Felsenfeste Busy Lamp

Die Busy Lamp

Eine Busy Lamp kann in verschiedensten Formen auftreten. Normalerweise wird eine schlichte Form gewählt. Zum einen ist eine einfache Form günstiger und auch viel einfacher herzustellen und zum anderen ist eine schlichte Form weniger ablenkend.

So eine kleine simple Busy Lamp kann man einfach oben auf seinen Monitor stellen. Einige Monitore haben einen magnetischen Rahmen unter ihrem Plastikgehäuse, so dass die Busy Lamp mit Magneten sicher auf dem Monitor hält. Wenn diese magnetische Möglichkeit nicht besteht, kann man ein doppelseitiges Klebeband nutzen.

 

Das Vorhaben

Aber manchmal soll es dann doch etwas individueller sein.

 

Oder sogar noch etwas mehr individuell? Kann man individuell überhaupt steigern? Egal. Eine Busy Lamp kann auch ein handwerkliches Kunstwerk werden.

Vor kurzem habe ich mal an eine ganz spezielle Busy Lamp gewagt. Es sollte diesmal nicht einfach nur gedruckt sein, auch wenn das schon sehr beeindruckende Ergebnisse liefert. Seit längerer Zeit wollte ich auch mal etwas aus Gips modellieren. Und nun hatte ich endlich mal Zeit dafür.

Kern des Modells ist ein Styroporblock, der ganz grob auf die gewünschte Form geschnitten wird. Danach wird das Styropor in Gips eingehüllt und weiter geformt. Nachdem dann dieser erst mal recht unansehnliche Klumpen Gips dann über Nacht ausgehärtet ist, kommt eine weitere Schicht Gips, die das Modell etwas weiter ausdefiniert. Nachdem dann diese Schicht auch getrocknet ist, kommt auch schon der erste Grundanstrich.

Was hatte ich überhaupt vor?

Es sollte ein Turm werden, der auf einem Felsen steht. Im folgenden Bild ist der bereits modellierte Felsen mit Grundanstrich zu sehen.

Das sieht erst mal noch sehr ernüchternd aus. Als Farbe habe ich übrigens Lehmfarbe genutzt.

Auch die folgenden Anstriche, die mehr auf die Details gehen und den Felsen bunter machen, sehen erste Mal noch gewöhnungsbedürftig aus.

Hier wurde der dunkle Felsen mit helleren Highlights bestrichen.
Nun noch Gelb und Grün als Akzentfarben drauf.
Der Weg wird noch ein wenig orange eingefärbt und soll so ein bisschen Sand auf dem Weg simulieren.

Eigentlich ist der Farbanstrich nun fertig. Irgendwie doof. Außerdem reiben die Lehmfarben leicht ab. Das soll natürlich nicht sein.

Was nun tun?

Ich habe den angemalten Felsen mit Carnaubawachs-Emulsion eingestrichen. Es war ein Experiment. Das Ergebnis war mir unbekannt.

Der Felsen ist nun mit Carnaubawachs-Emulsion eingestrichen

Insgesamt sind die Farben kräftiger geworden und die Oberfläche hat sich verfestigt, so dass man ohne Abrieb den Felsen anfassen kann. Leider ist das Schwarz sehr dominant geworden. Für den Felsen an sich ist die dunkle Farbe ok. Das Grün und das Orange gehen aber total unter.

Was ist die Lösung?

Die Lösung war mir erst auch einmal nicht klar. Nachdem nun das Wachs auf dem Felsen ist, kann man nicht einfach so wieder drüber streichen. Oder doch? Ich habe es ausprobiert und tatsächlich hält die Lehmfarbe nicht ganz so gut auf dem Wachs. Trotzdem habe ich dann recht großzügig auf dem Wachs eine weitere Schicht grüne und orangene Farbe aufgetragen, wo die Farben kräftiger werden sollten.

Nachdem die Farbe trocken war, gab es noch eine Wachsschicht. Die Carnaubawachs-Emulsion hat die Lehmfarbe wieder angelöst und verwischt. Heraus kam dann ziemlich genau das, was ich mir erhofft hatte. Kräftige Highlights auf dem dunklen Felsen.

Das Endresultat nach dem Anstrich über dem Wachs

Zusätzlich habe ich noch ein wenig Moos auf dem Modell befestigt und feine Holzspäne über den Weg gestreut.

 

Das Ergebnis

So sieht das ganze Modell aus. Unten ist ein gefrästes Brett, auf dem der Felsen befestigt wurde. Oben kommt der gedruckte Turm drauf, der auch noch einen Lehmfarbenanstrich bekommen hat.

 

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Modell.

Zweierlei Verkehr

Vor drei Wochen hatte ich mir einen Spruch auf die Heckklappe geklebt.

Es ist etwas schief geworden. Aber auch nach 2000 km auf Autobahn hält die Folie immer noch. Soweit schon mal gut. Nun muss es nur noch gerade werden.

Dazu habe ich mir Transferfolie gekauft. Eine Transferfolie ist eine Folie die auf der einen Seite leicht klebrig ist. Die Klebekraft zwischen Transferfolie und der Folie selber ist etwas höher als die Klebekraft zwischen Folie und dem Träger auf dem die Folie geliefert wird. Man zieht also die Buchstaben mit der Transferfolie vom Rest heraus. Das sieht dann folgendermaßen aus…

Die Klebefolie ist hier schon auf die Transferfolie aufgebracht.

Hier sieht man noch mal den Laserplotter mit der Folie.

Jetzt muss nur noch die alte Folie vom Auto runter und die neue Folie wieder rauf. Mit einem Föhn hätte ich die alte Folie bestimmt besser abbekommen. Aber ich war zu faul einen Föhn zu holen. So musste ich mit viel Fingernagel-Arbeit die Buchstaben herunterkratzen. Bevor man nun die neue Folie wieder aufklebt, muss die Fläche gut gereinigt werden. Dazu habe ich zuerst mit normalem Reinigungsmittel den Alltagsschmutz entfernt. Danach habe ich mit Isopropanol noch Fett und Teerreste eliminiert.

Mit der Transferfolie lässt sich schon mal alles viel einfacher und gerade anbringen. Ich habe grob die Position angepeilt und dann die Folie aufgedrückt.

Viel besser als mein erster Versuch. Nun noch der Rest.

Alles noch mit einem Tuch fest andrücken und schon ist die Klebearbeit fertig.

Eigentlich wollte ich erste schreiben „Wer drängelt, ist schlecht im Bett!“. Aber ich wollte nun nicht pauschalt jeden Drängler beleidigen. Bei der jetzigen Variante kann jeder für sich entscheiden, wie es ist.

„Wer schlecht im Bett ist, drängelt im Verkehr!“ Da kommt die Doppeldeutigkeit auch besser rüber 🙂

Ein Leben auf der Überholspur

Mir ist bei gemäßigtem Tempo aufgefallen, dass man öfter mal geschnitten wird, wenn man überholt wird. Liegt wohl an meinem kleinen Auto. Die Lösung für mich ist, dass ich hinter einem größeren Fahrzeug herfahre, welches meine Geschwindigkeit fährt. Wenn ich hinter einem Kleintransporter oder LKW herfahre, passiert mir das nicht.

Tooli ist aufgebaut

Mein Tooli ist nun zusammengebaut. Bis auf den an einer Stelle falsch eingebauten Zahnriemen verlief der Zusammenbau auch problemlos. Das Zusammenbauvideo hat gut geholfen.

Die meiste Zeit vergeht für den Zusammenbau des Rahmens. Ist dieser erst mal rechtwinkelig zusammengebaut, geht der Rest schnell vonstatten. Bei den Zahnriemen habe ich einmal nicht aufgepasst und der Zahnriemen ist an einer Ecke aus seiner Führung gesprungen. Dies hatte zur Folge, dass sich das System nur noch schwer bewegen ließ. Langsame Bewegungen waren möglich. Sobald der Werkzeugkopf sich schnell bewegen sollte, ist dieser stehen geblieben. Heute Morgen habe ich diesen Fehler noch beseitigt und der Werkzeugkopf lässt sich ganz leicht bewegen.

Als erstes habe ich mal einen Stift eingespannt. Dann kommt sowas bei heraus

Als nächstes den Laser. Nur ein bisschen rumgespielt. Da habe ich mir dann auch mal den abgenagten Knochen von Balou geschnappt und den Knochen für ihn markiert.

 

Balous Knochen

Balou fand es gut. Endlich kann Bounty ihm den Knochen nicht mehr klauen und dann sagen es wäre seiner 🙂

Approved by Balou