Es gibt nicht nur die Großen

Neben den großen Firmen Stratasys und 3D Systems gibt es natürlich auch noch viele kleine, die mit Innovationen oder günstigen Preisen aufwarten.

Interessant finde ich die SLS 3D Drucker, da diese eine sehr hohe Detailwiedergabe ermöglichen.

Druckergebnis des OWL Nano. Eine Doppelhelix
OWL Nano Beispielausgabe

Hierbei gibt es 2 Grundprinzipien.

1. die Schichten werden mit einem Laser ausgehärtet
2. die Schichten werden mit einem DLP Projektor ausgehärtet

Wobei ersteres genauere Ergebnisse liefern sollte.

Ich möchte hier ein paar Beispiele für SLA 3D Drucker nennen, die (noch) nicht zu den großen Firmen gehören.

http://formlabs.com/

http://www.peachyprinter.com/

http://b9creator.com/

http://www.miicraft.com/

http://oldworldlabs.com/product/owl-nano/

Leider habe ich noch nie einen solchen 3D Drucker in betrieb live gesehen.

7 Kommentare

  1. … wenn die Teile nicht zu groß sind, sind gut eingestellte DLP-3D-Drucker deutlich feiner/genauer (und günstiger) als UV-Laser-Drucker.

    Während es ziemlich aufwändig ist, mit einer konventionellen UV-Laserdiode unter 50 Mikrometer Spotgröße zu kommen (bzw. mit einem Gaslaser unter 30 Mikrometer) … ist es überhaupt kein Problem, mit einer ‚Reduzierlinse‘ vor dem Objektiv eines DLP-Beamers mit einer UV-Lichtquelle zu Auflösungen um oder sogar kleiner 10 Mikrometer zu kommen.

    Solche Eigenbau-DLP-Drucker werden oft aus günstig aufgekauften ‚lampenlosen‘ DLP-Beamern und einer Linearachse für zusammen unter 100€ aufgebaut … mit Aufbauanleitungen und Blogs in dieversen DIY-Foren 😉

    Viktor

    1. Moin Viktor,

      da hast du recht.

      DLP Drucker sind vom Aufbau her nicht so kompliziert und das teuerste ist der Beamer. Und je weiter man das Bild verkleinert, steigt auch die Auflösung. Die Auflösung wird dann eher nur noch durch das UV Harz begrenzt.

      Beispiel für eine Anleitung
      http://www.instructables.com/id/DIY-high-resolution-3D-DLP-printer-3D-printer/

      Hast du selber Erfahrung mit „UV Harz Druckern“?

      Ich würde mir selber auch gerne einen bauen (DLP). Nur habe ich Bedenken was die Druckwanne angeht. Beim B9Creator muss man unten in die Wanne sowas wie eine Silikonmatte einkleben (anti sticking coating: sylgard 184), über die ein Wischer nach jeder Schicht einmal drüber fährt. So wird das Harz immer wieder durchgerührt und verhärtet nicht an den ungewollten Stellen. Diese Silikonmatte muss öfter mal getauscht werden und wenn sie nicht richtig eingelegt wurde (bspw. Lufteinschlüsse zwischen Wanne und Matte), wird das mit dem Druck auch nichts mehr.

      Btw der OWL Nano hat eine minimale Schichthöhe von 0.1 µm. Da dauert ein Druck Ewigkeiten. 🙂

  2. Hi Markus,

    … ich hatte mir in der ‚aktiven Phase‘ aus ein paar GB’s im Laserfreak-Forum und Gelegenheitsfunden bei ebay um die 9 unterschiedliche DLP-Beamer besorgt — die günstigsten lagen bei 12€/15€, der teuerste (noch voll funktionsfähige) bei 240€, der ‚Durchschnitt‘ (Casio’s) bei etwa 40€.

    Ich hatte dann ein paar der Beamer auf UV-Beleuchtung oder Laser umgerüstet und ein paar Tests damit gemacht … hab‘ auch noch einen Liter ‚typisches‘ 405nm-UV-Resin und ein paar Proben Testmixturen für andere Wellenlängen da.

    Hab’s aber wieder zurückgestellt, da ich trotz sehr guter Auflösung (den ‚Eifelturm‘ mit 10µ Auflösung in XYZ etwa 15mm hoch) immer noch nur Kunststoff-Objekte erhalte — mein Ziel ist aber eher in Richtung stabilere/festere Materialien mit noch höherer Auflösung.

    Ich bin seit Herbst dabei Laserdioden-Module und diverse Applikationen fürs Lasergravieren und ‚laserunterstützten 3D-Druck‘ mit diversen Materialien (Kunststoff, Glas, Keramik, Metall) zu entwickeln.

    Die ersten modifizierten CNC-Anlagen mit Diodenmodulen kannst du hier sehen:
    http://www.imes-icore.de/produkte/produkt.php?idprodukt=148&produktname=i-las+Laserdiodenmodule

    Bis zur METAV im März will ich dann noch ein günstiges System mit XY-Galvoscanner zum Markieren von Metall (auch als Basis für SLS geeignet) vorstellen … sowie spezielle Laserköpfe fürs Auftragsschweißen bzw. 3D-Druck mit beliebiger Material-Auswahl 😉

    Viktor

    1. Hallo Viktor !
      Habe in meinem priv. hacker workspace von
      der Fräsmaschine ,Drehbank,Kreissäge,3d Wachsdrucker, hereaus Cl- IM combilabor Giessgerät alles an
      Bord !
      Schreib mal !

  3. Hallo,

    ich habe mich bei Euch mal ein wenig durchgetickert und bin recht angetan. Momentan befassen wir uns in unserer Freizeit mit vergießbaren Resinmodellen. Diese erzeugen wir aus einer Envisiontec Perfactory, sowie einem Asigadrucker. Unsere Ergebnisse sind noch nicht optimal, ein weiterer Grund sich dafür zu interessieren was in den Nachbarbereichen geschieht. Ich bin immer noch nach einer möglichst optimalen Lösung unterwegs. Einen Teil unserer Dateien setzen wir mit mehrachsigen Fräsmaschinen um, aber im Bereich der Unterschneidungen und Hohlräume in den Modellen, stößt man an die Grenzen des Machbaren. Da wir als Goldschmiede mit wesentlich komplizierteren Geometrien als andere Zweige zu tun haben, ist das natürlich auch ein endloses Thema.

    Viele Grüße vom Niederrhein!
    Ulrich Wehpke

    1. Hallo Herr Wehpke !
      Wenn Sie mal was in Wachs gedruckt benötigen können Sie mich kontaktieren.
      Ich drucke auf einen 3DSys Thermojet.
      Freundliche Grüsse
      Frank

  4. Finde euch echt klasse !
    Würde gern mit euch eine Dlp Drucker bauen !
    Habe von Fräsmaschinen bis 3d Wachsdrucker ,
    Dentalvakuumgiessgerät alles zur verfügung !
    Cu Frank

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