Bladuino – das kleine elektronische Gehirn

Gestern sind meine 10 Bladuino Pro mini angekommen. Der Bladuino ist, wie der Name vermuten lässt, ein Arduino-Klon.

Entstanden sind die Bladuino in einem Crowdfunding Projekt auf Indiegogo.


Ein Adapter zum Programmieren der Bladuinos war auch dabei. Dieser ist notwendig, da der Bladuino keine eigene USB-Schnittstelle hat. Der Adapter ist ein CP2102 von Silabs. Die Treiber gibt es hier: Treiberdownload beim Hersteller

Die Programme werden gewohnt über die Arduino IDE geschrieben und zum Bladuino hochgeladen. Hierbei muss man ein paar Dinge beachten.

Das richtige Bord auswählen: Der Bladuino ist ein Arduino Pro Mini 5 V mit einem ATmega 328
Port: Hier muss der vom System vergebene Port für den Adapter eingetragen werden. Wenn in der IDE sehr viele Ports angezeigt werden, kann man entweder im Gerätemanager den Port nachschauen, oder man zieht den Adapter einmal vom Computer ab und guckt nach, welcher der vielen Ports nicht mehr angezeigt wird. Danach den Adapter wieder reinstecken und Port wählen.

Der Adapter muss auch noch mit dem Bladuino verbunden werden. Laut Bladuino Projekt gilt folgende Belegung:

Pin-Belegung für den USB Adapter

Bladuino

Hier begannen dann meine Probleme. Nachdem ich den Adapter wie auf dem Bild gezeigt mit dem Bladuino verbunden habe, bekam ich immer eine Fehlermeldung, wenn ich ein Programm zum Bladuino transferieren wollte.

stk500_getsync(): not in sync: resp=0x00

In diversen Foren fand ich verschiedene Lösungswege, die bei dir jedoch nicht halfen. Dort wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass man das richtige Bord und den richtigen Port auswählen muss. Dies war bei mir auf jeden Fall richtig eingestellt. Treiber waren auch installiert und Windows hat den Adapter erkannt. Auch mehrmaliges Versuchen inklusive ab und wieder einstecken des Adapters half nicht.

Dann fand ich den Hinweis, dass man bei einigen Bords einen manuellen Reset durchführen muss, wenn man ein Programm hochladen möchte. Eigentlich sollte das beim Bladuino nicht nötig sein, da dieser über einen Soft-Reset (Pin RST am Adapter) resettet werden soll. Also habe ich zu verschiedenten Zeitpunkte während des Hochladens den Resetknopf am Bladuino gedrückt. Es half einfach nicht!

Langsam begann ich glaube, dass der Adapter nicht richtig funktioniert, da dort die Daten LED niemals aufleuchtete. Dies lies mich vermuten, dass der Adapter keine Daten sendet. Aus Verzweiflung habe ich RX und TX auf einer Seite getauscht. Erst brachte es keinen Erfolg, aber als ich dann noch den manuellen Reset gemacht habe, wurde das Programm endlich übertragen.

Es traten also zwei Fehler auf

  • es muss ein manueller Reset durchgeführt werden
  • RX und TX sind an irgendeiner Stelle vertauscht

Der Bladuino hat noch jeweils einen weiteren Pin für RX und TX. Auch dort muss ich den Anschluss vertauschen. Es scheint so, als wäre die Beschriftung auf dem Adapter falsch.

Den Draht für RST (Reset) brauche ich nicht mehr anschließen, da eh ein manueller Reset durchgeführt wird. Schaden tut der Anschluss jedoch nicht. Die 5V des Adapters kann man statt mit dem RAW Pin des Bladuino auch mit VCC des Bladuinos verbinden. An den RAW Pin kann man bis zu 12 V anlegen. Dieser ist also ein bisschen sicherer, wenn die Eingangsspannung nicht geregelt ist. Bei dem Adapter sind die 5 V aus dem USB Anschluss stabil genug, um die direkt an VCC anzulegen.

 

EDIT 229.03.2014
Die Ersteller des Projektes haben nun eine eigene Seite erstellt: http://bladuino.com/

 

Einmal Unterbodenwäsche bitte – Chassis für einen Roboter

Ich konnte endlich meinen kleinen fahrenden Roboter weiterbauen. An elektrischen Komponenten habe ich so gut wie alles. Nun habe ich einen Prototypen des Unterbodens gedruckt. Die Form ist recht simple. Aber der Druck war nicht ganz so einfach. Der Unterboden hat eine Fläche von ca 12 cm x 15 cm. Ab ca 8 mm Druckhöhe fing das ganze Modell an, stark zu verbiegen (warpen). Erst den dritten Versuch konnte ich bis zum Ende drucken lassen.

Chassis

Die vier Motoren schnappen gut in die dafür vorgesehenen Halterungen. Ein kleiner Arduino fungiert als Hirn. Die grüne Platine daneben ist ein Motortreiber (H-Brücke). Es fehlt noch ein Funkmodul (die erste Version soll erst mal nur fernsteuerbar sein) und der Akku, welcher oben festgeschnallt wird.

Später kommen noch IR- und Ultraschall-Sensoren hinzu.

Ziel ist es später, dass der Roboter dann vor einem näher kommenden Objekt davon fährt und bei Umrundungen stehen bleibt. Ein Schafersatz für meine Hunde.

Bridging extrem – der Brückenschlag

Durch einen Fehler in meinem 3D Modell, wurde die eigentlich oben offene kleine Box mit einer letzten Schicht geschlossen.

Erstaunlich ist, dass die Strecke, die hierbei überwunden wurde, einige Zentimeter beträgt

Brückenschlag

Das Teil wird mit seinem Counterpart zusammen an die Duschhalterstange geschraubt, damit man dort seine Shampoos und son Zeug reinstellen kann.

 

Dokumentarischer Film über den 3D Druck

Am 9. März 2014 Startet Die Filmprämiere von „Print the Legend„. Der dokumentarische Film wird bei South by South West (SXSW) gezeigt.

Ich bin mir noch nicht im Klaren ob oder wann der 100 Minuten lange Film auch allgemein erhältlich ist. Erst ganz nach Texas zu fliegen ist etwas übertrieben (und zu kurzfristig 😉 ).

3D printing is changing the world – from printing guns and human organs to dismantling the world’s industrial infrastructure by enabling home manufacturing. It’s “the next Industrial Revolution.”
For the first time in history, the stories of the human beings building an industry have been filmed. The result: „Print the Legend“, which follows the people racing to bring 3D printing to your desktop and into your life. For the winners, there are fortunes – and history – to be made.
„Print the Legend“ is both the definitive 3D Printing Documentary – capturing a tech in the midst of its “Macintosh Moment” – and a compelling tale about what it takes to live the American Dream in any field.

The 3D printing revolution has begun. Who will make it?
The 3D printing revolution has begun. Who will make it?