattform ist Kickstarter. Die zweite ist IndieGoGo. Die dritte Platform gehört auch nur zu einem Projekt. Es geht hierbei um das deutsche Newsportal/Reporter Projekt Krautreporter.

Auf Krautreporter habe ich zwei mal 60 Euro gezahlt. Dafür gab es dann zwei Zugänge.Die News an sich können auch von Nichtmitgliedern gelesen werden. Kommentieren oder Kommentare lesen, sowie die Hörversion steht nur Mitgliedern zur Verfügung. Die Mitgliedschaft gilt für 1 Jahr. Für mich läuft die Mitgliedschaft am 15. Oktober aus. Verlängern werde ich nicht. Die Zusatzfunktionen habe ich bisher nie genutzt und auch die Themen sind nicht wirklich mein Fall. Oftmals geht es um Politik oder um andere Katastrophen. Andere Themen gibt es natürlich auch. Selbst Sex wird nicht ausgelassen. Dennoch ist es insgesamt für mich nicht so interessant gewesen.

Kickstarter. Dort habe ich mich zuerst beteiligt. Das Double Fine Adventure. Auf Grund der fehlenden Kreditkarte, die man für eine Beteiligung braucht, konnte ich da nicht mitmachen. Im Nachhinein war das vielleicht auch ganz gut so.

Irgendwie backe ich gerne Computerspiele. Aber bisher hat mich noch kein Spiel überzeugt, sofern es überhaupt schon fertig ist. Ganz vorne bei den Enttäuschungen mit dabei ist Godus. Das Spiel wurde nur schleppend entwickelt und dann zum Schluss auch noch total verhunzt. 20 Brittische Pfund sind eine Menge GEld für so ein Spiel, dass sich nun auch noch durch In Game Käufe finanziert. Totalreinfall. Leider.

Project GODUS 20 £
BELIEVER – You get one digital downloadable copy of GODUS plus access to the GODUS beta version (playable but unfinished) and also round-the-clock access to the 22cans development webcam once project GODUS is in full production (may be mildly and ironically NSFW). Plus an in-game achievement – a trophy only Kickstarters will ever receive, streaming access to the Making of GODUS documentaries and video updates and also a PDF of the GODUS design document. Plus everything a BACKER gets.

 

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues habe ich nur unterstützt, da ich früher gerne Ultima Online gespielt habe. Das Spielgefühl von damals will sich aber nicht wieder einstellen. Nostalgie halt. Ganz fertig ist das Spiel auch noch nicht. Aber ich werde es vermutlich nicht weiter spielen. Auch hier sind 30 US Dollar angefallen. Auch dieses Spiel finanziert sich durch In Game Käufe.

Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues 30 $
The First Responder level has been so popular we’re adding a Second Responder level! Includes digital download of the game and exclusive Early Bird Alpha + Beta Access (estimated Alpha delivery in December 2013)!

 

Elite: Dangerous hatte ich früher auf meinem Amiga 500. Die Steuerung fand ich immer sehr kompliziert. Wing Commander und ähnliche Spiele fand ich viel besser. Aber irgendwie musste ich auch hier zuschlagen. 20 Brittische Pfund. Die Grafik sieht allerdings sehr schön aus. Dem Spiel werde ich noch mal eine Chance geben.

Elite: Dangerous 20 £
Reserve a digital copy of the game

 

„Battle Worlds: Kronos“ ist das einzige Spiel, bei dem ich auch eine physische Kopie geordert habe. Es sieht hübsch aus und erinnert mich total an Battle Isle, was ich auch auf dem Amiga 500 oft gespielt habe. Mittlerweile gibt es das Spiel schon für 10 Euro oder weniger als CD Version. Der Preisverfall bei Computerspielen ist enorm. Der Schwierigkeitsgrad steigt nach ein paar Missionen sehr stark an. Für mich als Gelegenheitsspieler ist es zu schwierig.

Battle Worlds: Kronos – Turn-based strategy revisited 55 $
MAJOR EARLY BIRD:
Get the BATTLEKIT – MAJOR EDITION with early bird pricing.

 

„Torment: Tides of Numenera“ habe ich unterstützt, weil ich „Planescape Torment“ mit begeisterung auf meinem Amiga 500 gespielt habe. Noch ist das Spiel nicht fertig. Ich erwarte aber ein ähnlich tolles Spiel.

Torment: Tides of Numenera 25 $
SCHOLAR – ALL DIGITAL
Digital downloadable copy of Torment: Tides of Numenera DRM-free for PC, MAC OSX, or Linux. This low price only available for those who help fund. You’ll also receive the Digital Game Manual in all its textual glory.

 

„Exploding Kittens“ ist ein nicht Computerspiel 😉 Es ist ein auf dem ersten Blick sehr simples Kartenspiel. Ich bin gespannt, wie die ersten Partien aussehen werden. Die Auslieferung ist noch im Sommer 2015 geplant. 50 US Dollar für ein Kartenspiel ist schon eine Menge Geld. Die Idee hat mich trotzdem dazu verführt, mir ein solches Spiel zu sichern.

Exploding Kittens 50 $
THE NSFW DECK
One copy of the Exploding Kittens deck PLUS one copy of the NSFW deck. This is a deck of bonus cards that were too horrible/incredible to include in the kid friendly version. (Ages 30+)

 

„Spark Core“ ist ein kleiner (so in der Art) Arduino mit WiFi Chip. Die Entwickler des Spark Core bieten auch eine Webschnittstelle an, so dass man den Spark Core auch direkt über das Internet steuern könnte. Die Idee fand ich sehr interessant. Internet Of Things (IoT). Ich habe bisher aber nur sehr wenig damit gemacht. Es funktioniert auf jeden Fall.

Spark Core: Wi-Fi for Everything (Arduino Compatible) 49 $
GET A CORE: Start making! Includes one Spark Core.

 

Das „Magnic Light iC“ für 179 US $ bereitet mir ein wenig Bauchschmerzen. Die Auslieferung war bereits im Mai 2014 geplant. Bisher wurden laut Entwickler 600 Lampen verschickt. Der Entwickler schrieb anfangs von Schwierigkeiten mit diversen Bauteilen. Dann wurde an der Software noch einiges geändert, so dass auch eine Bremsanzeige mit eingebaut ist.
Den Kommentaren nach versendet der deutsche Entwickler die Lichter erst einmal an ausländische Unterstützer. Es gibt nämlich immer noch ein Problem. Die Linse entspricht nicht der StVZO. Bis Anfang Herbst kann ich nun auch erst mal wieder warten. Es ist lange genug hell. Aber dann hätte ich die Lichter schon gerne.

Magnic Light iC – Intelligent Contactless Bicycle Dynamo 179 $
Magnic Light iC Complete Set: Two front lights + 1 rear light (incl. adapters)

 

„The MicroSlice“ hätte ich günstiger haben können, wenn ich mir die Bauteile selber zusammengesucht hätte. So hatte ich aber einen funktionierenden Bausatz mit bebildeter Anleitung. Der kleine Lasergravierer macht schon Spaß. Leider sind mir direkt nacheinander zwei Laserdioden ausgefallen. Vermutlich wurden sie durch eine Überspannung gegrillt. Danach ist mir dann noch einer der Schrittmotoren wegen Überhitzung ausgefallen. Ersatz ist da, muss aber noch eingebaut werden. Eigendlich eine Kleinigkeit. Es juckt auf jeden Fall in den Fingern, hier mal wieder weiter zu machen. Die Firmaware für den Gravierer wird auch immer wieder mal weiterentwickelt. Die Community über das Forum des Entwicklers ist auch einigermaßen aktiv. Die 266 Brittische Pfund waren nun nicht gerade eine Kleinigkeit. Der Spaß wiegt es wieder auf; auch wenn es immer mal wieder Rückschläge gibt.

The MicroSlice | A Mini Arduino Laser Cutter & Engraver. 266 £
A Complete Powered-Up MicroSlice Kit. Plus get all the updates, news, and information about the MicroSlice Project, along with your name featured on our supporters page on the MicroSlice Wiki!

 

Taulman3D ist ein Filamenthersteller und Filamententwickler. Über Kickstarter wollte das Unternehmen genügend Unterstützer zusammenbekommen, damit ein paar neue Materialien angeboten werden können. Die angestrebte Anzhahl wurde nicht erreicht. Taulman3D hat im Anschluss dennoch die Entwicung voran getrieben und seinen ehemaligen Unterstützern die neuen Filamente bevorzugt angeboten. Ein paar der neuen Filamente habe ich mir dann auch gegönnt. Trotz das ich deren Kampagne unterstützt hatte, hat meine Lieferung sehr lange gedauert. Bevor ich es bekommen habe, hatten bereits andere Shops die Filamente im eigenen Sortiment. Da aus den USA versendet wurde, waren die Versandkosten auch sehr hoch. Es hat sich für mich nicht wirklich gelohnt.

taulman3D ToolBox of 6 new materials! 150 $
From our first release you receive the earliest delivery*** !! You call the mix..Want all 6 in ARCbio….done….All six in Nylon 680…done….3 each BIO-G and 3 each Tritan….done… All 6 must be the same dia. 3mm or 1.75mm per your survey answers.

 

Smartwatches… „So ein Quatsch“, dachte ich anfangs. Bei der Pebble 2 habe ich dann doch zugeschlagen. Als dann nach Beginn der Kampagne auch noch eine Stahlversion angeboten wurde, musste ich hier mein Unterstüzuungsgeld aufstocken. 420 US $ ist neben dem MicroSlice die höchste Summe, die ich für ein Crowdfunding Projekt ausgegeben habe. Die Auslieferung der normalen Pebble Time soll im Sommer 2015 geschenen. Die Pebble Steel kommt ein wenig später.

Pebble Time – Awesome Smartwatch, No Compromises 420 $
COMBO: One (1) Pebble Time and One (1) Pebble Time Steel in you choice of colors. Time Steel will include both a leather strap and an extra matching metal strap.

 

Für die Pebble kann man sich verschiedene Oberflächen einrichten. Ein Kickstarter-Projekt befasst sich damit ansprechende Oberflächen anzubieten. Da es nur 6 Canadische Dollar sind, habe ich hier auch gleich zugeschlagen.  Not tut’s nicht, da es auch kostenlose Oberflöächen, Watchfaces genannt, gibt. Die Idee wollte ich trotzdem unterstützen.

Lignite Collection for Pebble – Quality Watchfaces and Apps 6 CAD $
Ride along – beta test the watchfaces and watchapps and see their different development stages right on your wrist.

 

Der BuddyGuard ist das dritte hochpreisige Projekt, welchem ich meine Unterstützung angedeihen lasse. Eine Firma aus Berlin, deutsche Projekte sind seit dem Frühjahr 2015 möglich, möchte ein einfaches Sicherheitssystem anbieten. Das Projekt kann man noch bis zum 10. Junie unterstützen. Die Auslieferung soll schon im Juli 2015 sein. Ich bin gespannt, ob dieser knappe Zeitplan eingehalten werden kann.

BuddyGuard: Smart Home Security In One Device 375 €
Receive two Flares at an exclusive price. Secure your whole apartment and gain the piece of mind you deserve.

 

Und schon wieder ein Computerspiel. „The Bards Tale„. Eigentlich völlig unnötig, da das Spiel einige Zeit nach dem Release bestimmt auch für unter 20 US $ zu bekommen ist. Es ist übrigend der selbe Entwickler wie bei „Torment: Tides of Numenera“. Bis zum 12. Juli 2015 möchte der Entwickler 1,25 Millionen US Dollar sammeln. Bei „Torment: Tides of Numenera“ hat er fast 4,2 Millionen US Dollar von seinen Unterstützern bekommen. Viel Geld – hohe Erwartungen!

The Bards Tale IV 20 $
THE BARD’S TALE IV as a digital download for Windows/Mac/Linux, available from Steam or DRM-free from GOG.com. Also comes with Digital Game Manual and Backer Forum Badge.

 

In einem der nächsten Beiträge schreibe ich einen zweiten Teil über meine unterstützten Projekte bei IndieGoGo.

 

Ordnung ist das halbe Leben und 2/3 davon verschläft man

Basteln macht Spaß. Egal für welches Alter. Leider versursacht basteln auch oft Unordnung. Auch bei meinem 3D Drucker hat sich ein Aufräumstau gebildet. Hier und da wurde mal was geändert. Die Leitungen wurden lieber zu lang als zu kurz gelassen und schon sieht das Ganze recht unübersichtlich aus. Immerhin hatte ich vor kurzem noch das Gehäuse für das Display ausgedruckt. Die stl Datei könnt hier bei dr-henschke.de finden.

Unaufgeräumter Drucker
Unaufgeräumter Drucker

Da der Hauptteil der Technik die nächsten paar Wochen nicht mehr geändert werden soll, habe ich mich nun endlich mal an das Aufräumen gewagt. Vor allem sollte die Technik und der Kabelsalat nicht mehr so frei auf dem Tisch rumfliegen.

Am einfachsten erschien es mir, ein Brett in die untere Sektion einzupassen. Also da hunter dem Heizbett, wo die Aluminiumprofile den 120° Winkel aufspannen. Ich wollte es mal gaz professionell machen und habe mir zuerst eine Schablone aus Pappe (alter Versandkarton) angefertigt.
die erste Schablone hat schon fast gut gepasst

Die erste Schablone war schon mal ganz gut. Die Winkel haben gestimmt. Naja, ist auch nicht so schwer bei einem Gleichschenkeligen Dreieck, dessen größter Winkel 120° ist 😀

die zweite Schablone sollte noch besser passen

Das Ganze muss nun nur noch vorsichtig mit einem scharfen Messer und einem Lineal als Schneidkante ausgeschnitten werden.

vorsichtig die Form mit einem schwarfen Messer und einem Linial als Schneidkante ausschneiden

Die zweite Schablone hat dann genau gepasst. Diese Schablone habe ich dann auf eine 12 mm dicke Spanholzplatte übertragen und mit einer Stichsäge ausgesägt. Ich muss mal das Sägeblatt auswechseln… Dann nur noch die Kanten etwas rund und die Flächen glatt schmirgeln. Das war’s schon. Lackieren oder sonstwie behandeln habe ich mir gespart.

So sieht es beim 3D Drucker jetzt aus.

Aufgeräumter 3D Drucker
Aufgeräumter 3D Drucker

Ganz links im Bild ist der Notaus zu sehen. Im selben Gehäuse ist auch ein FI Schalter untergebracht. Etwas weiter rechts ist das gelbe Gehäuse mit dem Display zu sehen. Das graue Teil darunter ist einfach nur eine ausgedruckte Wand aus ABS. Mittig im Bild sind zwei Lüfter zu sehen, die ebenfalls mit einer gedruckten ABS Halterung am Brett befestigt sind. Die beiden 12 V Lüfter sind in Reihe an 24 V angeschossen und kühlen die RAPS128 Treiber und auch die darüber liegende Stahlplatte. Diese wird bei langen Drucken mit hoher Heizbetttemperatur (>100°C) auch warm. Warmes Metall dehnt sich aus. Das kann dann zur Folge haben, dass sich die Platte seitlich nicht mehr weiter ausdehnen kann und dann (für gewöhnlich) nach oben wegwölbt. Das sind dann zwar nur 1 bis 2 mm. Aber den laufenden Druck kann man dann trotzdem vergessen. Ganz rechts sind dann die Schalter für die Mikroschritte zu sehen.

Ein paar Leitungen sind immer noch zu lang. Dennoch bin ich schon mal zufrieden.

Microsteps – Mikroschritte einstellen am RADDS

Bei dem RADDS in den Versionen bis 1.1 gab es keine Schalter oder Jumper, wie beim RAMPS. Ab Version 1.2 befinden sich Microschalter auf der Unterseite des RADDS. Zum Einstellen der Mikroschritte muss also jedes Mal das RADDS vom Arduino DUE getrennt werden. Für mich war und ist das eine unbefriedigende Lösung. Auf dem RADDS selber ist an keiner anderen Stelle Platz. Also habe ich mir überlegt, die Schalter nach aussen zu führen.

Ich habe hier die RADDS Version 1.1. Dort sind eh keine Schalter eingebaut.

Einstellen der Mikroschritte beim RADDS 1.1
Einstellen der Mikroschritte beim RADDS 1.1 Bildquelle: User Guide RADDS 1.01 max3dshop.org

Als erstes trennt man die Leiterbahnen für MS1, MS2 und MS3 auf. Standardmäßig sind diese Leitungen auf 3,3 V gelegt, was für gewöhnlich bedeutet, dass die Schrittmotortreiber mit höchster Mikroschrittzahl laufen sollen. Nach dem Auftrennen wird ein ausreichend langes (dünnes) Kabel an MS1, MS2 und MS3 gelötet. Für jede Achse (X, Y, Z) und jeden Extruder, den man einstellen möchte, einzeln. Ich habe X, Y, Z, E1 und E2 mit Leitern von einem Flachbandkabel versehen. Das sind schon mal 15 Kabel. Hinzu kommen noch einmal eine Leitung für 3,3 V und eine für Ground. Ground ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber die eine Leitung mehr oder weniger macht auch nicht viel mehr Mühe. Ausserdem ist es sicherer, wenn MS auf 3,3 V oder Ground gelegt ist. Bei einem offen gelassenen Ende und gerade bei längeren Leitungen können Fremdsignale in die Leitung einstreuen. Keiner möchte, dass ein Drucker mitten im Druck mal kurzzeitig von 32 Mikroschritten auf 128 Mikroschritte umschaltet. Das wäre dann so, als würden Schrittverluste auftreten.

Flachbandkabel an der RADDS Unterseite
Flachbandkabel an der RADDS Unterseite

Die 3,3 V und den Ground habe ich mir auf der Unterseite von den Pins der Endschalter geholt.

Auf der anderen Seite des Flachbandkabels habe ich kleine günstige Umschalter (3 Kontakte) angelötet. Die Leitung von MS1, MS2 und MS3 kommen jeweils bei einem Schalter an den mittleren Kontakt. Die 3,3V kommen an den oberen Kotakt und Ground an den unteren Kontakt. Wenn man sich bei allen Schaltern an dieses Konzept hält, bedeutet die Schaterstellung oben = heigh und Schalterstellung unten = low.

 

Schalter zum Einstellen der Mikroschritte
Schalter zum Einstellen der Mikroschritte
Schalter zum Einstellen der Mikroschritte
Schalter zum Einstellen der Mikroschritte

Die drei Schater zum Einstellen des zweiten Extroders sind hier noch nicht zu sehen. Vorsorglich habe ich die Leitungen schon mal mit nach Außen geführt. Bisher gibt es keine Probleme mit den Schaltern und dem Drucker. Diese Modifikation ist natürlich nur etwas für Leute, die oft an ihrem Drucker experimentieren und die Anzahl der Mikroschritte oft ändern.

Die lieben Endstopps und deren Spannungsversorgung

Anfangs waren bei meinem Drucker Endstopps mit Hall-Sensor verbaut. Diese Hall-Sensoren messen das Magnetfeld. Wenn nun also ein kleiner Magnet an diesen Hal Sensor kommt, wird dies vom System erkannt. Die verbauten Hall-Sensoren arbeiteten mit 5 V und gaben ein 5 V Signal aus. Soweit gut. Die 5 V waren bei meinem alten System auch vorhanden. Nur seit der Umstellung vom Arduino Mega auf den Arduino DUE wurde es komplizierter. Der DUE arbeitet nur noch mit Signal-Eingangsspannungen bis 3,3 V. Am einfachsten und billigesten war es nun erst einmal, die Hall-Sensoren duch mechanische Endschalter auszutauschen. Diese benötigen keine Versorgungsspannung und schalten einfach nur.

Nur wie festmachen? Die Hall-Sensoren, da diese berührungslos arbeiten, waren ausreichend mit einfachem doppelseitigen Klebeband befestigt. Bei den mechanischen Endschalter reicht die Klebefläche auf dem abgerundeten Aluprofil nicht aus. Nun bitte nicht über meine Lösung lachen. Ich habe eine alte EC Karte genommen und diese mit Nutenstein und Schraube am Profil befestigt. Die nun ebene und große Auflagefläche war ausreichend zum Ankleben der mechanischen Endschalter. Die Höhe der Endschalter konnte man nun über das Lösen der Schrauben bewerkstelligen.

Unten ist der mechanische Endschalter zu sehen. Oben der Endschalter mit Hall-Sensor.
Unten ist der mechanische Endschalter zu sehen. Oben der Endschalter mit Hall-Sensor.

Wirklich bequem war das nicht. Immer Schrauben lösen und wieder anziehen. Beim Anziehen der Schrauben hat sich die Höhe dann auch oft verstellt. Ich habe mir dann einen Halter ausgedruckt, den ich an das Profil klammern kann. Dieser sitzt auch ohne Kleber und Schrauben stramm am Aluprofil, lässt sich aber immer noch per Hand auf und ab schieben.

Unten ist mein zweiter Versuch einer Befestigung für meine mechanischen Endschalter zu sehen.
Unten ist mein zweiter Versuch einer Befestigung für meine mechanischen Endschalter zu sehen.

Der Weisheit letzter Schluss war dies jedoch auch nicht. Der Schlitten, bei dem die Endschalter auslösen sollen, hat eine hohe Geschwindigkeit und entsprechend groß ist auch die Aufprallkraft auf den mechanischen Endschalter. Dieser bewegte sich dann immer ein kleines bisschen, was die Kalibrierung des 3D Drucker sehr schwer machte.

Ich hatte mich dann nach einer fertigen Lösung umgeschaut, die mit 3,3 V arbeitet. Der Angelo hat in seinem Shop eben solche. Das Ausgangssignal ist 3,3 V. Nur leider brauchen diese Hall-Sensoren eine Eingangsspannung von 5 V.

Schaltplan für die Endschalter am RADDS
Schaltplan für die Endschalter am RADDS

Wie man nun aber auf dem Schaltplan für das RADDS sehen kann, gibt der Anschluss für die Endschalter nur 3,3 V aus. Glücklicher Weise hat AUX1 ganz in der Nähe 5 V. Dort habe ich mir dann die 5 V Versorgungsspannung für die Hall-Endschalter abgeholt. Da ich bequem bin und die Anschlussstecker für die Endschalter nicht ändern wollte, habe ich eine kleine Steckerleiste angepasst.

5V Leiste
5V Leiste

Diese kleine 5 V Leiste ist von unten isoliert. Ich habe die Leiste dann an die Stelle geklemmt, wo normalerweise die Stifte für die 3,3 V Versorgunsspannung sind und die Stecker dort einfach aufgesteckt.

Aufgesteckte Endschalter
Aufgesteckte Endschalter

Nun konnte ich den 3D Drucker wieder gut kalibrieren und ich muss bei den ersten Druckschichten nicht mehr danaben sitzen und per Hand ausgleichen.

Arcade Pi Teil 2

Im ersten Teil habe ich angefangen, die Entwicklung des Gehäuses des Arcade Pis  zu beschreiben.

Der Arcade Pi ist nun fertig aufgebaut und funktioniert auch.

Ist das Projekt nun erfolgreich abgeschlossen?

Ein klares NEIN, da es noch viele kleine und große Sachen gibt, die mich stören. Sobald es dann die Zeit und Motivation zulässt, werde ich die Kinderkrankheiten auch noch beseitigen. Bis dahin beschreibe ich erst einmal, was ich gemacht habe.

Als erstes habe ich mir überlegt, was und wo alles in den Arcade Pi rein muss. Das Gehäuseoberteil sah dann so aus.

Mit am meisten Probleme hat das Steuerkreuz gemacht (hier auf der rechten Seite zu sehen). Es hat immer wieder gehakt. Ein paar Stuerkreuz Varianten habe ich ausgedruckt.

Ganz rechts ist das Modell, was auch aktuell in ähnlicher Form verwendet wird.

Unter dem Steuerkreuz befinden sich 4 kleine Taster (orange), die auf eine kleine Lochrasterplatine aufgelötet sind. Je nachdem in welche Richtung man das Steuerkreuz drückt, werden ein bis zwei der kleinen Taster betätigt. Damit das ganze auch ein bisschen stabilisiert ist, ist in der Mitte noch eine Feder angebracht (nicht im Bild zu sehen), die das Kreuz immer wieder in die Mittelposition zurück drückt.

So sieht das ganze eingebaut aus.

Die blauen Buttons waren da schon wesentlich einfacher. Von der Platinenrückseite aus betrachtet, sieht das aber auch nicht viel anders aus, als beim Steuerkreuz.

 

Dann bin ich noch auf die gloreiche Idee gekommen, dass der Arcade Pi einen eingebauten Lautsprecher braucht.

Das hätte ich mir auch sparen können. Da ich das ganze an den Klinkenausgang des Raspberry Pis angeschlossen habe, ist die Qualität der Soundausgabe nicht besonders gut. Ausserdem ist der Lautsprecher zu hoch, so dass dieser gegen den Akku stößt, wenn man das Gehäuse sauber zusammen schauben will.

Den normalen Kopfhörerausgang gibt es auch noch.

 

Insgesamt war es doch recht viel Verkabelung. Jeder Taster hat seine eigene Leitung. Das macht auf Seite des Stuerkreuzes schon 4 für das Steuerkreuz plus 2 für die gelben Taster plus 1 mal Masse. 7 Kabel also. Für die 4 blaue Knöpfe sind es insgesamt 5 Käbelchen. Innen sieht es entsprechend voll aus.

Der Akku, das rosa Teil, gehört oben in die Ausbuchtung. Aufgeklappt sind nur die Kabel zu kurz, so dass der Akku für’s Foto anders platziert werden musste.

Die SD Karte kann man wechseln.

Auf der abgewandten Seite ist noch einer der beiden USB Port zugänglich und ebenso die LAN Buchse.

 

Was für Teile habe ich in meinem Arcade Pi eingebaut.

 

Was würde ich anders machen?

  • Kleinerer Monitor, verbraucht weniger Strom.
  • eingebauter Lautsprecher nur, wenn ich das Audiosignal aus einer besseren Quelle bekomme. Vielleicht aus dem HDMI?
  • anderer Akku. Ein flacher Akku
    z.B. https://www.olimex.com/Products/Power/BATTERY-LIPO3000mAh/
    Ist auch nicht viel teurer und man kann den besser verstauen. Zudem würde ich nun immer einen Akku mit Lötfane oder JST Stecker kaufen. Das spart den Akkuhalter, der auch noch mal ganz schön dick aufträgt
  • LiPo Ladegerät und auch der Spannungsbooster müssen besser auf die Leistung des gesamten Gerätes abgestimmt sein.
    Zur Zeit sind diese Komponenten bei dem derzeitigen Stromverbrauch etwas unterdimensioniert und erhitzen schnell.

Super wäre es, wenn ich einen bezahlbaren kleinen (3 Zoll bis 3.5 Zoll Diagonale) HDMI Monitor finden würde.

http://hdmipi.com/

Der wäre zu groß und verbraucht zu viel Strom. Und kostet auch um die 100 Eruo.