Bambu Lab X1 steht auf einer Betonplatte

Modifikationen am 3D Drucker – Lautstärke und Geschwindigkeit

Einer der ersten Modifikationen, die ich meinen 3D Druckern antue, ist sehr simpel.

Bambu Lab X1 steht auf einer Betonplatte

Der neue Bambu Lab X1 steht nun auch auf einer sehr schweren Betonplatte. Zwischen Tisch und Betonplatte liegt noch eine dicke Gummimatte. Der Bambu Lab X1 ist ein sehr schneller Drucker, dafür allerdings auch viel lauter als ein Prusa MK3. Diese kleine Modifikation dämpft die Schwingung ein wenig. Vor allem, da der Drucker auf einem leichten Ikea Tisch steht.

Lautstärke und Geschwindigkeit

Wie oben schon geschrieben, ist der Bambu Lab X1 sehr schnell und entsprechend laut. Hier mal ein Vergleich, wie schnell der X1 ist.

Dieser Drache ist gerade mein Testobjekt. Mit dem Bambu Lab X1 dauert der Druck knapp 4,5 Stunden (0,2mm Schichthöhe). Mit dem Prusa MK 3 dauert der Druck in der Einstellung “Schnell 0,2mm” gut 11,5 Stunden. In “Draft 0,3 mm” dauert der Druck immer noch über 9 Stunden. In der Einstellung “Schnell 0,2mm” in über 11 Stunden bringt der Prusa die gleiche Qualität, wie der X1 in 4,5 Stunden. Dafür ist der X1 dann auch um einiges lauter. Bei gleicher Geschwindigkeit sind beide Maschinen bestimmt ähnlich laut.

Testobjekt: beweglicher Drachen

Bambu Labs: X1-Carbon mit AMS

Bambu Lab X1: CoreXY Color 3D Printer mit Lidar und KI

Ab und an unterstütze ich Projekte auf Kickstarter. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Etwas Risiko ist immer dabei.

Diesmal war es ein 3D Drucker von Bambu. Gestern bekam ich eine Mitteilung von DPD, dass bald eine Lieferung ankommt. Ich dachte erst, es wird etwas anderes geliefert, was auch mit DPD versendet wird. Ein Blick auf das Paketgewicht, 23 kg, hat mich dann gleich an den ebenfalls erwarteten Bambu denken lassen. Heute stand dann Paket plötzlich vor der Tür! Ich hatte noch gar nicht Platz für das neue Gerät geschaffen. Also erst einmal schnell etwas aufgeräumt und ein paar überflüssige Sachen bei Kleinanzeigen eingestellt. Dann noch schnell den auserwählten und freigeräumten Platz mit einem feuchten Lappen entstaubt.

Bambu frisch aus dem Karton gezogen

Endlich konnte das Auspacken losgehen. Das Gerät ist klug verpackt. Wenn man den Karton oben öffnet, schauen zwei “Ohren” nach oben heraus. Diese zwei “Ohren” sind Teil des Kunststoffbeutels, der den Bambu umgibt. Lauf Bildern auf dem Karton, soll man den 3D-Drucker an diesen beiden Laschen nach oben aus den Karton herausheben. Das hat auch gut geklappt. Ich habe den Bambu dann an den Ohren noch ein paar Meter an seinen neuen Platz getragen und dort den Plastiksack entfernt.

Stück für Stück habe ich dann die Schutzfolien entfernt. Danach habe ich dann die Innereien aus dem Bambu entfernt.

Und die Glasabdeckung vorsichtig zur Seite gelegt.

Im Inneren hat sich noch das AMS, Automatic Material System, befunden. Mit diesem System lassen sich bis zu 4 Filamentspulen mit dem Drucker verbinden. Vier verschiedene Materialien und Farben können auf diese Weise mit nur einer Druck-Düse verwendet werden. Bis zu 4 dieser AMS lassen sich an den Drucker anschließen. Somit macht das 16 unterschiedliche Filamente für einen Druck. Bisher habe ich nur Erfahrung mit 1 Filament pro Druck. Naja, ich habe immerhin schon mal während eines Druckes das Filament gewechselt, um so mehrfarbige Drucke zu bekommen. Das funktionierte nur schichtweise. Jetzt bin ich flexibel.

Nachdem alles angeschlossen war und auch wirklich alles Transportsicherungen (alle gut markiert) entfernt waren, konnte ich den Bambu X1-Carbon einschalten. Nachdem der X1 dann auch mit dem WLan (und Internet) verbinden war, wurde ein Firmwareupdate gefunden, welches ich gleich zugelassen habe.

Der gut bedienbare Touch-Bildschirm. Noch mit Schutzfolie.

Jetzt muss ich den X1 erst einmal ausprobieren. Bis auf einen ersten kurzen Benchy und einen gerade laufenden 3 Stunden Druck, konnte ich noch nichts testen. Mehr Eindrücke dann später.

Hier das Werbevideo von Bambu Labs mit technischen Details