Neue Druckplatten für den 3D Druck

Letzte Woche sind 2 neue Druckplatten für meinen 3D Drucker angekommen.

Einmal eine PEI imprägnierte 3 mm dicke Aluminiumplatte.  Das ist schon ein echter Klopper. Bezogen habe ich die Druckplatte bei reprap-fab.org. Die Dauerdruckplatte ist schön eben, so wie es für einen guten Druckuntergrund auch notwendig ist. Die Unterseite der auf dieser Platte gedruckten Modelle fühlt sich samtig an.

 

Druckbett

Die zweite Druckplatte kommt von German RepRap und ist eine 0.8 mm dicke Carbonplatte. Im Gegensatz zur Aluminiumplatte ein Fliegengewicht. Bisher habe ich nur einmal etwas darauf gedruckt. Das Modell war so fest, dass ich es mit einem Messer runterschaben konnte. Nächstes mal erhöhe ich den Druckabstand ein wenig.

Vorteil der Druckplatten soll sein, dass das gedruckte Modell während des Druckes auf der geheizten Platte gut halten soll und sich nach dem Drucken von alleine löst.

In der Theorie jedenfalls. Wie schon gesagt, war das eine Modell, auch nachdem es komplett runtergekühlt war, kaum von der Platte zu lösen. Auch kann sich das Modell auch noch während des Druckens von der Platte lösen.

Wichtig ist, dass das Druckbett gut ausgerichtet ist. Da musste ich bei meinem Drucker noch einiges nachstellen. Der Abstand von der Druckdüse zum Druckbett darf weder zu klein noch zu groß sein. Aber das gilt generell für alle Drucke.

Bisher ist mir aufgefallen, dass ich mit KISSlicer bei der Haftung auf der Aluminiumplatte Probleme habe. Egal ob ich langsam oder schnell verfahre. Es gibt immer Ecken, die sich gleich nach der Überfahrt lösen. Das Ergebnis sieht man im oberen Video. Wenn die erste Schicht, auch wenn nur teilweise, keine gute Haftung hat, ist die Gefahr groß, dass sich das Modell während des Druckens löst. Mit Cura klappt es bisher ganz gut. Mit kleinen Kreisen hat Cura noch Schwierigkeiten. Die werden nicht so schön wie mit KISSlicer. Sclic3r hingegen war durchwachsen. Aber da habe ich noch nicht so viel mit gemacht.

Demnächst wage ich mich wieder an die Carbon-Druckplatte. Mit etwas mehr Abstand als zuvor sollte das Modell nicht mehr so störrisch kleben bleiben.

2 Kommentare

  1. Meine Erfahrung mit der Aluplatte – ich will sie nicht mehr missen 😉
    Meine Erfahrung mit einer Carbon Platte: Es hat super gehalten und die Spannungen bei großen Bauteilen haben die Platte verzogen. Also -> gut für kl. Teile – schlecht für große Teile.

    Achim

    1. Sehe ich auch so. Die Carbonplatte verzieht sich leider mit dem Modell. Die Carbonplatte auf eine stabile Trägerplatte aufzukleben, scheint auch nicht die ideale Lösung zu sein, da der Wärmetransfer dann schlechter wird.

      Seit dem ich eine Kaptonheizmatte direkt unter die Dauerdruckplatte geklebt habe, nutze ich auch keine andere Auflage mehr. Ich muss die Carbonplatte mal für ein paar Euro verkaufen 🙂

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