3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Adafruit’s Ruiz Brothers have posted a tutorial for the PiGRRL Zero, their latest Gameboy-style, 3D printed emulator. The PiGRRL Zero, which packs 14 buttons and a 2.2′ color display into its tiny landscape casing, is built around the $5 Raspberry Pi Zero.

Quelle: 3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Das elektronische Schaf

Lange ist es her, seit ich mich um das elektronische Schaf gekümmert habe. Mit dem Unterboden war ich nicht wirklich zufrieden. Nun habe ich mich endlich mal an einen neuen Versuch gewagt.

links: neue Version, rechts: alte Version

 

Die Motoren sind nun um 5° nach unten geneigt. Das ergibt ein bisschen mehr Bodenfreiheit und die Drehungen sollten ein bisschen leichter gehen. Eine 10° Neigung müsste ich auch noch mal ausprobieren.

Um 5° geniegte Motoren auf allen Achsen

Da der Raum für den Motor zu eng war, ist beim Eindrücken des Motors das Gehäuse ein bisschen aufgeplatz (links zu sehen). Die Layerhafung ist bei diesem Versuch auch nicht so ganz gut. Gedruckt habe ich mit ABS.

Dafür war die Haftung am Druckbett zu gut.

Am Druckbett haftendes ABS

Obwohl die Maße 170 mm x 128 mm betragen hat sich keine einzige Ecke des  Modells vom Druckbett abgehoben. Leider haftete das Modell auch nach dem Abkühlen noch so stark am Druckbett, dass ich es nur mit Mühe runterbrechen konnte. Vor dem Drucken kippe ich ein wenig Aceton (Achtung gut lüften!) auf das Druckbett und schwenke ein paar mal etwas ABS darin herum. Das ABS löst sich im Aceton etwas auf und klebt dann nach dem Trocknen am Druckbett fest. Die Schicht ist dabei kaum zu sehen, aber es reicht vollkommen aus, um als Haftgrund zu dienen.

Ich werde nachher noch mal einen Druck starten. Mit veränderter Motoraufnahme (etwas weiter), dickeren Wänden (2mm auf 4 mm) und leicht erhöhter Drucktemperatur (234°C auf 237°C). Druckzeit ca. 6 Stunden.

Ein GPIO Display am Raspberry konfigurieren und andere Sachen

Hier in Kurz einmal meinen Weg, wie ich die Software (Retropie) auf dem RaspberryPi mit dem Raspberry Display eingerichtet habe.

Retropie hier runterladen und auf eine SD Karte „brennen“ (z.B. mit Win32 Disk Imager)
http://blog.petrockblock.com/retropie/retropie-downloads/

Eine Manuelle Installation ist auch möglich
http://blog.petrockblock.com/2012/07/22/retropie-setup-an-initialization-script-for-retroarch-on-the-raspberry-pi/

Nach dem ersten Einloggen über SSH dann erst mal

ausführen und das Dateisystem auf die gesamte Speicherkarte ausweiten (Punkt 1). Dies ist besonders dann notwendig, wenn man das Komplettimage runtergeladen und auf die Speicherkarte „gebrannt“ hat. Wenn man schon dabei ist, kann man auch gleich die Internationalisierungsoptionen (Punkt 4) auswählen und z.B. das Tastaturlayout (change keyboard layout) einstellen.

Danach dann gleich ein

Hier wählt man im ersten Schritt “UTF-8” aus. Im zweiten Schritt “Guess optimal character set”; im dritten “Terminus” und im vierten und letzten Schritt “6×12 (framebuffer only).”. Diese Einstellung sorgt dafür, dass wir die Konsole im kleinen Display besser lesen können.

Jetzt updaten wir einmal das System mit folgenden Befehlen

Damit sollte Retropie auf dem neusten Stand sein.

Bisher bleibt das über die GPIO Pins angeschlossene Display noch schwarz. Das wollen wir nun ändern.

Es wird ein kleines Skript runtergeladen und dann ausgeführt. Beim Ausführen bekam ich die Meldung, dass kein „FBTFT“ gefunden wurde und ob ich das System updaten wolle. Dieses habe ich mit Ja beantwortet.

Nun muss man noch ein bisschen in der Bootconfig von RaspberryPi rumfummeln.

Folgende Zeilen sollen in der config.txt am Ende eingefügt werden.

Jetzt muss SPI noch aktiviert werden.

Hier muss die Zeile mit „blacklist spi-bcm2708“ auskommentiert werden (mit # ).

Wenn man nun die Kommandozeile auf dem Display sehen möchte, muss man in cmdline.txt noch etwas anfügen.

Einfach am Ende der langen Zeile noch dies hier anhängen:

Natürlich nicht vergessen, alle Änderungen zu speichern.

Nach einem Reboot ( sudo reboot), sollte die Kommandozeile im Display zu sehen sein. Sobald jedoch EmulationStation (die grafische Oberfläche des Emulators) startet, bleibt das kleine Display schwarz. Hier ist noch ein bisschen Arbeit nötig.

Folgende Befehle nacheinander in der Kommandozeile eingeben:

Nun ist der FrameBufferKopierer installiert. Einfach mal „fbcp&“ in die Konsole eingeben. Schon sollte auch der Emulator nun auf dem Display laufen. Leider muss man bei jedem Neustart fbcp& eingeben, was bei einem Gameboy-Clone ohne Tastatur nur schwer möglich ist.

Es wird einfach ein neues keines Skript angelegt mit

Inhalt des Skriptes ist

Nun machen wir das neue Skript nach dem Speichern noch ausführbar mit

und fügen es der Gruppe und dem Besitzer „root“ zu

Damit unser kleines Skipt bei jedem Neustart ausgeführt wird, geben wir noch dieses in die Konsole ein

Nun sollte der Emulator auch bei jedem Neustart auf dem kleinen Display zu sehen sein.

Es kann sein, dass die Schrift im Emulator schwer zu lesen ist. Ein wenig Abhilfe könnte dies hier schaffen.

In dieser Datei runterscrollen bis zur „gamelist“ Sektion. Dort den Wert von „primaryColor“ auf 000000 ändern. Und dann noch die „fontSize“ von 0.03 auf 0.05 erhöhen.

Wer jetzt noch seine Buttons konfigurieren möchte, muss sich hier ein bisschen einlesen: https://learn.adafruit.com/retro-gaming-with-raspberry-pi/buttons Vermutlich muss das Programm „retrogame“ neu kompliert werden. Das ist aber nicht weiter schlimm und steht im eben genannten Link.

Nun noch die richtigen ROMs auf die Speicherkarte kopieren und schon kann der Spaß losgehen.

Wer nun noch einen kleinen WLAN Stick am Raspberry nutzen möchte, kann dies einfach machen. In „interfaces“ müssen nur die richtigen Daten eingetragen werden.

Bei meiner Bluetooth Tastatur hapert es noch ein wenig. Bisher schaffe ich es nicht, dass die Tastatur nach einem Neustart verwendet werden kann. Bisher habe ich folgendes versucht. http://elinux.org/RPi_Bluetooth_keyboard_setup

Den letzten Befehl muss ich immer erst manuell ausführen, damit die Bluetooth Tastatur verunden wird. Eigentlich sollte der vorletzte Befehl genau dieses erübrigen.

Hier noch unsortiert die Links, die ich bei der Einrichtung studiert habe:

http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-gameboy-pi-a
http://www.forum-raspberrypi.de/Thread-bitte-um-hilfe-bei-display?page=3
https://github.com/notro/fbtft/wiki/Framebuffer-use#framebuffer-mirroring
https://learn.adafruit.com/running-opengl-based-games-and-emulators-on-adafruit-pitft-displays/adding-controls
http://seite360.de/2013/10/12/retroppie-schritt-fur-schritt-zur-retrogame-emulationstation-mit-dem-raspberry-pi/
https://github.com/watterott/RPi-Display/blob/master/docu/FAQ.md
http://elinux.org/RPiconfig

Spielzeug aus dem Drucker

Spielzeug statt Waffen

Nun habe ich in den letzten Artikeln viel über gedruckte Waffen geschrieben. Dabei kann man viel schönere Sachen mit einem Drucker machen (davon mal abgesehen, dass Waffen drucken/herstellen in den meisten Ländern verboten ist).

Bildquelle: thingiverse.com
Bildquelle: thingiverse.com

Gzumwalt, ein User von Thingiverse, hat eine Murmelbahn mit dem Replicator 2 hergestellt. Dabei benutzt er sogar noch einen Motor, um die Murmeln immer wieder anzutreiben.

Ganz so aufwändig muss man es selber nicht gestalten. Einfache Murmelbahnen ohne Motor sind selbstverständlich auch möglich 😉

Quelle: http://3druck.com/objects/marblevator-kugelbahn-aus-dem-3d-drucker-139478/

3D Druck wird die Wirtschaft radikal ändern

Spielzeuge, wie kleine Bagger und Roboter. Geschirr, Tassen, Teller. Das Alles und noch mehr (würde ich machen, wenn ich der König von …)  lässt sich auch heute schon mit Hilfe eines 3D Druckers schnell und in allen (un)möglichen Formen herstellen.

Die vom Bitkom in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage in der IT und Kommunikations-Branche ergibt auch, dass 81% der Teilnehmer davon ausgehen, dass der 3D Druck die Branchen stark umwälzt.

Quelle: focus.de