Mehrfarb Druck

Mehrfarbdruck – Bambu Lab X1

Farben oder auch Materialien von Schicht zu Schicht zu wechseln, ist kein so großes Problem. Selbst bei einem System, welches nur mit einer Farbe drucken kann. Man muss einfach nur am Schichtende eine Pause machen und das Filament wechseln. Das geht prinzipiell auch innerhalb einer Schicht, jedoch wird der Aufwand dafür sehr hoch. Mit dem Bambu Lab X1 habe ich seit neustem einen Drucker, der zwischen verschiedenen Materialien und Farben selbstständig wechseln kann. Natürlich habe ich den Mehrfarbdruck dann auch ausprobiert.

Mehrfarbdruck

Mein Testmodell war der bewegliche Drache. Ich habe den einmal in Orange und einmal in Weiß ausgedruckt. Druckzeit ist jeweils 4,5 Stunden. Das Modell hat bei einer Schichthöhe von 0,2 mm 125 Schichten. Ich habe dann im Bambu Studio das Modell farblich für den Mehrfarbdruck markiert. Das geht ganz einfach. Man wählt einfach nur die Farbe aus und mal dann mit einem virtuellen Pinsel auf dem Modell rum.

Mehrfarbdruck im Bambu Studio
Mehrfarbdruck im Bambu Studio

Auf diese Weise sollen nun auf den ersten 115 von 125 Schichten ein Farbewechsel stattfinden.

Schichtmodell des Drachen mit Mehrfarbdruck
Schichtmodell des Drachen mit Mehrfarbdruck

Der Farbwechselturm, auf der rechten Seite im Bild zu sehen, ist nur dazu da, um den Farbwechsel noch präziser zu machen. 100%ig notwendig ist der Turm nicht. Bambu Lab hat sich für den Farbwechsel etwas anderes einfallen lassen.

Verschwendung beim Mehrfarbdruck?

Bei jedem Farbwechsel fährt der Druckkopf nach hinten. Das alte Filament wird vom AMS (Automated Material System) aus dem Drucker herausgezogen und das neue Filament wird reingeschoben. Da im Normalfall geschmolzene Reste vom alten Filament in der Druckdüse zurückbleiben, muss das neue Filament erst einmal etwas durch die Düse gedrückt werden, damit das neue Filament das alte “rausspült”. Genau das wird gemacht, wenn der Druckkopf am hinteren Ende des Druckers ist. Dort ist eine Schacht, der außerhalb des Druckers führt und das rausgedrückte Filament fällt durch den Schacht nach außen.

Ausgeworfenes Filament nach Farbwechsel (Merhfarbdruck)
Ausgeworfenes Filament nach Farbwechsel

Hier sehen wir auch schon einen Nachteil von Mehrfarbdruck. Es kostet zusätzliches Filament. Neben dem kleinen Farbwechselturm, der 8 g wiegt, kommen noch einmal 40 g ausgeworfenes Filament für den Farbwechsel dazu.

Farbwechselturm, der neben das eigentliche Modell im Druckraum gedruckt wird
Farbwechselturm, der neben das eigentliche Modell im Druckraum gedruckt wird

Das Modell, der Drache, wiegt 55 g. “Verschwendet” werden in diesem Fall 48 g. Das Modell wiegt 55 g. Hätte ich in allen Schichten, statt in nur 115 Schichten einen Farbwechsel, kämen zur Verschwendung noch einmal 3 bis 4 g dazu. 52 g zu 55 g. Das muss man im Kopf haben. Gerade bei kleinen Modellen wie dem Drachen, fällt das auf. Bei großen Modellen, die dann auch nicht in jeder Schicht einen Farbwechsel haben, ist der Verlust in Relation zum Gesamtgewicht viel kleiner.

Noch ein Nachteil?

Ein weiterer Nachteil ist die längere Zeit bis zur Fertigstellung des Drucks. Als einfarbiger Druck dauert der Drache 4,5 Stunden. Im Zweifarbdruck sind es dann schon gut 7 Stunden. Für jeden Farbwechsel wird der Druck unterbrochen. Das Filament wechseln dauert etliche Sekunden.

Warum ist Mehrfarbdruck trotzdem cool?

Warum macht man das dann? Selbst im Zweifarbdruck ist der Bambu Lab X1 immer noch schneller als der Prusa MK3 im Einfarbdruck (7 h zu 11 h). Zusätzlich sieht ein Mehrfarbdruck einfach cool aus. Das Modell hat direkt aus dem Drucker die gewünschten Farben. Es müssen auch nicht nur verschiedene Farben sein. Unterschiedliche Materialien können auch verwendet werden. So kann das Stützmaterial aus einem löslichen Material bestehen. Das erleichtert das Entfernen vom Support enorm. Oder man verwendet besonders stabiles (und meist teures) Filament nur an stellen im Modell, wo es wirklich notwendig ist. Oder man mischt harte und weiche Materialien, um ein besseres Griffgefühl für benutzbare Sachen zu erreichen.

Das AMS kann bis zu 4 verschiedene Filamente beinhalten. Dies kann man vor dem Drucken auswählen. Selbst wenn ich nur einfarbige Modelle drucke, hilft mir das AMS. Ich drucke ein Modell in Schwarz, das nächste in Weiß, dann eines in Orange und wieder eines in Rot. All das kann ich machen, ohne, dass ich manuell das Filament wechseln muss. Komfortgewinn 🙂

Fazit

Mehrfarb- oder Multimaterial-Druck kostet mehr Zeit im Drucker und verbraucht mehr Material. Dafür muss man das Modell weniger nachbearbeiten, indem man es anmalt, oder die verschiedenen einzeln gedruckten Teile zusammenklebt. Das spart dann wieder Zeit und der Komfort erhöht sich auch.

Busy Lamp – Raumschiffe

Es wird Zeit, alte Designs zu überarbeiten. So wächst ein kleiner Speeder zu einem weltraumtauglichen XFighter heran. Das Design der Busy Lamp mag nicht jeden gefallen. Letztendlich ist es für mich eine Übung die Druckbarkeit zu vereinfachen oder den Zusammenbau zu erleichtern.

Alt

Ab und an arbeite ich an alten Designs und verändere sie ein wenig. So ist aus einem kleinen runden UFO ein klein bisschen größeres UFO geworden.

Die alte UFO
Das alte UFO
neuere Version des UFOs
Das neue Ufo

Vor langer Zeit hatte ich mal einen Gleiter entworfen, der einem Landgleiter aus Star Wars nachempfunden ist. Nur rudimentär natürlich. Es ist einfach nur ein freier Nachbau der Idee des Gleiters.

Der alte Gleiter
Der alte Gleiter

Neu

Neue Farben, etwas andere Form. Aber im Prinzip immer noch das gleiche Modell. Jedenfalls wenn man von oben auf beide Modelle guckt. Im Detail sehen beide Versionen schon ganz anders aus.

Die neue Speeder Busy Lamp
Der neue Speeder

Die neue als auch die alte Version benötigt Supports beim Druck. Das ist nicht ideal, da erstens mehr Material verbraucht wird und zweitens die Überhangflächen hier an den Flügeln nicht sehr gut aussehen. So habe ich mir dann Gedanken gemacht, wie man das lösen kann. Dabei ist eine Version ohne Support herausgekommen.

Die neue XFighter Busy Lamp - Regenbogenfarben
Der neue XFighter leuchtet in Regenbogenfarben
Frontansicht des  XFighters
Frontansicht

Alles ist ohne Support gedruckt. Die Flügel sind einfache flache Formen, die sich in den Rumpf stecken lassen. Im Innern sind die Flügel hohl, damit ich dort die Kabel für die LEDs verlegen konnte. Dann noch ein bisschen Kleber hier und da und schon hält alles fest zusammen.

Abschluss

Ich finde den neuen XFigher als Busy Lamp sehr schlicht, aber die Farben der Lampe sind sehr gut zu erkennen. Dies kommt auf den Bilder nicht so gut zur Geltung.

Wenn ich hier wieder eine neue Version machen sollte, wird der Rumpf etwas anders aussehen. Vielleicht etwas runder. Auch die Flügel hätten dann eine andere Form.

Halloween Photo Shooting

Zu Halloween habe ich mir einen netten kleinen Kürbismann ausgedruckt. Natürlich mit Licht im Kopf (helles Köpfchen, haha).

Printed Pumpkin Man. Painted with acrylic paint.

Nach dem Drucken habe ich das Modell dann nur grob mti Acrylfarben angemalt. Das macht das Gesamtbild etwas schmuddeliger, was hier ganz gut passt. Im Kopf sind RGB LEDs eingebaut, die dann rötlich, ähnlich wie eine Kerze, flackern.

Zusätzlich habe ich noch mal zwei meiner letzten Modelle abfotografiert. Diesmal mit anderen Licht.

Baby Groot at a tree stump

Dieser kleine Groot stammt von Thingiverse. Hier habe ich nach dem Drucken lediglich ein paar Fäden entfernt und dann mit Acrylfarbe angemalt.

 

Large Busy Lamp

Dieses Modell ist ein Mix aus dem Twisted Tower und dem Forbidden Watchtower.

Close up of the model

Und hier die kleine Version.

Twisted Tower by kijai

3ders.org – Stranger Things’ monstrous Demogorgon came from a 3D printer, not the Upside Down | 3D Printer News & 3D Printing News

The visual effects team behind Netflix sensation Stranger Things has revealed how it used 3D printing during the development of the show’s monsters, including the nightmarish ‘Demogorgon.’ Studio models were 3D printed on a Formlabs SLA 3D printer.

Quelle: 3ders.org – Stranger Things’ monstrous Demogorgon came from a 3D printer, not the Upside Down | 3D Printer News & 3D Printing News

3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Adafruit’s Ruiz Brothers have posted a tutorial for the PiGRRL Zero, their latest Gameboy-style, 3D printed emulator. The PiGRRL Zero, which packs 14 buttons and a 2.2′ color display into its tiny landscape casing, is built around the $5 Raspberry Pi Zero.

Quelle: 3ders.org – Adafruit’s 3D printed PiGRRL Zero puts retro gaming in your pocket | 3D Printer News & 3D Printing News

Noch mehr kleine Symbole für die Wand

Ich finde, dass die meisten White Boards ein wenig mehr Pepp brauchen. So kleine oder auch große gedruckte Symbole machen da schon viel her.

 

Gedruckt mit einem Objet 500 Connex 3

Das “Geldsymbol” hatte ich mit einem Objet 500 Connex 3 gedruckt. Ist leider nicht so ganz gut geworden. Wir haben zu dem Zeitpunkt gerade mit der Software rumgespielt.

 

Achtung

 

Wenn es mal schnell gehen soll…

Die beiden roten Zeichen sind recht klein. Nur ca 15 mm breit. Dafür lassen sie sich aber sehr schnell drucken und sind trotzdem gut auf dem Whiteboard sichtbar. Zettel können sie auch noch halten. Zweck erfüllt 🙂

Organisation mit Magneten

Ich habe mal ein paar Bilder für ein White Board entworfen und ausgedruckt. Mit Hilfe kleiner Magnete, die ich in die Rücksite gepresst habe, werden diese ans Board “geklebt” und sollen bei der Organisation und Übersichtichkeit helfen.

 

OK! – Unterseite und offene Oberseite

Durch einen Unfall beim Drucken, wurden diese grünen Haken nicht fertig gedruckt und so sieht man die inneren Strukturen. Mir hat es gefallen und ich habe ein paar weitere Symbole mit offenen Oberflächen gedruckt.

Input and Output

 

 

Failed

 

Watch

 

Work In Progress

 

Sherlock

 

Hunt for Bugs

 

Remove nasty Bugs

 

Status: Final

 

Status: Intermediate A

 

Status: Intermediate B

 

Status: Release

 

Status: Beta