Makerbot gehört nun Stratasys

Seit gestern gehört Makerbot offiziell zu Stratasys.

http://new.livestream.com/accounts/1487850/events/2191165

Eigentlich ist das nichts Schlimmes. Ein Geschäftsmann hat sein Unternehmen aufgebaut und am Ende gewinnbringend verkauft. So funktioniert unsere großteils freie Marktwirtschaft. Und das ist auch gut so!

Es gibt hier auch die andere Seite, die moralische. Makerbot hat seinen Replicator vom RepRap Projekt abgeleitet und seit dem Replicator 2 zu Closed Source gemacht. Auch alle entstehende Software war nicht mehr als Quellcode erhältlich.

Was wird nun auf Thingiverse? Makerbot hat diese Plattform erschaffen, damit sich Maker austauschen können. Diese Plattform wird es auch weiterhin geben. Einige der Nutzer sind jedoch besorgt um die Rechte ihrer eingestellten Kunstwerke. Sie sind nicht besorgt, dass sie irgend jemand kopieren könne. Nein, denn die Designs waren eh kostenlos herunterladbar und konnten von anderen weiterentwickelt werden. Die Sorge ist eher, dass Stratasys nun versucht Geld mit der Plattform zu machen (was wirtschaftlich durchaus nicht verwerflich wäre). Es gibt sogar bereits Mitglieder von Thingiverse, die alle ihre angebotenen Downloads entfernt haben.

Sehr schade, da gute Sachen dabei waren. Das ist nun die Chance für Youmagine. Dort können ebenfalls Künstler und Macher ihre Werke der Welt zur Verfügung stellen. Betrieben wird diese Community von Ultimaker, die den Open Source Gedanken immer noch leben.

Mein 3D Druck misslingt immer

Da bastelt man mitunter stunden- oder tagelang an einer druckbaren 3D Datei herum und dann will entweder das Slicen gar nicht gelingen, (GCode kann nicht erstellt werden) oder der Ausdruck sieht seltsam verdreht aus.

Nicht immer sind dann der Drucker oder der Slicer selber schuld. Auch wenn die 3D Datei noch fehlerfrei aussieht, kann sie bereits fehlerhaft sein. Entweder ist das Modell nicht “wasserdicht“, oder es gab beim Exportieren der STL Datei Probleme.

Um solche Fehler aufzudecken und sogar zu beheben, gibt es Software. Kostenlos als auch kostenpflichtig. netFabb (kommerziell) beispielsweise kann Löcher und einige andere Fehler im Modell erkennen und dies dann beheben und korrekt in STL exportieren. Dabei kann netFabb mehrere Formate importieren. Man ist also nicht mehr so sehr auf ein CAD Programm angewiesen, das stl exportiert (und dann evtl auch noch falsch). Eine kurze Reparaturanleitung wurde auch im netFabb-Blog geschrieben.

Inspiriert durch: http://fabmaker.com/2013/06/netfabb-eine-reparatursoftware-fur-makers/

Maker Faire Hannover

Am 03. August 2013 von 10 bis 19 Uhr findet die Maker Faire in Hannover statt.

Die Maker Faire Hannover ist keine Technikkonferenz, sondern ein buntes Festival mit Erlebnis und Familencharakter, auf der das Basteln, Bauen, Erfinden, Experimentieren, Lernen, Recyceln, Selbstmachen und Spaß haben im Mittelpunkt steht.

Bis zum 15. Juni, also nur noch wenige Tage, können sich auch Maker anmelden und ihre Sachen, Erfindungen und Ideen vorstellen.

Ein Maker ist dabei kreativer Erfinder, der aus ungewöhnlichen Dingen und Situationen neues, andere oder besseres ersinnen kann.

Das Thema 3D Druck wird ebenfalls gezeigt. Zum Beispiel sind dreamfactory mit ihrem Delta Tower anwesend.

Die Gewinner wurden benachrichtigt

Alle Gewinner meiner Aktion “Ein kostenloses Modell” wurden benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt geht es los… Was soll gedruckt werden?

Vielleicht einen Yoda Stifthalter?

Quelle: Thingiverse, Dizingof
Quelle: Thingiverse, Dizingof

 

Ein transformierender Roboter?

Quelle: thingiverse, msruggles

 

Ein Schaufelbagger für die Kleinen?

Eine Murmelachterbahn?

Oder doch lieber die ersten Teile für ein Table-Top Spiel?

Als Dateiformat sind mir .stl Daten am liebsten. Die kann ich direkt weiterverarbeiten. Aber auch andere Dateiformate sind möglich. Ich probiere dann einfach aus, ob sie sinnvoll zu konvertieren sind.

Ein kleiner Wermutstropfen:  da mein Drucker, ein Replicator 2X,  (immer) noch nicht da ist, verzögert sich die Auslieferung der Modelle vermutlich noch ein wenig.  Statt Anfang Juli wird es dann eher Ende Juli bis Anfang August. Ich hoffe, jeder kann so lange warten. 😉

PS: Falls keine konkreten (Druck-)Daten vorhanden sind, schreibt mich ruhig an und erzählt mir von eurer Idee. Wir schauen dann gemeinsam, ob wir das umsetzen können!

Ich druck mir mal ne Pizza aus

Heißt es statt “Ich schieb mir mal ne Pizza in den Ofen” bald “Ich druck mir mal ne Pizza aus”?

Möglich wäre es, mit entsprechenden Druckmaterialien ein essbares Etwas in Form einer Pizza auszudrucken. Die verschiedenen Inhaltsstoffe werden in Patronen gelagert und durch Düsen schichtweise ausgedruckt. Letztendlich entsteht dann eine Pizza.

Das ganze funktioniert dann ähnlich wie der Schokodrucker, nur eben mit mehr Düsen und mehreren “Druckmaterialien”.

 

Oder wie wäre es mit Knusperflaks aus Mehlwürmern? Eigentlich ganz lecker 🙂

Bildquelle: gz.com
Bildquelle: gz.com

Quelle: http://qz.com/86685/the-audacious-plan-to-end-hunger-with-3-d-printed-food/

Spielzeug aus dem Drucker

Spielzeug statt Waffen

Nun habe ich in den letzten Artikeln viel über gedruckte Waffen geschrieben. Dabei kann man viel schönere Sachen mit einem Drucker machen (davon mal abgesehen, dass Waffen drucken/herstellen in den meisten Ländern verboten ist).

Bildquelle: thingiverse.com
Bildquelle: thingiverse.com

Gzumwalt, ein User von Thingiverse, hat eine Murmelbahn mit dem Replicator 2 hergestellt. Dabei benutzt er sogar noch einen Motor, um die Murmeln immer wieder anzutreiben.

Ganz so aufwändig muss man es selber nicht gestalten. Einfache Murmelbahnen ohne Motor sind selbstverständlich auch möglich 😉

Quelle: http://3druck.com/objects/marblevator-kugelbahn-aus-dem-3d-drucker-139478/

3D gedruckte Waffen haltbar

Wie ich schon in vorigen Artikel schrieb explodieren die gedruckten Waffen gerne mal. Natürlich hängt es vom jeweiligen Drucker ab.

Mit einem SLA Drucker konnte eine Waffe gedruckt werden, die schon sehr viele Schüsse abgeben konnte. Der Lauf besteht bei dieser Waffe allerdings aus einem Metallrohr.

Neben den Waffen wird nun auch begonnen, Projektile zu drucken. Als Treibmittel wird eine Schrotpatrone genutzt. Schrot raus und gedrucktes Projektil rein.

Bildquelle: 3druck.com
Bildquelle: 3druck.com

Explodierende Waffen

Waffen aus dem Drucker waren in einigen Kreisen das große Thema. Bekannt war auch, dass diese gedruckten Waffen nicht besonders haltbar sind.

Ordnungshüter haben sich die Waffen ebenfalls ausgedruckt und getestet. Bei ihrem Test ist die Waffe explodiert.

explodingguns
Bildquelle: http://www.techworld.com.au/

Je nach Qualität des Ausdrucks hält die Waffe mal mehr, mal weniger aus. Verlässlich ist die gedruckte Waffe auf keinen Fall. Aber die potentielle Gefahr ist bei der Waffe gegeben.

Quelle: Nerdcore 

 

 

Lange Nacht der Wissenschaft in Berlin

Gibt es hier Berliner oder bist du am 8. Juni in oder um Berlin?

Am 8. Juni 2013 findet die lange Nacht der Wissenschaft in Berlin statt. Mit dabei ist ein Team, welches einen 3D Kopierer vorstellt.

Das Fachgebiet Elektronik und medizinische Signalverarbeitung präsentiert Forschungsergebnisse zu tragbaren Biosensoren und zur Biosignalverarbeitung sowie spannende Studierendenprojekte. Lernen Sie unsere 3-D-Kopierer, LED-Würfel und Uhren kennen und machen Sie bei unseren Spielen mit!  Ausstellung, Demonstration: Raum EN 193, auch für Kinder. Mehr Infos unter: http://www.emsp.tu-berlin.de/http://www.eecs.tu-berlin.de/?id=118606

Ich fand solche Veranstaltungen immer sehr interessant. Leider bin ich an dem Wochenende nicht in der Nähe von Berlin.

Gerade Eltern, die ihren Kindern einen spannenden Abend bereiten wollen, sollten sich den Abend frei halten und dort vorbei schauen. Ebenfalls Studieninteressierte können dort schon erste Kontakte knüpfen und herausfinden, ob das Studium generell oder an der TU Berlin etwas für sie ist.