Wir schreiben März 2026. Ostern rückt näher, und die Familie (aka Sabrina und die Kids) hat klare Vorstellungen: “Wir brauchen Deko. Aber bitte was Cooles.” Also habe ich den Prusa XL angeworfen. Das Ziel: Weiße Hasen, die ein Ü-Ei tragen.
Die Herausforderung: Ü-Eier und Multi-Material
Das Problem bei solchen Drucken ist oft der Müll. Wenn ich mit einem AMS-System drucke, habe ich bei jedem Wechsel einen riesigen “Poop-Turm”. Aber hier spielt der Prusa XL mit seinen Toolheads seine Stärke aus.
- Kein Poop-Turm: Ich habe zwei Köpfe genutzt. Kopf 1: Weißes PLA für den Hasen. Kopf 2: Ein kontrastreiches Grün für das Gitter-Design (Infill). Der Wechsel ist absolut sauber, es gibt keinen Müll.
- Das Ü-Ei-Problem: Die Eier müssen perfekt passen. Das Modell nutzt eine Art “Gitter-Bauch”, in den das Ei genau hineingleitet. Der Clou: Das Infill ist hier nicht versteckt, sondern dient als stylisches Gitter-Fenster für das Küken im Ei!
Der Druck: Sauber und Stressfrei
Ich habe den XL einfach machen lassen. Mit dem Input Shaper und einer Layerhöhe von 0.2mm ist das Ergebnis super glatt geworden. Man sieht auf dem Foto, wie sauber die Kanten zwischen dem weißen Korpus und dem grünen Gitter sind. Für eine Deko-Serienproduktion (die Kids wollen sicher mehr davon!) ist der XL ein absoluter Traum.
Fazit: Toolchanger rettet Ostern
Wer viele gleiche Teile mit unterschiedlichen Materialien oder Farben drucken will, ohne dabei Kiloweise Plastikmüll zu produzieren, kommt am XL nicht vorbei. Die Hasen sind fertig, die Kinder sind glücklich. Mission erfüllt.
