“Einen IKEA machen”

Ich habe überlegt, ob ich das hier posten soll. Es gehört nicht zum Thema 3D Druck. Das Thema Werbung in Kulturen passt im weitesten Sinne zu jedem Unternehmen. Und in der folgenden News geht es sogar darum, dass ein neuer Ausdruck geprägt werden soll.

Einen IKEA machen

Was soll das sein?

IKEA macht auch Werbung in Saudi-Arabien. Dort ist es verboten, nackte Haut von Frauen darzustellen. Im IKEA Standard-Katalog kommen Frauen vor. Diese Frauen zeigen nackte Haut. Gesicht, Hals, Hände, Füße. Um Werbung in Saudi-Arabien machen zu können, muss IKEA entweder jedes Stückchen Haut bei den Frauen verdecken, oder eben die Frauen aus ihrer Werbung entfernen.

IKEA hat die Frauen aus ihren Katalog weg retuschieren lassen. Nun soll der Ausdruck “Einen IKEA machen” dafür etabliert werden, wenn Frauen aus etwas ausgeschlossen wird.
Quelle: blog.r23.de

Meine Meinung

IKEA handelt nur wirtschaftlich. “Personen” in der Werbung sind nur Objekte. Objekte der Werbung. Der Ausdruck “Einen Saudi-Araber machen” macht doch viel mehr Sinn. Nur weil sich ein nordeuropäisches Unternehmen traut, in arabischen Ländern Werbung zu machen und dann auch noch Werbung, die den dortigen Sitten und Gesetzen entspricht, ist kein Grund sich über ein einzelnes Unternehmen her zu machen.

Roboter aus dem Drucker

Du hast noch keine Idee, was du aus einem 3D Drucker drucken möchtest?

Du interessierst dich ein wenig für Roboter? Das Aufbauen ist zu anstrengend?

Da gibt es eine einfache Möglichkeit. Du hältst Ausschau nach einem einfachen Bausatz. Damit der Bastelspaß nicht ganz verloren geht, sollte natürlich nicht alles komplett fertig sein. Ein solches Konzept gibt es auf Veterobot.com. Der Großteil des Gehäuses stammt aus einem 3D Drucker.

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Schusswaffen aus dem Drucker

Ein heikles Thema. Mit einem 3D Drucker lassen sich Schusswaffen herstellen. Mit den einfacheren FDM Druckern sind funktionierende Feuerwaffen noch nicht möglich. Aber Drucker mit dem SLA Verfahren oder ähnliche können schon jetzt Schnellfeuerwaffen herstellen.

 

Quelle: http://defdist.tumblr.com/

Der texanische Verein “Defense Distributed” widmet sich dem Thema Waffen aus dem 3D Drucker.

 

 

Was kann man und was sollte man nicht machen?

In der Zukunft wird es einfacher werden, Schusswaffen auszudrucken. Erstens weil die Drucker und Materialien besser werden und zweitens weil es für den 3D Druck optimierte Schusswaffen geben wird.

Hier noch ein Artikel in Deutsch auf futurzone.at oder stadt-bremerhaven.de.

Ein kostenloses Modell

Eigene Ideen verwirklichen
Beim Verwirklichen Deiner eigenen Ideen möchte ich Dir gerne helfen (ganz Eilige scrollen bis an das Ende des Artikels)! Du wolltest schon immer etwas mehr Ordnung in Deine Gesellschaftsspielen wie Dominion bringen? Erstelle deinen Karten-Organizer und schon rutschen dir Karten in einer hitzigen Partie nicht mehr ungewollt über den Tisch. Oder soll es lieber eine selbst designete iPhone Hülle sein? Ein kleines Spielzeugauto, oder Dein Traumhaus, welches du bald bauen willst?

Ich gebe Dir die Möglichkeit, diese für den Massenmarkt neue Technologie des 3D Drucks auszuprobieren. Und das völlig kostenlos! Dazu musst Du Dich nur unten in das Formular mit deinem Namen und deiner Emailadresse eintragen.

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Maker Munich 2013

Vom 20. bis zum 21 April 2013 fand die Maker Munich in – Überraschung – München statt 😉

Die doppelte Anzahl an erwarteten Besuchern strömte während der 2 Tage in die Tonhalle, dem Veranstaltungsort. Nils Hitze, einer der Organisatoren und Mitgründer von 3dDinge, zeigte sich stolz und zufrieden mit dem Ergebnis. Immerhin war dies die erste Messe Deutschlands, die sich speziell an die Maker-Bewegung richtete.

Viele, unter anderem auch Heise und der Bayrische Rundfunk, haben bereits über die Messe berichtet. Da ich selber leider nicht dabei sein konnte, überlasse ich es anderen weiter darüber zu berichten.

Weitere Links zur Maker Munich auf 3dDinge.

Im August wird es noch eine “Maker Faire” in Hannover geben.

 

Von RP zu RM

In der Eröffnungsrede zum 12. Fachtagung Rapid Prototyping in Hamburg sprach der Dekan der Fakultät Technik und Informatik, Dr.-Ing. Thomas Flower davon, dass man die Fachtagung von Rapid Prototyping in Rapid Manufacturing umbenennen müsse. Die Technik gäbe es längst her, dass man mit Hilfe der 3D Drucktechnik fertige Produkte und nicht nur Prototypen aus einem Drucker bekommt. Einer der Redner, Marius Lakomiec von MTU Aero Engines GmbH, berichtete, dass sein Arbeitgeber bereits Teile für Turbinen im 3D Druckverfahren herstellt. Noch befindet sich Alles in der Testphase und es werden nur unkritische Teile aus dem 3D Drucker kommen, aber es ist schon mal der erste Schritt.

Auch wenn ich in einem vorigen Artikel schrieb, dass sich nicht viel geändert hat, hat sich im Detail doch viel geändert. Die Maschinen sind zuverlässiger und genauer geworden und verhalten sich reproduzierbar im Gegensatz zu ihren Urahnen in den 80ern und 90ern. Auch das Verständnis für Bionik hilft, den 3D Druck voran zu treiben. So lassen sich besonders leichte und stabile Strukturen erstellen, die man nur im additiven Druckverfahren herstellen kann.

Gegen Ende der Fachtagung hat Olaf Hasselbusch von der Toni Maroni GmbH, den Fabbster vorgestellt. Er hat den Fabbster eine Zeit lang getestet und fragt: “Ist der Fabbster geeignet für die (Klein-)Serienproduktion?” Der Fabbster ist einer der preiswerteren Modelle für den Heimanwender. Eben hier liegt auch sein Anwendungsgebiet.

Eine Serienproduktion ist auf Grund einiger Dinge nur erschwert möglich und Herr Hasselbusch rät eher davon ab. Das Ladesystem, der Fabbster hat statt einer Filamentrolle einzelne Stäbe, ist fehleranfällig. Es komme ab und an vor, dass sich die Stäbe bei der Zufuhr zum Druckkopf auseinander haken und der laufende Druckjob abgebrochen werden muss.

Das Druckbett ist ebenfalls nicht sehr stabil und zudem ungeheizt. Der Fabbster druckt (zur Zeit) nur mit ABS. ABS setzt aber eine stabile Temperaturumgebung voraus, in der das ABS sehr langsam abkühlen kann. Wird der Kunststoff zu schnell abgekühlt, weil zum Beispiel das Druckbett kalt ist, oder ein Luftzug an dem im Druck befindlichen Modell vorbei streift, treten im ABS starke Spannungen auf, die schnell dazu führen, dass sich das Modell verzieht und von dem Druckbett löst. Ergebnis: Druck fehlgeschlagen. Auch die Software (der Druckertreiber) ist momentan auf Grund der großen Anzahl von Einstellmöglichkeiten, die man zudem auch noch auf jedes Modell anpassen sollte, eher etwas für Bastler und Enthusiasten.

Kurz angesprochen hat Herr Hasselbusch auch seine Abenteuer mit einem aus den USA importierten günstigen 3D Drucker. Laut Internetshop war der Drucker ab Lager lieferbar. Im Kleingedruckten stand dann allerdings: erst in x Wochen ab Lager lieferbar. Also musste er erst einmal lange warten. Dann fiel der Heizwiderstand an der Druckdüse aus. Er fragte den Support, welcher Widerstand verwendet wird, damit er ihn austauschen könne. Der Support hat leider nur geantwortet, dass er den Druckkopf einschicken solle. Seit dem verstaubt der Drucker.

Fazit:

Die modernen und leider auch sehr teuren Industrie-3D-Drucker kann man zum Rapid Manufacturing benutzen. Die 3D Drucker für den Heimanwender sind damit nicht vergleichbar. Der Unterschied liegt dabei oft nur an der Zuverlässigkeit. Hohe Zuverlässigkeit = höherer Preis. Die Auflösung, die die unterschiedlichen Drucker schaffen, spielt keine ganz so große Rolle. Eher noch der verfügbare Druckraum.

Investieren in 3D Druck spezialisierte Firmen

Will man in eine brandneue Technologie wie dem 3D Druck investieren?

Moment mal… die Technologie für den 3D Druck ist nicht neu. Schon seit den 80er Jahren gibt es diese Technologie. Anfangs waren die Kosten für einen 3D Drucker noch immens hoch und die Handhabung als auch die Qualität des Ergebnisses waren nicht besonders gut. Mit den Jahren verfeinerte sich die Technik und die Handhabung wurde einfacher.

3DPO fragt nun: “In 3D Druck spezialisierte Unternehmen investieren?

Es besteht, auch nach dem Hype im letzten Jahr, immer noch ein sehr großes Potential. Neue Geschäftsbereiche, wie zum Beispiel die Medizin, werden erschlossen.

Die Anschaffungskosten für professionelle 3D Drucker sind relativ hoch. Aber 3dpo schreibt vom “Rasierer/Klingen Modell“. Das heißt die Drucker werden günstiger, dafür aber die Verbrauchsmaterialien teurer.

Gerade in der professionellen Prototypenerstellung gibt es nichts Besseres als einen 3D Drucker. Im Gegensatz zur manuellen Fertigung ist ein 3D Drucker schneller, preiswerter und genauer.

Marktführer für 3D Drucker sind Stratasys und 3D Systems Corp. Welche Aktien wollen Sie kaufen?

3D Druck wird die Wirtschaft radikal ändern

Spielzeuge, wie kleine Bagger und Roboter. Geschirr, Tassen, Teller. Das Alles und noch mehr (würde ich machen, wenn ich der König von …)  lässt sich auch heute schon mit Hilfe eines 3D Druckers schnell und in allen (un)möglichen Formen herstellen.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage in der IT und Kommunikations-Branche ergibt auch, dass 81% der Teilnehmer davon ausgehen, dass der 3D Druck die Branchen stark umwälzt.

Quelle: focus.de