Your pledge has been refunded

Pebble ist an FitBit verkauft. Zuerst wurde noch davon gesprochen, dass die Rückerstattung noch bis März dauert, Mittlerweile sind die Imformationen geändert worden. Bis zum 16. Dezember sollen alle Unterstützer, die noch keine Uhr erhalten haben, die folgende Email von Kickstarter bekommen.

The creator of Pebble 2, Time 2 + All-New Pebble Core has issued a refund of $184.00 to your original payment method. Please allow up to ten business days for this refund to reflect on your bank account.

Es geht voran mit der Abwicklung.

 

Nachtrag:
Der Betrag ist schon auf meinem Konto eingegangen.

Im Juni 2016 ensprachen 184 US$ genau 166,18 € (1€=1,107 USD). Nun habe ich auf Grund des geänderten Wechselkurses 173,08 € (1€=1,063 USD) wiederbekommen. Das ist ein Plus von mehr als 4%. Wo bekommt man denn heutzutage eine Rendite von gut 4% bei einer Anlagedauer von nur 6 Monaten? Aktien vielleicht. Aber sonst eher schwierig.

Das Finanzsystem ist seltsam. Es ist rein parasitär. Es bringt keinen Mehrwert für die Gesellschaft.

Pebble Time Steel

Heute ist ein kleines Paket aus Irland gekommen.

In Irland befindet sich das Europäische Verteilzentrum für die Pebble Time. Meine normale Pebble Time habe ich schon vor einigen Wochen bekommen. Heute kam dann noch die Pebble Time Steel. Bei der Kickstarteraktion habe ich gleich beide Versionen geordert. Was ist nun der Unterschied zwischen beiden Versionen? Im gegesatz zur normalen Pebble Time, ist die Pebble Time Steel in einer etwas ansprechenderen Verpackung gekommen.

Pebble Time Steel
Pebble Time Steel  Ich gehe davon aus, dass auch die normale Pebble Time nun in einer Verkaufsverpackung angeboten wird. Zu dem frühen Zeipunkt als ich sie bekam, waren solche unwichtigen Sachen noch nicht fertig. Die Steel ist etwas größer und schwerer. Der Rahmen um das Anzeigedsiplay herum ist nun größer mit Glas abgedeckt. Pebble Time Steel Die vier Knöpfe haben einen angenehmeren Druckpunkt. Bei meiner weißen Pebble  Time muss man schon etwas fester drücken, damit der Taster sich bewegt. Nicht weil es klemmt, eher weil die Feder hinter dem Taster stärker ist. Bei der Steel lässt sich der Taster leichter drücken und der Tastpunkt ist spührbar. Die Software ist die selbe. Auch die Elektronik im Innern. Einzig der Akku ist etwas größer in der Steel Version. Die Pebble Time läuft bis zu 7 Tage ohne (Nach-) Ladung. Bei der Pebble Time Steel sollen es bis zu 10 Tage sein. Von der Laufzeit hat mich die Pebble Time nicht enttäuscht. Ich lade die Uhr nur einmal in der Woche auf. Das Mehrgewicht macht sich an meinem Handgelenk nicht bemerkbar. Dafür punkte die Steel noch ein bisschen mehr als die Normalversion. Bei einem Preis von ca 300 Euro für die Steel, muss die Uhr auch gefallen. 😉

Pebble Time – ein kurzer Rückblick

Über Kickstarter hatte ich „damals“ die Kampagne von dem Pebbles Machern für ihre neue Uhr unterstützt. Trotz der riesigen Nachfrage von 78.471 Unterstützer, die über 20 Millionen US$ zusammengebracht haben, haben die Macher die Uhr rechtszeitig ausliefern können.

Nun bin ich seit einem guten Monat Besitzer einer weißen Pebble Time. Wirklich gut behandelt habe ich die Uhr nicht. Sei es bei der Gartenarbeit mit viel Erde oder beim Hecke schneiden oder beim Tapeten abkratzen, nahm ich die Uhr nicht ab. Dennoch sind keine nennenswerten Beschädigungen oder Kratzer zu sehen. Das Display ist noch völlig Kratzer frei. Nur das Armband als auch das Uhrengehäuse wird gerade an den Vertiefungen etwas schmutzig. Da muss ich mal mit einer Bürste etwas schrubben. Wasserdicht ist die Uhr auch. Zum Schwimmen im (Süßwasser-)See hatte ich sie auch schon dabei.

Der Akku hält 7 Tage durch. Wobei das sicherlich stark von der Nutzung abhängt. Wenn nun ständig der Vibrationsmotor läuft, oder die Displaybeleuchtung ständig an ist, wird die Laufzeit um ein paar Tage verkürzt.

Das Display ist gut in der Sonne ablesbar. Sobald es dunkel wird, braucht man die Hintergrundbeleuchtung. Diese kann sich automatisch einschalten, wenn man die Uhr stark bewegt, oder auf Tastendruck. Ich schalte die Beleuchtung per Tastendruck ein. Das spart ein wenig Strom, da die Uhr sonst auch unbeabsichtigt beleuchtet werden kann. Die Größe des Displays hat sich von der alten Pebble zur Pebble Time nicht verändert. Es sind Farben hinzugekommen. Das wertet die Anwendungen um einiges auf. Es ist nicht mehr so eintönig, langweilig.

Was angezeigt werden soll, kann man mit Apps und Watchfaces bestimmen. Ich habe noch das Lignite Projekt auf Kickstarter unterstützt. Hier werden einige Watchfaces, das ist die Uhren-Hauptansicht, angeboten. Mittlerweile nutze ich aber keine dieser Watchfaces mehr. Bei mir läuft nun YWeather. Es werden Wochentag, Uhrzeit, Datum, Bewölkungsgrad, Temperatur, Wettervorschau und Standort angezeigt. Das Wetter kommt von Yahoo Weather (daher auch der Name). In den Basisfunktionen ist das, der, die? Watchface kostenlos. Möchte man mehr Einstellungen vornehmen, muss man ein paar Dollar zahlen. Völlig gerechtfertigt, finde ich.

Die von mir auf der Pebble Time installierten Apps sind nicht der Rede wert (z.B. Preise der umliegenden Tankstellen). Es gibt für fast jeden Berich etwas. Spiele, Gesundheit, Termine, … Da kann man sich im Pebble Store einfach mal umschauen. Besonders nützlich finde ich, dass die Pebble Time kurz virbiert, wenn ich einen Termin habe. Aber das ist alles eine Einstellungssache und geschmacksabhängig.

Demnächst sollte die Pebble Time Steel noch eintreffen. Das Gehäuse als auch das Armband sind dann aus Metall. Vom Tragekomfort der normalen Pebble Time bin ich angenehm überrascht. Das Armband ist angenehm elastisch und weich und schmiegt sich gut an mein Handgelenk. Ich bin gespannt, wie es mit der Pebble Time Steel wird. Zum Metallarmband wird auch noch ein Lederarmband geliefert. Wenn die Pebble Time Steel ähnlich angenehm zu tragen ist, kann ich die „alte“ Pebble Time weitergeben 🙂

Ach ja, noch eines. Ich schrieb oft „Uhr“, statt „Smart Watch“. Die Pebble Time ist eigentlich auch nur eine Uhr, die per BlueTooth mit einem „Smart“Phone verbunden ist. Ein paar Apps laufen zwar auch nativ auf der Pebble Time, aber das macht sie noch nicht wirklich smart. Die Verbindung von Armbanduhr und „Handy“ macht die Sache erst nützlich. So kann ich auch eingehende Nachrichten am Handgelenk lesen und einige sogar von dirt aus beantworten. Das erspart einen, das Smart Phone aus der Tasche zu holen.