3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Adafruit’s Ruiz Brothers have posted a tutorial for the PiGRRL Zero, their latest Gameboy-style, 3D printed emulator. The PiGRRL Zero, which packs 14 buttons and a 2.2′ color display into its tiny landscape casing, is built around the $5 Raspberry Pi Zero.

Quelle: 3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Autodesk’s Project Escher on Vimeo

Ein FDM Drucker mit (wirklich) mehreren Druckköpfen. Wichtig ist die Software.

Ohne die passende Software könnte jeder Druckkopf einfach nur die anderen spiegeln. Das ist schon seit längerem möglich. Das Autodesk Projekt Escher hingegen teilt ein Objekt so auf, dass es ideal zwischen den Druckköpfen aufgeteilt ist.

Materialise 3D prints flight-ready parts for Airbus; unveils Magics20 AM software

Auf der Formnext hat Materialise Magics 20 vorgestellt.

Magics 20 bringt einige Verbesserungen gegenüber Magics 19. Auch die Bedienung hat sich duch das leicht veränderte Design etwas geändert. Teilweise verbessert, aber auch teilweise verschlechtert, wie ich finde. Es lassen sich zwar nun komplett individuelle Steuerleisten erstellen, die bereits vorhandenen Leisten lassen sich hingegen nicht mehr verschieben. Das ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber wenn man das von Magics 19 schon sehr gewohnt ist, muss man sich erst wieder etwas umstellen. Aber dieser Nachteil könnte in zukünftigen Updates noch ausgebessert werden.

ArcadePi nächster Teil

Vor langer Zeit  hatte ich mal damit angefangen, eine tragbare Spieleconsole mit einem RaspberryPi zu bauen. So eine Art PiGRRL – Raspberry Pi Gameboy. Mein zweiter Versuch war dann schon etwas aufwändiger. Das ganze Gehäuse habe ich selber entworfen und mehrere Versionen auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

Das Display ist ein 4,3 Zoll großer TFT Monitor, den man für Rückfahrtkameras nutzt. Im Gegensatz zu den Displays, die speziell für den RaspberryPi verkauft werden, ist so ein Monitor bei Amazon schon für um die 20 Euro zu haben.

Nachdem dann der ganze ArcadePi zusammengebaut war und funktionierte, schlief das Projekt wieder ein. Einige Dinge haben mit nicht gefallen und bei dem jetzigen Neuanfang habe ich die Chance, diese Dinge zu ändern.

Bei dem neuen ArcadePi wollte ich zuerst eines dieser RaspberryPi Displays nutzen, die man über die GPIO Pins anschließt. Dies Vorteile als auch neben dem Preis einige andere Nachteile:.

Vorteile

  • Digitale Übertagung
    • Die Daten werden nicht Analog, sondern mit digitalen Signalen auf das Display geschoben
    • Dadurch bleibt die Grafik frischer und wirkt nicht so verwaschen.
  • Es ist (gefühlt) stromsparender
    • Einen genauen Beleg habe ich nicht. Es liegt sicherlich daran, dass ich einen 4,3 Zoll Monitor genutzt habe, der offensichtlicher Weise mehr verbraucht als ein 3,5 Zoll Monitor.

Nachteile

  1. Das Display muss erst konfiguriert werden, damit es überhaupt etwas anzeigt.
    • Wenn es dann erst mal läuft, ist das auch nicht weiter schlimm
  2. Das Display ist langsam
    • FPS
    • Video Lag

Am störensten ist das Video Lag. Dieser liegt bei 20 bis 30 ms. Klingt erst mal nicht viel. Aber wenn man dann mal Super Mario Brothers spielt, ist das schon sehr deutlich zu spüren. Durch diesen Lag springt man immer zu spät und stirbt ständig. Ich bin zwar kein guter Mario Spieler, aber zumindest im ersten Level verliere ich kein Leben, wenn ich über einen VGA oder HDMI Monitor spiele. Bei 30 Milli-Sekunden Lag ist das schon frustrierend. Man könnte sich an den Lag anpassen, aber will man das wirklich?

Ich habe hier noch einen weiteren kleinen TFT Monitor im 3,5 Zoll rumliegen (auch ca 20 Euro bei Amazon). Diesen will ich diesmal verwenden. Der 4,3 Zoll Monitor verbraucht mir zu viel Strom und 3,5 Zoll sind ausreichend groß.

Bald soll es weitergehen.

Von RP zu RM

In der Eröffnungsrede zum 12. Fachtagung Rapid Prototyping in Hamburg sprach der Dekan der Fakultät Technik und Informatik, Dr.-Ing. Thomas Flower davon, dass man die Fachtagung von Rapid Prototyping in Rapid Manufacturing umbenennen müsse. Die Technik gäbe es längst her, dass man mit Hilfe der 3D Drucktechnik fertige Produkte und nicht nur Prototypen aus einem Drucker bekommt. Einer der Redner, Marius Lakomiec von MTU Aero Engines GmbH, berichtete, dass sein Arbeitgeber bereits Teile für Turbinen im 3D Druckverfahren herstellt. Noch befindet sich Alles in der Testphase und es werden nur unkritische Teile aus dem 3D Drucker kommen, aber es ist schon mal der erste Schritt.

Auch wenn ich in einem vorigen Artikel schrieb, dass sich nicht viel geändert hat, hat sich im Detail doch viel geändert. Die Maschinen sind zuverlässiger und genauer geworden und verhalten sich reproduzierbar im Gegensatz zu ihren Urahnen in den 80ern und 90ern. Auch das Verständnis für Bionik hilft, den 3D Druck voran zu treiben. So lassen sich besonders leichte und stabile Strukturen erstellen, die man nur im additiven Druckverfahren herstellen kann.

Gegen Ende der Fachtagung hat Olaf Hasselbusch von der Toni Maroni GmbH, den Fabbster vorgestellt. Er hat den Fabbster eine Zeit lang getestet und fragt: „Ist der Fabbster geeignet für die (Klein-)Serienproduktion?“ Der Fabbster ist einer der preiswerteren Modelle für den Heimanwender. Eben hier liegt auch sein Anwendungsgebiet.

Eine Serienproduktion ist auf Grund einiger Dinge nur erschwert möglich und Herr Hasselbusch rät eher davon ab. Das Ladesystem, der Fabbster hat statt einer Filamentrolle einzelne Stäbe, ist fehleranfällig. Es komme ab und an vor, dass sich die Stäbe bei der Zufuhr zum Druckkopf auseinander haken und der laufende Druckjob abgebrochen werden muss.

Das Druckbett ist ebenfalls nicht sehr stabil und zudem ungeheizt. Der Fabbster druckt (zur Zeit) nur mit ABS. ABS setzt aber eine stabile Temperaturumgebung voraus, in der das ABS sehr langsam abkühlen kann. Wird der Kunststoff zu schnell abgekühlt, weil zum Beispiel das Druckbett kalt ist, oder ein Luftzug an dem im Druck befindlichen Modell vorbei streift, treten im ABS starke Spannungen auf, die schnell dazu führen, dass sich das Modell verzieht und von dem Druckbett löst. Ergebnis: Druck fehlgeschlagen. Auch die Software (der Druckertreiber) ist momentan auf Grund der großen Anzahl von Einstellmöglichkeiten, die man zudem auch noch auf jedes Modell anpassen sollte, eher etwas für Bastler und Enthusiasten.

Kurz angesprochen hat Herr Hasselbusch auch seine Abenteuer mit einem aus den USA importierten günstigen 3D Drucker. Laut Internetshop war der Drucker ab Lager lieferbar. Im Kleingedruckten stand dann allerdings: erst in x Wochen ab Lager lieferbar. Also musste er erst einmal lange warten. Dann fiel der Heizwiderstand an der Druckdüse aus. Er fragte den Support, welcher Widerstand verwendet wird, damit er ihn austauschen könne. Der Support hat leider nur geantwortet, dass er den Druckkopf einschicken solle. Seit dem verstaubt der Drucker.

Fazit:

Die modernen und leider auch sehr teuren Industrie-3D-Drucker kann man zum Rapid Manufacturing benutzen. Die 3D Drucker für den Heimanwender sind damit nicht vergleichbar. Der Unterschied liegt dabei oft nur an der Zuverlässigkeit. Hohe Zuverlässigkeit = höherer Preis. Die Auflösung, die die unterschiedlichen Drucker schaffen, spielt keine ganz so große Rolle. Eher noch der verfügbare Druckraum.

Digitaler Hausbau

Mit simplen 2D Vorlagen ist es für geübte Anwender machbar, ein entsprechendes 3D Modell mit Hilfe von CAD zu erstellen.

Hier habe ich begonnen ein Haus nachzubauen. Zur Verfügung standen eine Front und eine Seitenansicht.

Digitales Eigenheim

 

Das hier ist das vorläufige Renderergebnis. Natürlich ist das Modell noch nicht fertig. Am Dach fehlen noch einige Dinge, ebenso andere Kleinigkeiten. Für das Auge können auch noch Texturen oder Oberflächeneigenschaften hinzugefügt werden.

Digitaler Hausbau

Das fertige Endergebnis ließe sich jedenfalls auf einem 3D Drucker ausdrucken und schon hat man sein eigenes kleines Häuschen gebaut. Statt eines Häuschens kann es selbstverständlich auch die eigene Traumvilla sein.