Ein kostenloses Modell

Eigene Ideen verwirklichen
Beim Verwirklichen Deiner eigenen Ideen möchte ich Dir gerne helfen (ganz Eilige scrollen bis an das Ende des Artikels)! Du wolltest schon immer etwas mehr Ordnung in Deine Gesellschaftsspielen wie Dominion bringen? Erstelle deinen Karten-Organizer und schon rutschen dir Karten in einer hitzigen Partie nicht mehr ungewollt über den Tisch. Oder soll es lieber eine selbst designete iPhone Hülle sein? Ein kleines Spielzeugauto, oder Dein Traumhaus, welches du bald bauen willst?

Ich gebe Dir die Möglichkeit, diese für den Massenmarkt neue Technologie des 3D Drucks auszuprobieren. Und das völlig kostenlos! Dazu musst Du Dich nur unten in das Formular mit deinem Namen und deiner Emailadresse eintragen.

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Maker Munich 2013

Vom 20. bis zum 21 April 2013 fand die Maker Munich in – Überraschung – München statt 😉

Die doppelte Anzahl an erwarteten Besuchern strömte während der 2 Tage in die Tonhalle, dem Veranstaltungsort. Nils Hitze, einer der Organisatoren und Mitgründer von 3dDinge, zeigte sich stolz und zufrieden mit dem Ergebnis. Immerhin war dies die erste Messe Deutschlands, die sich speziell an die Maker-Bewegung richtete.

Viele, unter anderem auch Heise und der Bayrische Rundfunk, haben bereits über die Messe berichtet. Da ich selber leider nicht dabei sein konnte, überlasse ich es anderen weiter darüber zu berichten.

Weitere Links zur Maker Munich auf 3dDinge.

Im August wird es noch eine “Maker Faire” in Hannover geben.

 

Von RP zu RM

In der Eröffnungsrede zum 12. Fachtagung Rapid Prototyping in Hamburg sprach der Dekan der Fakultät Technik und Informatik, Dr.-Ing. Thomas Flower davon, dass man die Fachtagung von Rapid Prototyping in Rapid Manufacturing umbenennen müsse. Die Technik gäbe es längst her, dass man mit Hilfe der 3D Drucktechnik fertige Produkte und nicht nur Prototypen aus einem Drucker bekommt. Einer der Redner, Marius Lakomiec von MTU Aero Engines GmbH, berichtete, dass sein Arbeitgeber bereits Teile für Turbinen im 3D Druckverfahren herstellt. Noch befindet sich Alles in der Testphase und es werden nur unkritische Teile aus dem 3D Drucker kommen, aber es ist schon mal der erste Schritt.

Auch wenn ich in einem vorigen Artikel schrieb, dass sich nicht viel geändert hat, hat sich im Detail doch viel geändert. Die Maschinen sind zuverlässiger und genauer geworden und verhalten sich reproduzierbar im Gegensatz zu ihren Urahnen in den 80ern und 90ern. Auch das Verständnis für Bionik hilft, den 3D Druck voran zu treiben. So lassen sich besonders leichte und stabile Strukturen erstellen, die man nur im additiven Druckverfahren herstellen kann.

Gegen Ende der Fachtagung hat Olaf Hasselbusch von der Toni Maroni GmbH, den Fabbster vorgestellt. Er hat den Fabbster eine Zeit lang getestet und fragt: “Ist der Fabbster geeignet für die (Klein-)Serienproduktion?” Der Fabbster ist einer der preiswerteren Modelle für den Heimanwender. Eben hier liegt auch sein Anwendungsgebiet.

Eine Serienproduktion ist auf Grund einiger Dinge nur erschwert möglich und Herr Hasselbusch rät eher davon ab. Das Ladesystem, der Fabbster hat statt einer Filamentrolle einzelne Stäbe, ist fehleranfällig. Es komme ab und an vor, dass sich die Stäbe bei der Zufuhr zum Druckkopf auseinander haken und der laufende Druckjob abgebrochen werden muss.

Das Druckbett ist ebenfalls nicht sehr stabil und zudem ungeheizt. Der Fabbster druckt (zur Zeit) nur mit ABS. ABS setzt aber eine stabile Temperaturumgebung voraus, in der das ABS sehr langsam abkühlen kann. Wird der Kunststoff zu schnell abgekühlt, weil zum Beispiel das Druckbett kalt ist, oder ein Luftzug an dem im Druck befindlichen Modell vorbei streift, treten im ABS starke Spannungen auf, die schnell dazu führen, dass sich das Modell verzieht und von dem Druckbett löst. Ergebnis: Druck fehlgeschlagen. Auch die Software (der Druckertreiber) ist momentan auf Grund der großen Anzahl von Einstellmöglichkeiten, die man zudem auch noch auf jedes Modell anpassen sollte, eher etwas für Bastler und Enthusiasten.

Kurz angesprochen hat Herr Hasselbusch auch seine Abenteuer mit einem aus den USA importierten günstigen 3D Drucker. Laut Internetshop war der Drucker ab Lager lieferbar. Im Kleingedruckten stand dann allerdings: erst in x Wochen ab Lager lieferbar. Also musste er erst einmal lange warten. Dann fiel der Heizwiderstand an der Druckdüse aus. Er fragte den Support, welcher Widerstand verwendet wird, damit er ihn austauschen könne. Der Support hat leider nur geantwortet, dass er den Druckkopf einschicken solle. Seit dem verstaubt der Drucker.

Fazit:

Die modernen und leider auch sehr teuren Industrie-3D-Drucker kann man zum Rapid Manufacturing benutzen. Die 3D Drucker für den Heimanwender sind damit nicht vergleichbar. Der Unterschied liegt dabei oft nur an der Zuverlässigkeit. Hohe Zuverlässigkeit = höherer Preis. Die Auflösung, die die unterschiedlichen Drucker schaffen, spielt keine ganz so große Rolle. Eher noch der verfügbare Druckraum.

Investieren in 3D Druck spezialisierte Firmen

Will man in eine brandneue Technologie wie dem 3D Druck investieren?

Moment mal… die Technologie für den 3D Druck ist nicht neu. Schon seit den 80er Jahren gibt es diese Technologie. Anfangs waren die Kosten für einen 3D Drucker noch immens hoch und die Handhabung als auch die Qualität des Ergebnisses waren nicht besonders gut. Mit den Jahren verfeinerte sich die Technik und die Handhabung wurde einfacher.

3DPO fragt nun: “In 3D Druck spezialisierte Unternehmen investieren?

Es besteht, auch nach dem Hype im letzten Jahr, immer noch ein sehr großes Potential. Neue Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel die Medizin, werden erschlossen.

Die Anschaffungskosten für professionelle 3D Drucker sind relativ hoch. Aber 3dpo schreibt vom “Rasierer/Klingen Modell“. Das heißt die Drucker werden günstiger, dafür aber die Verbrauchsmaterialien teurer.

Gerade in der professionellen Prototypenerstellung gibt es nichts Besseres als einen 3D Drucker. Im Gegensatz zur manuellen Fertigung ist ein 3D Drucker schneller, preiswerter und genauer.

Marktführer für 3D Drucker sind Stratasys und 3D Systems Corp. Welche Aktien wollen Sie kaufen?

3D Druck wird die Wirtschaft radikal ändern

Spielzeuge, wie kleine Bagger und Roboter. Geschirr, Tassen, Teller. Das Alles und noch mehr (würde ich machen, wenn ich der König von …)  lässt sich auch heute schon mit Hilfe eines 3D Druckers schnell und in allen (un)möglichen Formen herstellen.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage in der IT und Kommunikations-Branche ergibt auch, dass 81% der Teilnehmer davon ausgehen, dass der 3D Druck die Branchen stark umwälzt.

Quelle: focus.de

SPON testet den Replicator 2 an

Der Spiegel Online Redakteuer Matthies Kremp hat einen Replicator 2 von Makerbot bei sich stehen und   ist begeistert davon, was man alles ausdrucken kann. Er lässt sich sogar zu einem Vergleich mit den Replicatoren der Enterprise bei Star Trek hinreißen. Natürlich sind die heutigen 3D Drucker noch lange nicht so weit, den im Video erwähnten “heißen Earl Gray” herzustellen, aber man arbeitet schon heute daran, mit Enzymen biologische und lebende einfache Objekte herzustellen.

Am Ende bleibt die Frage offen: “Lohnt sich ein 3D Drucker für den privaten Gebrauch?”

Zum SPON Artikel

Kindle Keyboard vs Kindle Paperwhite

Beide Kindle nebeneinander. Links das neue Kindle Paperwhite. Rechts das Kindle Keyboard.
Kindle

Offensichtliche Unterschiede:
# die Größe, das Paperwhite ist weniger breit und weniger hoch
# die Steuerung:
Das Kindle Paperwhite wird per Touchsteuerung direkt auf dem Bildschirm gesteuert. Die Touchsteuerung reagiert dabei erfreulich schnell. Ich hatte da eine viel größere Verzögerung erwartet. Die Bahnautomaten reagieren langsamer. Aber an denen sollte sich eh kein Gerät messen. Wie gesagt, die Steuerung reagiert erfreulich schnell. Man kann recht flüssig tippen.

Große Änderung gegenüber dem normalen Kindle Touch:
Das Display kann beleuchtet werden.
Kindle Paperwhite Helligkeitseinstellung

Hier nun der Vergleich des Kindle Keyboard und dem Kindle Paperwhite mit ca 50% Displayhelligkeit
Kindle

Die Auflösung des Paperwhite ist vergrößert worden. Hier mal ein kleiner Vergleich des Schriftbildes.

Kindle Keyboard / Kindle Paperwhite 0% Helligkeit / Kindle Paperwhite 50% Helligkeit
Kindle Keyboard Schriftbild
Kindle Paperwhite Schriftbild
Kindle Paperwhite Schriftbild

Die erhöhte Auflösung macht sich marginal bemerkbar, ist aber kein Grund zum Umsteigen, falls man schon einen Kindle hat. Der Hintergrund ist ohne die Beleuchtung auch nur unwesentlich heller. Aber der Hintergrund ist ruhiger. Erst mit der Beleuchtung wird der Kontrast gesteigert und der Hintergrund aufgehellt. Mit dem Paperwhite ist es nun auch möglich, andere Schriftarten auszuwählen. Schönere, als die Schriftart beim Kindle Keyboard.

In den amerikanischen Amazon Rezensionen wurde sich über die ungleichmäßige Beleuchtung beschwert oder über Farbschlieren bei eingeschalteter Beleuchtung.

Meine Beobachtung
Im unteren Teil ist die Beleuchtung ungleichmäßig. Es sind Schatten zu sehen. Dies stört aber nicht, da dort unten normalerweise kein Buchtext steht.
Ich habe den Eindruck, dass quer über den Bildschirm ein leichter grüner Schimmer bei eingeschalteter Beleuchtung läuft. Dennoch ist alles insgesamt gleichmäßiger und schöner erleuchtet, als mit einer externen Lichtquelle.
Amazon zeigt auch Bilder des Paperwhite in unterschiedlichen Lichtsituationen.